Burg Eltz
Eine der schönsten und am besten erhaltenen Burgen Deutschlands, die von einer beeindruckenden Waldlandschaft umgeben ist und eine Geschichte von über 850 Jahren erzählt.
Rheinland-Pfalz, das Land der Burgen, Flüsse und Weinberge, ist geprägt von der idyllischen Landschaft des Rheintals, den historischen Schätzen von Städten wie Trier – der ältesten Stadt Deutschlands – und Speyer mit seinem imposanten Kaiserdom, sowie den kulinarischen Genüssen der Pfalz
Malerische Dörfer, steile Weinberge und der sagenumwobene Loreley-Felsen entlang des Rheins ziehen viele Wanderbegeisterte an.
Zu den weiteren Highlights gehören die Burg Eltz, eines der best erhaltenen mittelalterlichen Bauwerke Europas, das Deutsche Eck in Koblenz, wo Rhein und Mosel aufeinandertreffen, und die UNESCO-geschützte Kulturlandschaft Mittelrheintal zwischen Mainz und Koblenz.
Entlang der deutschen Weinstraße gibt es zahlreiche schöne Orte, z.B. der Kurort Bad Dürkheim mit dem größten Weinfass der Welt und tolle Wanderwege durch den Pfälzerwald (dem größten Waldgebiet in Deutschland). Ebenfalls beliebt ist die Edelsteinstraße.
Koblenz verbindet römische Geschichte, eindrucksvolle Flusslandschaften und rheinische Lebensart zu einem der reizvollsten Reiseziele im Mittelrheintal.
Koblenz, eine der ältesten Städte Deutschlands, liegt malerisch am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Geprägt von über 2.000 Jahren Geschichte, bietet die Stadt eine Mischung aus kulturellen Highlights, romantischen Landschaften und einer lebhafter Atmosphäre.
Bekannt ist Koblenz vor allem für das Deutsche Eck, ein historisches Denkmal, das den Zusammenfluss der beiden Flüsse markiert und ein beliebter Ort für Besuchende ist. Die Umgebung von Koblenz ist geprägt von romantischen Weinbergen und malerischen Dörfern. Orte wie Winningen und Spay laden zu Weinproben ein, bei denen die exzellenten Weine der Region verkostet werden können.
Das berühmte Deutsche Eck ist das Wahrzeichen von Koblenz. Hier thront das monumentale Kaiser-Wilhelm-Denkmal, das an die deutsche Reichsgründung erinnert. Der Aussichtspunkt bietet einen spektakulären Blick auf den Zusammenfluss von Rhein und Mosel sowie auf die umliegenden Landschaften.
Die imposante Festung Ehrenbreitstein erhebt sich majestätisch über dem Rhein und ist die zweitgrößte erhaltene Festung Europas. Besuchende erreichen sie bequem mit der Seilbahn, die während der Fahrt atemberaubende Panoramablicke auf Koblenz und das Rheintal bietet. Die Festung beherbergt mehrere Museen und ist ein idealer Ort für Geschichtsinteressierte.
Das Haus der Fotografie auf der Festung Ehrenbreitstein widmet sich der zeitgenössischen Fotografie. Wechselnde Ausstellungen präsentieren Arbeiten internationaler Fotografen.
Der Geysir Andernach, der höchste Kaltwassergeysir der Welt, liegt 17 km nördlich von Koblenz und ist ein beeindruckendes Naturphänomen in der Eifel. Er ist ein Kaltwassergeysir, der durch einen natürlichen geologischen Prozess entsteht. Seine Aktivität wird nicht durch Hitze, wie bei heißen Geysiren, sondern durch Kohlendioxid (CO₂) angetrieben. Mit einer bis zu 60 Meter hohen Wasserfontäne ist er ein einzigartiges Erlebnis für Besuchende. Das zugehörige Geysir-Zentrum bietet spannende Einblicke in die Geologie und Funktionsweise dieses Naturwunders. Eine Schiffsfahrt auf dem Rhein führt die Gäste von der Stadt Andernach zum Geysir, wo sie die beeindruckende Fontäne aus nächster Nähe erleben können.
Das Kurfürstliche Schloss ist ein prächtiges spätbarockes Bauwerk und zählt zu den bedeutendsten Residenzschlössern am Rhein. Es wurde im 18. Jahrhundert erbaut und diente den Trierer Kurfürsten als Stadtresidenz. Heute ist es ein Veranstaltungsort und von einem herrlichen Schlossgarten umgeben, der zum Verweilen einlädt.
Der Garten der Schmetterlinge befindet sich in einem Gewächshaus nahe Schloss Sayn. Tropische Pflanzen und frei fliegende Schmetterlinge schaffen eine besondere Atmosphäre. Besuchende erleben hier exotische Natur mitten in der Region.
Die moderne Seilbahn Koblenz verbindet die Altstadt mit der Festung Ehrenbreitstein und ist eine der größten Seilbahnanlagen Europas. Während der Fahrt genießen Besuchende atemberaubende Ausblicke auf das Deutsche Eck, den Rhein und die Stadt. Besonders beeindruckend ist eine Fahrt bei Sonnenuntergang.
Die Rheinpromenade lädt zu entspannten Spaziergängen entlang des Flusses ein. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die vorbeiziehenden Schiffe, die Seilbahn und die Festung Ehrenbreitstein. Die Rhein-Mosel-Halle ist ein zentraler Veranstaltungsort für Konzerte, Theater und Kongresse.
Das DB Museum Koblenz ist eine Außenstelle des Nürnberger Verkehrsmuseums und begeistert mit historischen Lokomotiven, Waggons und interaktiven Ausstellungen. Eisenbahnfans können hier hautnah die Entwicklung der Bahn erleben.
Die romanische Liebfrauenkirche ist eines der ältesten Gotteshäuser der Stadt und beeindruckt mit ihren markanten Türmen und ihrer schlichten, aber eleganten Architektur. Sie bietet einen ruhigen Ort der Besinnung inmitten der lebhaften Altstadt.
Die Wehrtechnische Studiensammlung zeigt eine beeindruckende Sammlung historischer und moderner Militärtechnik. Von Panzern über Flugzeuge bis hin zu Uniformen und Ausrüstung wird hier die Entwicklung der Wehrtechnik anschaulich dokumentiert. Ein Muss für Technik- und Geschichtsinteressierte.
Die älteste Kirche der Stadt, die Basilika St. Kastor, stammt aus dem 9. Jahrhundert und ist ein beeindruckendes Zeugnis romanischer Architektur. Sie war Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse, darunter Verhandlungen zur Teilung des fränkischen Reiches im Jahr 842.
Das interaktive Mosellum widmet sich den Themen Fischerei, Wasserökologie und den Moselschleusen. Besonders für Familien bietet es lehrreiche Einblicke in die Natur der Region.
Das Kunstgässchen ist ein kleines Juwel in der Altstadt von Koblenz. Mit charmanten Galerien, kleinen Kunsthandwerksläden und gemütlichen Cafés lädt es zum Schlendern und Entdecken ein.
Das im Deutschherrenhaus untergebrachte Ludwigmuseum zeigt moderne Kunst und bietet regelmäßig Sonderausstellungen internationaler Künstler. Der historische Bau ist idyllisch am Rhein gelegen und selbst einen Besuch wert.
Im Mittelrhein-Museum im Forum Confluentes erleben Besuchende Kunst und Kulturgeschichte des Mittelrheins. Die Sammlung umfasst Gemälde, Skulpturen und historische Exponate, die die Geschichte der Region lebendig machen.
Das Preußische Regierungsgebäude, ein imposanter Bau aus der wilhelminischen Ära, zeugt von der preußischen Vergangenheit der Stadt. Heute beherbergt es Büros, ist jedoch von außen ein eindrucksvolles Fotomotiv.
Im Rhein-Museum erfahren Besuchende alles über die Kultur, Natur und Geschichte des Rheins. Modelle, Karten und interaktive Ausstellungen machen den Besuch lehrreich und spannend.
Das historische Fort Asterstein ist Teil der preußischen Festungsanlagen von Koblenz und bietet spannende Einblicke in die Militärarchitektur des 19. Jahrhunderts.
Die Alte Burg, eine mittelalterliche Wasserburg, liegt malerisch an der Mosel und beherbergt heute das Stadtarchiv. Die Umgebung der Burg mit ihrem kleinen Park ist ideal für einen Spaziergang.
Das Deinhard Kellermuseum führt Besuchende in die Welt der Sektherstellung ein. Neben historischen Informationen können Gäste bei Führungen verschiedene Sektvariationen verkosten.
Der Jüdische Friedhof von Koblenz zeugt von der langen Geschichte der jüdischen Gemeinde in der Stadt. Die gut erhaltenen Grabsteine erzählen von den Schicksalen der hier bestatteten Menschen und bieten einen Ort des Gedenkens.
Die Altstadt von Koblenz verzaubert mit engen Gassen, historischen Gebäuden und gemütlichen Plätzen. Besonders sehenswert sind der Jesuitenplatz, das Schängelbrunnen-Denkmal am Rathaus und die Liebfrauenkirche mit ihren markanten Türmen. Zahlreiche Restaurants und Cafés laden zu einer Pause ein.
Das moderne Forum Confluentes, ein architektonisches Highlight, beherbergt das Mittelrhein-Museum, das eine beeindruckende Sammlung an Kunstwerken und historischen Exponaten zeigt. Auch die Stadtbibliothek und die interaktive Ausstellung Koblenz-Touristik sind hier untergebracht.
Nach der Flutkatastrophe zeigt sich das Tal heute als Symbol der Resilienz, geprägt von steilen Rotweinbergen und herzlicher Gastfreundschaft
Diese Region ist geprägt von Rotwein, engen Flusstälern und historischen Orten. Besonders bekannt sind die Weintradition, Burgen und Wanderwege. Besuchende erleben hier eine Kombination aus Natur, Genuss und Geschichte. 2021 kam es im Ahrtal durch Starkregen zu Überschwämmungen, bei denen zahlreiche Menschen starben.
Die Anlage war während des Kalten Krieges als Schutzbunker für die Bundesregierung vorgesehen (Bundeshauptstadt war damals Bonn). Teile sind heute als Museum zugänglich. Besuchende erhalten Einblicke in die Zeit des Kalten Krieges.
Die Reste einer römischen Villa zeigen, wie wohlhabende Römer in der Region lebten. Ausgrabungen und Rekonstruktionen machen die Anlage anschaulich. Besuchende erleben hier antike Geschichte.
Der Wanderweg führt durch die Weinberge des Ahrtals und verbindet Natur mit Weinkultur. Aussichtspunkte bieten weite Blicke über das Tal. Besuchende erleben hier Genuss und Bewegung.
Als Teil der „Great Spa Towns of Europe“ glänzt das kaiserliche Heilbad mit prächtiger Kurarchitektur direkt am Lahnufer.
Bereits im 19. Jahrhundert zog die Stadt europäische Adelshäuser, Künstler und Politiker an, die die mineralhaltigen Thermalquellen nutzten. Die prachtvolle Bäderarchitektur entlang der Lahn zeugt noch heute von dieser Blütezeit. Wirtschaftlich war Bad Ems stark vom Kurbetrieb geprägt, der sich im Laufe der Zeit zu modernen Wellness- und Gesundheitsangeboten weiterentwickelt hat. Als Teil der UNESCO-Welterbestätte „Great Spa Towns of Europe“ steht Bad Ems heute für die europäische Kurtradition und verbindet historische Eleganz mit Erholung und Natur.
Die Kurwaldbahn Bad Ems ist eine kleine Standseilbahn, die Besuchende vom Kurviertel hinauf in den Kurwald bringt. Die historische Bahn überwindet auf kurzer Strecke einen deutlichen Höhenunterschied und bietet dabei schöne Ausblicke auf die Stadt und das Lahntal. Oben angekommen laden Spazierwege und Aussichtspunkte zum Verweilen ein.
Die Malbergbahn ist eine historische Standseilbahn, die zum Aussichtspunkt auf dem Malberg führt. Die Fahrt verbindet Technikgeschichte mit eindrucksvollen Ausblicken über das Lahntal. Oben angekommen eröffnet sich Besuchenden ein weiter Blick über die Kurstadt und die umliegende Landschaft.
Der Concordiaturm ist ein Aussichtsturm oberhalb von Bad Ems. Von hier aus bietet sich ein weiter Blick über die Lahn, die Stadt und die bewaldeten Höhenzüge. Besuchende erreichen den Turm über Wanderwege und können die Kombination aus Natur und Panorama genießen.
Die Spielbank Bad Ems zählt zu den traditionsreichsten Casinos Deutschlands. In eleganten historischen Räumen können Besuchende das Flair vergangener Kurzeiten erleben, als europäische Adelshäuser und Prominente hier zu Gast waren.
Die Russisch-Orthodoxe Kirche Bad Ems mit ihren goldenen Kuppeln ist ein markanter Blickfang im Stadtbild. Sie wurde im 19. Jahrhundert für russische Kurgäste errichtet und zeugt von der internationalen Bedeutung des Kurorts. Besuchende können hier orthodoxe Sakralkunst und eine besondere architektonische Atmosphäre erleben.
Die Heinzelmannshöhlen sind kleine, künstlich angelegte Grottenanlagen im Kurwald. Sie wurden im 19. Jahrhundert als Teil der Kuranlagen gestaltet und dienten der Erholung und Unterhaltung der Kurgäste. Besuchende entdecken hier ein eher verstecktes, verspieltes Element der historischen Parkgestaltung.
Die katholische Pfarrkirche St. Martin prägt mit ihrem markanten Turm das Stadtbild von Bad Ems. Der neugotische Bau aus dem 19. Jahrhundert spiegelt die religiöse Entwicklung der wachsenden Kurstadt wider. Besuchende finden hier einen ruhigen Ort und können gleichzeitig ein Beispiel historistischer Kirchenarchitektur entdecken.
Die Römerquelle gehört zu den traditionsreichen Heilquellen von Bad Ems. Schon in der Antike nutzten die Römer das mineralhaltige Wasser, das bis heute für Trinkkuren verwendet wird.
Der Kursaal Bad Ems – insbesondere der Marmorsaal – zählt zu den prunkvollsten Räumen der Stadt. Mit seinen Säulen, Verzierungen und großzügigen Dimensionen war er ein zentraler Treffpunkt für gesellschaftliche Veranstaltungen während der Blütezeit des Kurorts. Besuchende erleben hier die elegante Welt der historischen Kurkultur.
Das Staatsbad Bad Ems bildet das historische Zentrum des Kurortes. Prächtige Gebäude, Wandelhallen und Kuranlagen spiegeln die Blütezeit des 19. Jahrhunderts wider. Besuchende erleben hier die klassische europäische Kurarchitektur und die Verbindung von Gesundheit, Gesellschaft und Kultur.
Das Museum Bad Ems vermittelt die Geschichte des Kurortes von der Römerzeit bis in die Neuzeit. Ausstellungen zu Kurleben, Medizin und Stadtentwicklung geben Besuchenden einen umfassenden Einblick in die Bedeutung von Bad Ems als internationales Heilbad.
Das Rheintal zählt zu den landschaftlich eindrucksvollsten Regionen Deutschlands und steht wie kaum eine andere Landschaft für Burgenromantik
Im Mittelalter diente die Region als Grenzgebiet zwischen verschiedenen Machtzentren. Zahlreiche Burgen und Festungen wurden errichtet, um Handelswege, Herrschaftsgebiete und politische Einflussbereiche zu sichern und zu kontrollieren. Zwischen Bonn, Koblenz und Wiesbaden beziehungsweise Mainz reihen sich bis heute imposante Burgen, markante Felsformationen, Weinberge und historische Orte entlang des Rheins. Zusammen mit weiteren Burgen nördlich von Koblenz bilden sie das UNESCO-Weltkulturerbe „Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal“.
Besonders gut lässt sich die Region bei einer Wanderung auf dem Rheinsteig entdecken. Der Premium-Wanderweg verläuft auf rund 320 Kilometern von Bonn über Koblenz bis nach Wiesbaden und bietet spektakuläre Ausblicke auf den Rhein, die Burgenlandschaft und die umliegenden Weinberge.
Die Marksburg ist die einzige Höhenburg am Mittelrhein, die nie zerstört wurde. Die Burg kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Im Inneren befindet sich ein Burgmuseum.
Die Burg Rheinfels in St. Goar ist eine der größten Burgruinen am Rhein. Heute ist sie teilweise Museum und bietet Führungen durch die alten Gewölbe und Wehranlagen an. Zudem befindet sich ein Hotel mit Restaurant in einem Teil der Burg.
Die Burg Rheinstein liegt majestätisch auf einem Felsen über dem Rhein und ist eine der eindrucksvollsten Burgen im Mittelrheintal. Ursprünglich im 14. Jahrhundert erbaut, diente sie als Zollburg, um den Handel auf dem Fluss zu kontrollieren. Im 19. Jahrhundert wurde sie im Stil der Rheinromantik restauriert und gehört heute zu den schönsten Beispielen neugotischer Architektur. Besuchende können den Bergfried besteigen, durch historische Gemächer schlendern und die gut erhaltenen Wandmalereien sowie den Rittersaal bewundern. Besonders beeindruckend ist die Aussichtsterrasse mit Blick auf das Rheintal. Auf der Burg kann auch übernachtet werden.
Schloss Stolzenfels liegt südlich von Koblenz und ist eines der schönsten Beispiele der Rheinromantik. Die ursprüngliche Burg wurde im 13. Jahrhundert erbaut, jedoch später zerstört und im 19. Jahrhundert als romantisches Schloss neu errichtet. Heute ist es ein eindrucksvolles Bauwerk mit filigranen Türmen, prachtvollen Innenräumen und herrlichen Gärten. Besonders sehenswert ist der Rittersaal mit seinen Wandmalereien sowie die Schlosskapelle. Vom Schlossgarten aus hat man eine wunderbare Aussicht auf den Rhein, und der Aufstieg durch den Waldweg lohnt sich besonders im Frühling und Herbst.
Die Sesselbahn führt auf die Höhen oberhalb des Rheins. Besuchende genießen während der Fahrt weite Ausblicke über das Tal.
Burg Reichenstein bei Trechtingshausen ist heute ein vielseitig genutztes Anwesen. Neben einem Museum, das die Geschichte der Burg zeigt, gibt es ein gehobenes Hotel und ein Restaurant mit regionaler Küche. Die historische Atmosphäre macht die Burg zu einem beliebten Ziel für Übernachtungen und Feiern.
Das Museum erinnert an die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs rund um die Brücke von Remagen. Besuchende erhalten Einblicke in ein bedeutendes historisches Ereignis.
Burg Stahleck bei Bacharach ist eine der wenigen Burgen, die vollständig erhalten sind. Heute dient sie als Jugendherberge und bietet eine der schönsten Übernachtungsmöglichkeiten im Rheintal. Besuchende können die imposanten Mauern und die Aussicht genießen.
Das Besucherzentrum informiert über Geologie, Geschichte und die Loreley-Sage. Besuchende erhalten hier Hintergrundwissen zum Ort.
Das Museum verbindet moderne Architektur mit historischer Bausubstanz. Es zeigt Werke moderner Kunst und bietet einen Blick auf den Rhein. Besuchende erleben hier Kunst in besonderer Lage.
Mitten im Rhein, auf einer kleinen Insel bei Kaub, liegt die Burg Pfalzgrafenstein. Die außergewöhnliche Lage macht sie zu einem der markantesten Wahrzeichen des Mittelrheins. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert als Zollstation erbaut und hat die Jahrhunderte nahezu unbeschadet überstanden. Sie ist nur mit dem Boot erreichbar, was den Besuch besonders spannend macht. Im Inneren kann man die alten Wehrgänge und Wachräume besichtigen. Die Burg ist ein seltenes Beispiel für eine Wasserburg und war für die Kontrolle des Handelsverkehrs auf dem Rhein von großer Bedeutung.
Die Ruppertsklamm ist eine beeindruckende, rund 1,5 km lange Schlucht nahe Lahnstein am Rhein. Sie führt durch eine wildromantische Landschaft mit steilen Felswänden, kleinen Wasserfällen und moosbewachsenen Steinen. Der Wanderweg durch die Klamm ist anspruchsvoll und erfordert Trittsicherheit sowie festes Schuhwerk, da er über schmale Pfade, Holzbrücken und sogar Kletterstellen mit Seilversicherungen führt. Die Wanderung dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden und bietet ein echtes Abenteuergefühl.
Die Klamm ist Teil des Rheinsteigs, eines der bekanntesten Fernwanderwege Deutschlands.
Die Burg Lahneck thront über Lahnstein am Zusammenfluss von Lahn und Rhein und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Heute ist sie in Privatbesitz, kann jedoch im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Besuchende können die mittelalterlichen Gemächer, die Rüstkammer und den Bergfried erkunden. Die Burg bietet zudem einen herrlichen Panoramablick auf das Lahntal. Gleich daneben gibt es einen Campingplatz.
Die Loreley ist ein berühmter Felsen am Rhein, der mit einer Sage verbunden ist. Eine Figur soll mit ihrem Gesang Schiffe ins Unglück gelockt haben. Besuchende erleben hier einen der bekanntesten Orte des Rheintals.
Die Farm zeigt Strauße und vermittelt Wissen über ihre Haltung. Besuchende können die Tiere aus nächster Nähe erleben.
Die Altstadt ist von gut erhaltener Stadtmauer und Türmen geprägt. Besuchende erleben hier ein geschlossenes mittelalterliches Stadtbild.
Das Kloster ist eine bedeutende ehemalige Zisterzienserabtei und ein wichtiger Ort des Weinbaus. Die Anlage beeindruckt durch ihre Architektur und Geschichte. Besuchende können hier Kultur und Weintradition erleben.
Die Burg thront über der Stadt und bietet einen Blick auf den Rhein. Sie ist ein markantes Wahrzeichen von Bingen. Besuchende erleben hier Geschichte und Aussicht.
Bacharach gilt als eine der schönsten Städte am Rhein mit Fachwerkhäusern und engen Gassen. Besuchende erleben hier ein besonders malerisches Stadtbild.
Der sagenumwobene Loreley-Felsen ragt etwa 132 Meter hoch über dem Rhein und bietet einen spektakulären Ausblick auf das enge Flusstal. Die Loreley ist besonders bekannt durch die Legende von der schönen Nixe, die mit ihrem Gesang die Schiffer betörte und sie auf den gefährlichen Stromschnellen ins Verderben führte. Heute gibt es mehrere Aussichtspunkte, von denen man den Rhein und das beeindruckende Panorama genießen kann. Ein Besuchendezentrum informiert über die Geschichte und Geologie der Region, und Wanderwege führen rund um den Felsen.
Der Turm steht auf einer kleinen Insel im Rhein und ist von Sagen umgeben. Er diente früher als Zollturm. Besuchende sehen hier ein bekanntes Motiv des Rheintals.
Der Mäuseturm bei Bingen ist von einer bekannten Sage umgeben. Der Legende nach ließ ein grausamer Erzbischof hungernde Menschen abweisen oder sogar töten. Zur Strafe wurde er von unzähligen Mäusen verfolgt. Er flüchtete sich auf den Turm im Rhein, doch die Mäuse schwammen hinterher, drangen ein und fraßen ihn auf.
Historisch war der Turm ein Zoll- und Signalturm: Bei vorbei fahrenden Schiffen wurden hier Zölle erhoben.
Das Museum liegt am Beginn des Obergermanisch-Raetischen Limes. Ausstellungen zeigen das Leben der Römer an der Grenze des Reiches. Besuchende erleben hier antike Geschichte anschaulich.
Die Ehrbachklamm ist eine enge Schlucht mit Bachläufen und Felsen. Wanderwege führen durch die abwechslungsreiche Natur. Besuchende erleben hier eine der wildesten Landschaften der Region.
Das Museum zeigt die Geschichte Bingens, der Region und berühmter Persönlichkeiten wie Hildegard von Bingen. Besuchende erhalten Einblicke in Kultur und Entwicklung des Rheintals.
Burg Sterrenberg gehört zu den ältesten Burgen im Mittelrheintal. Sie kann besichtigt werden und beherbergt heute ein Café mit herrlichem Blick auf den Rhein. Auch Hochzeiten werden dort gefeiert.
Für Abenteuerlustige ist der Mittelrheinklettersteig eine der spannendsten Attraktionen im Rheintal. Er führt über steile Felsen, durch Weinberge und bietet spektakuläre Blicke auf den Rhein. Der Klettersteig besteht aus verschiedenen Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, sodass sowohl Anfänger als auch erfahrene Kletterer auf ihre Kosten kommen. An zahlreichen Stellen gibt es Eisenleitern und Trittstufen, die den Aufstieg erleichtern. Besonders lohnenswert ist der Steig im Herbst, wenn die Weinberge in goldenen Farben leuchten.
Die Kapelle ist eine gotische Ruine oberhalb von Bacharach. Sie vermittelt eine besondere Atmosphäre und ist eng mit der Geschichte der Region verbunden. Besuchende erleben hier einen historischen Ort mit Aussicht.
Das Schloss liegt oberhalb des Rheins und gehört zu den zahlreichen Burgen der Region. Es bietet weite Ausblicke auf das Tal. Besuchende erleben hier mittelalterliche Architektur in landschaftlicher Umgebung.
Das Schloss Martinsburg in Lahnstein wurde im 14. Jahrhundert als Zollburg errichtet. Heute befindet sich das Schloss in Privatbesitz und ist meist nur von außen zu besichtigen. Es dient teilweise als Wohngebäude und beherbergt Veranstaltungsräume.
Der Wanderweg führt entlang zahlreicher Burgen durch das Mittelrheintal. Aussichtspunkte bieten weite Blicke über den Fluss. Besuchende erleben hier Geschichte und Natur kombiniert.
Der Rheinsteig ist ein bekannter Wanderweg mit anspruchsvollen Klettersteig Etappen. Passende Ausrüstung nicht vergessen!
Das Kulturhaus dient als Veranstaltungsort für Ausstellungen und Events. Besuchende können hier kulturelle Angebote der Region erleben.
Das Viadukt ist ein markantes Bauwerk der Eisenbahn und Teil der Infrastruktur des Rheintals.
Der Aussichtspunkt oberhalb des Rheins bietet einen weiten Blick auf die Städte Rüdesheim und Bingen sowie das Flusstal. Besuchende erleben hier eines der bekanntesten Panoramen der Region.
Der Marktplatz bildet das Zentrum der Stadt mit Cafés und historischen Gebäuden. Besuchende erleben hier das städtische Leben.
Der Rheinradweg führt entlang des Flusses durch mehrere Länder. Im Rheintal bietet er besonders schöne Abschnitte mit Blick auf Burgen und Weinberge. Besuchende können hier die Landschaft aktiv erkunden.
Der Moselradweg folgt dem Fluss durch Weinberge und kleine Orte. Die Strecke ist besonders beliebt wegen ihrer landschaftlichen Schönheit. Besuchende können hier Genuss und Bewegung verbinden.
Der Radweg verbindet verschiedene Flusstäler miteinander und führt durch abwechslungsreiche Landschaften. Besuchende erleben hier Natur und ländliche Regionen abseits der großen Touristenströme.
Burg Katz liegt oberhalb von St. Goarshausen und befindet sich in Privatbesitz. Eine Besichtigung ist nicht möglich, doch die Burg kann von außen betrachtet werden. Sie dient heute als exklusive Wohnresidenz. In der Nähe gibt es auch die Burg Maus.
Cochem ist eine der bekanntesten und malerischsten Städte an der Mosel
Geprägt von ihrer beeindruckenden Reichsburg, idyllischen Fachwerkhäusern und der Moselpromenade, bietet die Stadt eine Mischung aus Geschichte, Natur und Wein.
Die Reichsburg Cochem ist das Wahrzeichen der Stadt und thront majestätisch auf einem Hügel über der Mosel. Die Burg wurde im 11. Jahrhundert erbaut, im 17. Jahrhundert zerstört und im 19. Jahrhundert im neugotischen Stil wiederaufgebaut. Heute kann man sie im Rahmen von Führungen besichtigen und von der Burgterrasse einen atemberaubenden Blick auf das Moseltal genießen.
Die Hängeseilbrücke Geierlay im Hunsrück zählt zu den beeindruckendsten Fußgängerbrücken Deutschlands. Mit einer Länge von 360 Metern und einer Höhe von bis zu 100 Metern überspannt sie das Mörsdorfer Bachtal und bietet spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Natur. Die Brücke, die 2015 eröffnet wurde, ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Abenteuerlustige. Sie ist Teil eines gut ausgebauten Wanderwegenetzes und kann von den Orten Mörsdorf und Sosberg aus erreicht werden. Viele Besuchenden klagen jedoch über hohe Parkgebühren bei den nahe gelegenen Autoparkplätzen.
Für Feinschmecker lohnt sich ein Besuch der historischen Senfmühle. Hier wird seit über 200 Jahren Senf nach alten Rezepturen hergestellt. In der kleinen Manufaktur kann man verschiedene Sorten probieren und mehr über die handwerkliche Herstellung erfahren.
Ein eher ungewöhnliches Highlight ist der ehemalige Bundesbank-Bunker. Dieser unterirdische Schutzraum wurde in der Zeit des Kalten Krieges geheim gehalten und sollte im Ernstfall große Mengen an Ersatzgeld beherbergen. Heute kann man den Bunker im Rahmen einer spannenden Führung erkunden und mehr über die Geschichte der deutschen Währungsreserven erfahren.
Die Sesselbahn Cochem führt von der Stadt auf das Pinnerkreuz, einen Aussichtspunkt mit spektakulärem Blick auf Cochem, die Mosel und die umliegenden Weinberge. Von hier aus kann man Wanderungen unternehmen oder einfach die Panoramaaussicht genießen.
Das Moselland Museum gewährt einen Einblick in das traditionelle Leben der Moselregion. Auf mehreren Etagen werden historische landwirtschaftliche Geräte, Oldtimer-Traktoren, Möbel und Alltagsgegenstände ausgestellt. Besonders interessant sind die Darstellungen des Weinbaus und die alte Tankstelle aus den 1950er Jahren.
Der historische Marktplatz von Cochem ist das Herzstück der Altstadt. Umgeben von malerischen Fachwerkhäusern, beherbergt er das barocke Rathaus aus dem 18. Jahrhundert und den Martinsbrunnen. Hier finden regelmäßig Märkte, Weinfeste und Veranstaltungen statt, die eine lebendige Atmosphäre schaffen.
Die Burgruine Winneburg liegt etwas außerhalb von Cochem und ist über eine Wanderung erreichbar. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut und 1689 zerstört. Die Ruine bietet eine fantastische Aussicht auf das Moseltal und ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte.
Der Erlebnisweg durch das Tal der Wilden Endert ist eine der schönsten Wanderstrecken in der Region, kurz hinter der Burgruine Winneburg. Der rund 20 Kilometer lange Weg führt durch ein wildromantisches Tal mit dichten Wäldern, kleinen Wasserfällen und alten Mühlen.
Im ehemaligen Kloster ist heute ein Weingut. Es gibt informative Führungen durch das Weingut inklusive Weinproben.
Das Edelstein Museum zeigt eine beeindruckende Sammlung von Mineralien und Schmucksteinen aus der ganzen Welt. Besuchende erfahren hier Spannendes über die Entstehung von Edelsteinen und ihre Verarbeitung. Eine besondere Attraktion ist die Möglichkeit, selbst Steine zu schleifen.
Das Kloster Maria Martental ist eine wunderschön gelegene Wallfahrtskirche in der Eifel, nicht weit von Cochem. Die Geschichte des Klosters reicht über 800 Jahre zurück, und heute ist es ein spiritueller Ort mit einer beeindruckenden Kirche und regelmäßigen Gottesdiensten.
Traben-Trarbach ist eine charmante Stadt an der Mosel, die für ihren Weinbau, ihre Jugendstilarchitektur und ihre faszinierende Geschichte bekannt ist
Die Stadt erstreckt sich entlang beider Ufer der Mosel und ist durch eine Brücke miteinander verbunden. Besonders im 19. und frühen 20. Jahrhundert war Traben-Trarbach ein bedeutendes Zentrum des Weinhandels – zeitweise sogar das zweitgrößte weltweit nach Bordeaux.
Noch heute sind die zahlreichen Weingüter und die unterirdischen Weinkeller ein Anziehungspunkt für Besuchende.
Über der Stadt thront die Grevenburg, eine Burgruine, die im 14. Jahrhundert von den Grafen von Sponheim errichtet wurde. Heute bieten die Überreste der Burg einen atemberaubenden Blick über das Moseltal. Ein Wanderweg führt hinauf zur Ruine, wo sich eine kleine Gaststätte befindet – der perfekte Ort, um die Aussicht bei einem Glas Moselwein zu genießen.
Ein außergewöhnliches kulturelles Highlight ist das Buddha-Museum, das mit über 2.000 Buddha-Statuen und Kunstwerken eine der größten Sammlungen dieser Art in Europa beherbergt. Die Exponate stammen aus verschiedenen asiatischen Ländern und vermitteln einen faszinierenden Einblick in die buddhistische Philosophie und Kunst. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Weinkeller und schafft so eine besondere Atmosphäre.
Das Mittelmosel-Museum befindet sich in einem barocken Adelspalais und bietet eine beeindruckende Sammlung zur Geschichte der Region. Besuchende können sich hier über die Entwicklung des Weinbaus, das Leben an der Mosel und die kulturellen Einflüsse in Traben-Trarbach informieren.
Ein weiteres Weingut mit langer Weinbautradition an der Mosel. Riesling-Weine prägen das Sortiment. Besuchende erleben hier typische Moselkultur und Weinherstellung.
Wer sich für Technik und Geschichte interessiert, sollte das Zeitreise-Museum besuchen. Hier gibt es eine vielfältige Ausstellung mit historischen Geräten, darunter alte Radios, Schreibmaschinen, Uhren und Technik aus vergangenen Jahrzehnten. Die interaktive Gestaltung macht es besonders spannend für Besuchende jeden Alters.
Bernkastel-Kues ist eine der schönsten Städte an der Mosel und ein wahres Paradies für Weinliebhabende und Naturfans
Die verwinkelten Gassen mit Fachwerkhäusern laden zum Bummeln ein, während der Moselsteig mit seinen zahlreichen Wanderwegen herrliche Ausblicke auf die Weinberge bietet.
Die Burgruine Landshut thront hoch über Bernkastel-Kues und bietet einen atemberaubenden Blick über die Mosel und die umliegenden Weinberge. Die einstige kurfürstliche Residenz stammt aus dem 9. Jahrhundert und wurde nach einem Brand im Jahr 1692 zur Ruine. Heute lädt die Burg mit einer modernen Gastronomie und einer Aussichtsplattform zum Verweilen ein.
Das Zylinderhaus ist ein Muss für Autoliebhaber. Hier gibt es eine beeindruckende Sammlung historischer Fahrzeuge von der Vorkriegszeit bis in die 1980er Jahre. Neben Oldtimern zeigt das Museum auch nostalgische Alltagsgegenstände, die das Lebensgefühl vergangener Jahrzehnte wieder aufleben lassen.
Mosel-Vinothek
Die Mosel-Vinothek befindet sich in einem historischen Gewölbekeller und bietet eine Auswahl von über 150 verschiedenen Moselweinen. Besuchende können sich durch die Vielfalt der Region probieren und sich von Experten beraten lassen. Die Vinothek ist eine perfekte Anlaufstelle für alle, die den richtigen Wein für Zuhause finden möchten.
Etwas versteckt in einem ruhigen Waldgebiet liegt der kleine, aber idyllische Bernkastel-Kues Wasserfall. Dieses Naturhighlight ist ein schöner Ort für eine kurze Wanderung und bietet eine angenehme Erfrischung an heißen Tagen. Besonders nach Regenfällen zeigt sich der Wasserfall von seiner schönsten Seite.
Das Moseltal gehört zu den bekanntesten Weinlandschaften Deutschlands und erstreckt sich von Trier bis zur Mündung in den Rhein bei Koblenz
Die Region ist geprägt von stark gewundenen Flussschleifen, steilen Weinbergen und kleinen, oft sehr malerischen Orten entlang des Ufers. Highlights sind die Altstädte von Alken und Beilstein und der Calmont Klettersteig.
Neben dem Wein (v.a. Riesling wird hier angebaut) bietet das Moseltal auch eine lange Geschichte: Schon die Römer nutzten die Region für Weinbau und Handel, wovon heute noch Bauwerke und Ausgrabungen zeugen.
Das Moseltal ist reich an Burgen – insgesamt finden sich entlang der Mosel über 30 größere Burganlagen sowie zahlreiche kleinere Ruinen.
Diese sicherten im Mittelalter Handelswege entlang des Flusses, erhoben Zölle bei vorbeifahrenden Schiffen oder wurden von Adligen als Wohn- und Verwaltungssitz genutzt.
Die Burg Eltz ist eine der bekanntesten und am besten erhaltenen Burgen in Deutschland. Sie befindet sich 20 km nordöstlich von Cochem, umgeben von Wäldern, und wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Besonders faszinierend ist die Architektur der Burg, die aus mehreren Türmen und einem zentralen Wohnbau besteht. Über 30 Generationen der Familie Eltz haben die Burg bis heute bewohnt, und sie wird noch immer von Nachfahren verwaltet. Besuchende können die Burg bei einer Führung erkunden, die sie durch prachtvolle Räume, Waffenkammern und eine Schatzkammer führt. Der Weg zur Burg führt durch ein idyllisches Tal, was einen Besuch besonders charmant macht.
Die Burg Metternich thront über dem kleinen Moselort Beilstein, 10 km südlöstlich von Cochem und bietet eine beeindruckende Aussicht auf das Moseltal. Die ursprünglich im 13. Jahrhundert erbaute Höhenburg wurde 1689 während des Pfälzischen Erbfolgekriegs zerstört, ist aber als Ruine noch gut erhalten. Besuchende können den Burgturm besteigen und die Panoramaaussicht genießen. Zudem gibt es eine kleine Burgschänke, in der man sich nach dem Aufstieg mit regionalen Speisen und einem Glas Moselwein stärken kann. Die Burg ist von Beilstein aus über einen kurzen, aber steilen Fußweg erreichbar und ist besonders bei Wanderern und Fotografen beliebt.
Die Altstadt von Alken liegt direkt an der Mosel und ist von Fachwerkhäusern geprägt. Besuchende erleben hier einen kleinen, traditionellen Weinort.
Burg Thurant liegt oberhalb des Mosels, zwischen Cochem und Koblenz, und wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Die Burg wurde als Wehranlage errichtet und bietet einen herrlichen Blick auf die Mosel und die umliegende Landschaft. Besonders beeindruckend sind die gut erhaltenen Türme, der Wehrgang und der Burggraben. Während des Mittelalters war die Burg Thurant ein wichtiger Punkt zur Verteidigung des Moseltals. Heute können Besuchende die Burg besichtigen, auf den Türmen spazieren und sich in einem der beiden Türme auf die Mosel blicken lassen. Burg Thurant wird auch für Veranstaltungen genutzt und beherbergt im Sommer Konzerte und Mittelaltermärkte.
Der Klettersteig verläuft am steilsten Weinberg Europas entlang. Gesicherte Passagen führen durch Felsen und Weinberge. Besuchende erleben hier Sport und Landschaft in Kombination.
Beilstein wird oft als eines der schönsten Dörfer an der Mosel bezeichnet. Enge Gassen und historische Gebäude verleihen dem Ort eine besondere Atmosphäre. Besuchende erleben hier ein nahezu unverändertes Ortsbild.
Trier, malerisch an der Mosel gelegen, ist ein wahres Eldorado für Geschichts- und Kulturinteressierte und zählt ganze neun UNESO Welterbestätten
Gegründet vor über 2.000 Jahren von den Römern, zählt sie zu den ältesten Städten Deutschlands und beeindruckt mit einer einzigartigen Fülle an antiken und mittelalterlichen Bauwerken.
Allen voran steht die Porta Nigra, das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen und das Wahrzeichen Triers. Die Kaiserthermen, einst eine der größten Thermenanlagen des Römischen Reiches, sowie das Amphitheater und die Römerbrücke zeugen vom Glanz und der Bedeutung der Stadt in der Antike.
Die Römerbauten gehören gemeinsam mit weiteren Stätten wie dem Trierer Dom und der Liebfrauenkirche zum UNESCO-Welterbe.
Doch Trier hat weit mehr zu bieten als nur Geschichte. Die charmante Altstadt mit ihren malerischen Gassen, dem mittelalterlichen Hauptmarkt und einer lebendigen Gastronomie lädt zum Flanieren und Verweilen ein. Das Karl-Marx-Haus, das Geburtshaus des berühmten Philosophen, bietet spannende Einblicke in sein Leben und Werk.
Die Porta Nigra ist das bekannteste Wahrzeichen Triers und ein beeindruckendes Relikt der römischen Stadtmauer aus dem 2. Jahrhundert. Ursprünglich als gewaltiges Stadttor erbaut, besticht sie mit massiven Sandsteinquadern und kunstvollen Bögen. Heute können Besuchende das Innere erkunden und von den oberen Etagen einen wunderbaren Blick auf Trier genießen.
Am Stadtrand von Trier liegt das gut erhaltene römische Amphitheater (UNESCO-Welterbe), das im 2. Jahrhundert für spektakuläre Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen genutzt wurde. Mit Platz für rund 20.000 Zuschauer war es ein Zentrum öffentlicher Unterhaltung. Heute finden hier gelegentlich Theateraufführungen und Veranstaltungen statt.
Die Kaiserthermen (UNESCO-Welterbe) zählen zu den größten Badeanlagen, die die Römer je gebaut haben, und vermitteln ein eindrucksvolles Bild von der Lebensweise im antiken Trier. Besuchende können durch die Ruinen wandern und die unterirdischen Gänge erkunden, die einst als Heiz- und Versorgungssystem dienten.
Die Konstantin-Basilika (UNESCO-Welterbe), ursprünglich als Thronsaal für Kaiser Konstantin gebaut, ist eines der größten erhaltenen Gebäude aus der Antike. Der schlichte, monumentale Innenraum beeindruckt durch seine Größe und klare Linien. Heute dient die Basilika als evangelische Kirche.
Das Geburtshaus von Karl Marx, dem berühmten Philosophen und Begründer des Kommunismus, ist heute ein Museum. Besuchende können hier Originalschriften, persönliche Gegenstände und multimediale Ausstellungen entdecken, die das Leben und Werk dieses einflussreichen Denkers beleuchten.
Das Rheinische Landesmuseum ist ein absolutes Muss für Geschichtsinteressierte. Es beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen römischer Kunst- und Alltagsgegenstände, darunter prachtvolle Mosaiken und Grabdenkmäler. Die Dauerausstellung erzählt die spannende Geschichte Triers von der Antike bis ins Mittelalter.
Der „Dialog im Dunkeln“ ist eine außergewöhnliche Ausstellung, bei der Besuchende in völliger Dunkelheit die Welt aus der Perspektive blinder Menschen erleben können. In verschiedenen, simulierten Alltagsumfeldern wie einem Café, einer Straße oder einem Park führen blinde Guides die Teilnehmer durch den Raum und fördern das Bewusstsein für die Herausforderungen des Lebens ohne Sehen. Die Ausstellung ist sowohl lehrreich als auch bewegend und regt zum Nachdenken über Barrieren und Inklusion an.
Die Liebfrauenkirche in Trier gehört zu den frühesten gotischen Kirchen Deutschlands. Ihr ungewöhnlicher Grundriss in Form einer zwölfblättrigen Rose verleiht ihr eine besondere architektonische Wirkung. Besuchende entdecken hier den Übergang von romanischer zu gotischer Baukunst.
Die Kirche ist Teil des UNESCO-Welterbes seit 1986 (zusammen mit den römischen Baudenkmälern und dem Dom in Trier), da sie ein bedeutendes Zeugnis frühgotischer Architektur darstellt.
Das Kurfürstliche Palais neben der Konstantin-Basilika ist eines der schönsten Rokokopaläste Deutschlands. Der üppige Garten und die prachtvolle Fassade laden zum Verweilen und Fotografieren ein.
Der Römische Tempelbezirk Tawern, etwa 15 km südlich von Trier, ist eine archäologische Stätte, die Einblicke in das religiöse Leben der Römer gibt. Der Tempelbezirk war dem römischen Gott Jupiter beständig und besteht aus Überresten von Tempeln, Heiligtümern und einer Votivinschrift.