Amrum
Die Insel bietet mit dem Kniepsand eine der weitläufigsten Strände Europas.
Schleswig-Holstein, das nördlichste Bundesland Deutschlands, bezaubert mit seiner einmaligen Lage zwischen der Nord- und Ostsee. Hier treffen endlose Strände und malerische Dünen auf historische Städte und charmante Dörfer
Die Region ist ein Paradies für Naturfreunde, Kulturliebhaber und all jene, die Ruhe und frische Seeluft genießen möchten. Die langen Strände an der Nord- und Ostsee, das Wattenmeer (UNESCO-Weltnaturerbe) und die idyllischen Inseln wie Sylt, Föhr oder Fehmarn machen Schleswig-Holstein zu einem Traumziel für Erholungssuchende. Auch die Seebäder wie Timmendorfer Strand oder Travemünde locken jedes Jahr zahlreiche Gäste an.
Während die Nordsee mit ihrem rauen Charme, den Gezeiten und dem Wattenmeer fasziniert, lockt die Ostseeküste mit sanften Buchten und kristallklarem, salzarmen Wasser. Die Holsteinische Schweiz, ein hügeliges Binnenland mit zahlreichen Seen, bietet Wander- und Radfahrmöglichkeiten inmitten unberührter Natur.
Lübeck ist eine historische Stadt im Norden Deutschlands, die oft als „Tor zum Norden“ bezeichnet wird
Sie ist bekannt für ihre wunderschöne Altstadt, die seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, und ihre bedeutende Rolle in der Hansezeit. Lübeck bietet eine faszinierende Mischung aus mittelalterlicher Architektur, kulturellen Highlights und maritimem Flair.
Heute ist Lübeck ein moderner Hafen- und Wirtschaftsstandort mit starker maritimer Prägung. Der Hafen verbindet die Stadt mit Skandinavien und dem Baltikum und macht sie zu einem wichtigen Zentrum für Handel und Logistik. Zugleich ist Lübeck ein bedeutender Wissenschafts- und Gesundheitsstandort mit einer renommierten Universität und hoher Lebensqualität zwischen Ostsee, Altstadt und Natur.
Lübeck ist auch für Marzipan-Kreationen von Niederegger und seinen wunderschönen Weihnachtsmarkt bekannt.
Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist das Holstentor, ein imposantes Stadttor, das im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Es gilt als Symbol für Lübecks frühere Bedeutung als Hansestadt und beherbergt heute das Holstentor-Museum, das die Geschichte der Stadt und ihrer Handelsverbindungen zeigt.
Das Hansemuseum in Lübeck ist das größte Museum der Welt, das der Geschichte der Hanse gewidmet ist – einem mittelalterlichen Netzwerk von Handelsstädten, zu denen Lübeck als führendes Mitglied gehörte. Das Museum bietet eine interaktive und moderne Ausstellung, die die Geschichte der Hanse lebendig macht und die wichtige Rolle Lübecks im internationalen Handel und der Kulturentwicklung des Mittelalters beleuchtet. Mithilfe von Multimedia-Installationen, historischen Artefakten und thematischen Ausstellungsbereichen wird die Geschichte der Hanse anschaulich und spannend erzählt.
Der Dom zu Lübeck ist eine der prächtigsten Kirchen Norddeutschlands und ein Meisterwerk der Backsteingotik. Der Dom beeindruckt nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch die architektonische Vielfalt und die historischen Kunstwerke im Inneren. Besonders hervorzuheben ist der Altar von Benedikt van der Lübecke und die Orgel, die als eine der bedeutendsten in Deutschland gilt. Der Dom ist nicht nur ein religiöser Ort, sondern auch ein kulturelles Erbe und ein beliebtes Ziel für Touristen und Kunstinteressierte.
Diese Kirche ist ein Meisterwerk der Backsteingotik und eine der größten Kirchen im Norden Deutschlands. Besonders beeindruckend ist der hohe Turm, der die Stadt weithin sichtbar überragt. Im Inneren finden Besuchende wunderschöne Glasfenster und das berühmte Kanzelaltar.
Die Passat ist ein imposantes Schiff, das heute als Museum und Wahrzeichen von Lübeck gilt. Die Passat, ein ehemaliges Segelschiff der Windjammer-Klasse, wurde 1911 gebaut für den Handel mit Süd-Amerika und gibt einen spannenden Einblick in die Geschichte der Seefahrt und den Handel.
Das Heiligen-Geist-Hospital ist eines der ältesten und bedeutendsten Gebäude Lübecks. Es wurde im 13. Jahrhundert gegründet und diente ursprünglich als Krankenhaus sowie als Altersheim für die Armen. Heute ist das Gebäude ein Museum, das nicht nur medizinische Geschichte, sondern auch architektonische und kulturelle Bedeutung widerspiegelt. Besonders bemerkenswert ist der Kreuzgang, der einen wunderschönen Innenhof bildet, und die historische Altstadt, die das Hospital umgibt.
Das kleine Dorf Gothmund ist ein malerischer Ort, der oft als das „Lübecker Venedig“ bezeichnet wird. Direkt an der Trave gelegen, hat das Dorf seinen historischen Charme bewahrt und zieht mit seinen fachwerklichen Häusern, den Pflastersteingassen und den idyllischen Wasseransichten viele Besuchende an. Gothmund ist besonders bei Spaziergängern und Fotografen beliebt und bietet einen ruhigen Rückzugsort abseits der großen Touristenströme. Hier kann man die typische ländliche Architektur der Lübecker Region erleben.
Das Willy-Brandt-Haus in Lübeck ist dem Leben und Wirken des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt gewidmet, der 1913 in Lübeck geboren wurde. Das Museum befindet sich in Brandts Geburtshaus und bietet eine spannende Ausstellung über seine politische Karriere, seinen Einsatz für den Friedensprozess und seine Rolle als Bundeskanzler. Das Willy-Brandt-Haus ist ein bedeutender Ort für politische Bildung und erinnert an einen der einflussreichsten Politiker der deutschen Nachkriegszeit.
Das Zaubertheater Lübeck ist ein einzigartiges Theater, das sich ganz der Zauberkunst widmet. Hier können Besuchende Zaubershows auf höchstem Niveau erleben, die sowohl junge als auch ältere Gäste begeistern. Das Zaubertheater bietet nicht nur beeindruckende Zaubertricks und Illusionen, sondern auch spannende Workshops, in denen man die Kunst des Zauberns erlernen kann. Ein besonderes Erlebnis für alle, die etwas Magisches erleben möchten!
Das Buddenbrookhaus ist dem Leben und Werk des berühmten Lübeckers Thomas Mann Mann gewidmet, (Gewinner des Literaturnobelpreises 1929) der mit seinem Werk „Buddenbrooks“ international berühmt wurde. Das Museum befindet sich im ehemaligen Wohnhaus der Familie Mann (sein Bruder war ebenfalls Schriftsteller) und bietet Einblicke in ihre Kindheit, ihre literarische Entwicklung und ihre bedeutendsten Werke.
Die Kunsthalle St. Annen ist ein bedeutendes Museum für Kunst und Kultur in Lübeck und beherbergt eine beeindruckende Sammlung von Gemälden, Skulpturen und Kunsthandwerk. Die Ausstellungen reichen von mittelalterlicher Kunst bis hin zu modernen Kunstwerken und bieten eine hervorragende Gelegenheit, die Entwicklung der Kunst in der Region und darüber hinaus nachzuvollziehen.
Das Museum Behnhaus Drägerhaus ist eines der wichtigsten Kunstmuseen in Lübeck. Es präsentiert eine Sammlung von Gemälden und Skulpturen, die hauptsächlich aus dem 19. Jahrhundert stammen, darunter Werke von Künstlern der Romantik und der Biedermeierzeit. Das Museum ist in zwei historischen Häusern untergebracht, die von außen bereits mit ihrer klassizistischen Architektur beeindrucken. Neben der Kunstsammlung werden regelmäßig Wechselausstellungen gezeigt, die sich mit verschiedenen Aspekten der Kunstgeschichte befassen.
Das TheaterFigurenMuseum ist eines der einzigartigsten Museen in Lübeck und zeigt eine umfangreiche Sammlung von Figuren aus dem Theater- und Puppenspielbereich. Das Museum bietet faszinierende Einblicke in die Welt des Puppenspiels und des Figurentheaters und zeigt sowohl historische als auch moderne Exponate. Von Marionetten über Handpuppen bis hin zu mechanischen Figuren – das Museum bietet einen spannenden Überblick über die Kunstform, die seit Jahrhunderten ein Teil der Kulturgeschichte ist. Neben dem Museum gibt es auch bei Kindern beliebte Aufführungen.
Das Lübecker Puppen- und Spielzeugmuseum ist ein weiteres charmantes Museum in Lübeck, das vor allem für Nostalgiker und Familien mit Kindern ein tolles Ziel ist. Es zeigt eine umfangreiche Sammlung von Puppen, Spielzeugen und Miniaturwelten aus verschiedenen Epochen. Das Museum ist in einem historischen Gebäude untergebracht und lässt Besuchende in die Vergangenheit eintauchen, als Puppen und Spielzeug eine wichtige Rolle im Leben von Kindern und Erwachsenen spielten. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, die Entwicklung von Kinderspielzeug und die damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen zu entdecken.
Die Altstadt von Lübeck ist ein wahres Juwel mittelalterlicher Architektur. Die verwinkelten Gassen, die gotischen Backsteinbauten und die beeindruckenden Kirchen wie die Lübecker Marienkirche oder die Jakobikirche erzählen die Geschichte der Stadt. Besonders die Breite Strasse und der Marktplatz bieten eine malerische Kulisse.
Travemünde ist ein Stadtteil von Lübeck und eines der bekanntesten Ostseeheilbäder. Es liegt an der Mündung der Trave in die Ostsee und ist vor allem als Seebad und Hafenstadt bekannt. Travemünde bietet einen langen, feinsandigen Strand und eine lebendige Promenade, die zum Flanieren einlädt. Der Travemünder Strand ist ein beliebtes Ziel für Sonnenanbeter, Schwimmer und Wassersportler. Das Meerwasser enthält hier nur wenig Salz.
In Travemünde findet auch das Travemünder Woche-Segelfestival statt.
Kiel ist die Hauptstadt von Schleswig-Holstein und eine bedeutende Hafenstadt an der Ostsee
Sie ist bekannt für ihre maritime Geschichte, ihre seefahrende Tradition und als Veranstaltungsort der Kieler Woche, einem der größten Segelevents der Welt.
Da die Stadt stark im Krieg zerstört wurde, würden die wenigsten heute die Stadt als besonders schön bezeichnen. Heutzutage ist die Stadt wichtiger Fährhafen nach Skandinavien und Mündung des Nord-Ostsee-Kanals.
Der Botanische Garten ist der ideale Orte für ruhige Spaziergänge und bieten viel Raum für Erholung und Naturgenuss, liegt aber etwas abseits vom Zentrum.
In der Nähe von Kiel befindet sich das U-Boot-Ehrenmal und das U-Boot Museum in Laboe, das den Opfern der U-Boot-Kriege gewidmet ist. Das U-Boot kann besichtigt werden, und von dort aus hat man einen schönen Blick auf die Förde.
Ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender von Kiel ist die Kieler Woche, das weltweit größte Segelsportereignis und eines der größten maritimen Festivals der Welt. Jedes Jahr im Juni kommen mehr als 3 Millionen Menschen, um die Regatten zu sehen, maritime Kultur zu genießen und die Musik- und Kulturveranstaltungen zu erleben.
Die Kieler Förde ist das Herzstück der Stadt und verbindet Kiel mit der Ostsee. Die Uferpromenaden und die vielen Schiffe, die den Hafen befahren, machen die Kieler Förde zu einem der schönsten Wassergebiete in Deutschland. Auf Booten, Fähren und Segelschiffen lässt sich die Stadt aus einer anderen Perspektive erleben.
Der Nord-Ostsee-Kanal (NOK) ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen zwischen der Nordsee und der Ostsee. Er erstreckt sich über 98 Kilometer von der Kieler Förde bis zum Elbhafen in Brunsbüttel und ist ein beliebtes Ziel für Schiffsbegegnungen. Auf dem Kanal verkehren täglich Fracht-, Container- und Kreuzfahrtschiffe, die spannende Fotomotive bieten. Einige Schleusen, wie in Kiel-Holtenau und Brunsbüttel, sind für Besuchende zugänglich und bieten tolle Möglichkeiten, das Treiben der Schiffe aus nächster Nähe zu beobachten.
Schleswig ist eine Stadt in Norddeutschland und liegt an der Schlei, einer 42 Kilometer langen Bucht, die von der Ostsee ins Land hineinreicht
Schleswig ist besonders für seine historischen Stätten, das mittelalterliche Erbe und seine Lage in der Nähe der dänischen Grenze bekannt.
Die Altstadt von Schleswig bietet eine Mischung aus historischen Gebäuden und charmanten Gassen. Hier können Besuchende durch die Straßen flanieren und dabei mittelalterliche Architektur, alte Fachwerkhäuser und zahlreiche kleine Läden und Cafés entdecken.
Nahe Schleswig befindet sich das Wikingermuseum Haithabu, das sich mit der Wikingerzeit beschäftigt und eine der wichtigsten archäologischen Stätten in Europa und UNESCO-Welterbe ist. Das Museum bietet umfassende Ausstellungen über das Leben der Wikinger und die Bedeutung von Haithabu als Handelszentrum im frühen Mittelalter.
Das Schloss Gottorf ist eines der bedeutendsten historischen Gebäude in Schleswig. Es war früher die Residenz der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf und beherbergt heute das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Besonders sehenswert sind die Gärten und der Schlosspark, die zu Spaziergängen einladen.
Der Schleswiger Dom ist eine imposante gotische Kirche, die das Stadtbild prägt. Sie ist für ihre wunderschöne Ausstattung, wie die Buntglasfenster und den Altar bekannt. Die Kirche ist auch für ihre Lage auf einem Hügel und den herrlichen Blick auf die Umgebung bemerkenswert.
Die Schlei selbst ist schmaler Meeresarm und umgeben von Natur. Das Gebiet ist ideal für Bootstouren, Wanderungen und Radtouren. Die Umgebung bietet auch viele Möglichkeiten für Vogelbeobachtungen und Naturerlebnisse.
Flensburg ist eine charmante Stadt an der Ostsee im hohen Norden Deutschlands, bekannt für ihre historische Altstadt, den malerischen Hafen aber auch für das Kraftahrt-Bundesamt, welches Punkte bei Verkehrsverstößen sammelt.
Der Hafen von Flensburg ist nicht nur ein historischer Handelsplatz, sondern auch ein lebendiger Teil der Stadt. Hier kann man Schiffe beobachten, einen Hafenrundgang unternehmen oder an einer der Hafen-Touren teilnehmen. Der Hafen ist auch ein beliebter Ort für Segler, da Flensburg eine lange Tradition in der Schifffahrt hat.
Die Hafenspitze ist ein schöner Punkt, um die Stadt aus der Ferne zu sehen und die maritime Atmosphäre zu genießen. Hier befindet sich auch das Schifffahrtsmuseum, das die Geschichte der Stadt und des Hafens erklärt.
Das Museum zeigt die maritime Geschichte der Stadt und der Region mit Ausstellungen über den Hafen, die Schifffahrt und den Handel. Hier kann man historische Schiffsmodelle und Artefakte besichtigen.
Die Flensburger Förde ist eine der schönsten Buchten der Ostsee und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Wassersportarten wie Segeln, Windsurfen und Kajakfahren. Die Förde ist bekannt für ihre ruhigen Gewässer und die malerischen Uferlandschaften. Entlang der Förde gibt es mehrere Strände, darunter der Sandstrand in Glücksburg und der kleine Strand in Flensburg. Diese sind ideal für ein erfrischendes Bad oder ein Picknick am Wasser.
Die Altstadt von Flensburg ist ein wahres Highlight für Besuchende, die durch enge Gassen (z.B. den Oluf-Samson-Gang ), historische Gebäude und wunderschöne historische Hinterhöfe spazieren möchten. Besonders charmant sind die Bürgerhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert mit ihren farbigen Fassaden und Spitzdächern. Die Straßen rund um den Flensburger Hafen laden zum Flanieren ein und bieten viele Cafés, Restaurants und kleine Läden. Eine der bekanntesten Straßen der Altstadt ist die rote Straße.
Glücksburg liegt im äußersten Norden Deutschlands an der Flensburger Förde und ist geprägt von maritimer Landschaft, ruhiger Küstenatmosphäre und historischer Bedeutung
Im Zentrum steht das Wasserschloss Glücksburg, eines der bedeutendsten Renaissance-Schlösser Nordeuropas, das über Jahrhunderte hinweg als Residenz verschiedener Herzogsfamilien diente und enge Verbindungen zu den Königshäusern Skandinaviens hatte. Die Region verbindet Geschichte mit Natur: Küstenabschnitte, Wälder und die Nähe zur Ostsee prägen das Bild.
Schloss Glücksburg zählt zu den bedeutendsten Renaissance-Wasserschlössern Nordeuropas. Die Anlage liegt malerisch auf einer Insel im See und war Stammsitz europäischer Adelshäuser. Besuchende können die historischen Räume besichtigen und mehr über die Geschichte der Region erfahren.
Die Halbinsel Holnis ist ein geschütztes Naturgebiet mit Stränden, Steilküsten und Vogelrastplätzen. Besuchende können hier wandern, die Küstenlandschaft genießen und seltene Tierarten beobachten.
Der Artefact Power Park ist ein interaktives Erlebniszentrum rund um erneuerbare Energien. Ausstellungen und Experimente vermitteln anschaulich Themen wie Windkraft, Solarenergie und Nachhaltigkeit. Besuchende können hier Technik und Umweltbildung verbinden. Allerdings klagen einige Besuchende über fehlende Sicherheit bei einigen Anschauungsobjekten.
Das Planetarium bietet Veranstaltungen rund um Astronomie und Weltraum. Moderne Projektionen ermöglichen einen Blick in ferne Galaxien und erklären wissenschaftliche Zusammenhänge. Besuchende erleben hier eine spannende Verbindung von Wissenschaft und Unterhaltung.
Husum, oft als „die graue Stadt am Meer“ bezeichnet, ist eine charmante Hafenstadt an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins
Der Dichter Theodor Storm, der hier geboren wurde, prägte diesen Namen in einem seiner Gedichte – doch Husum ist weit mehr als nur grau. Besonders im Frühling, wenn Millionen von Krokussen den Schlosspark in ein violettes Blütenmeer verwandeln, zeigt die Stadt ihre farbenfrohe Seite.
Als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Nordfrieslands verbindet Husum maritimen Charme mit norddeutscher Geschichte und lebendiger Atmosphäre.
Nicht weit von Husum entfernt liegt das Wattenmeer, das zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Von Husum aus lassen sich Wattwanderungen und Ausflüge zu den Halligen unternehmen, die einen einzigartigen Einblick in dieses besondere Ökosystem geben.
Die historische Altstadt mit ihren kleinen Gassen, bunten Häusern und gemütlichen Cafés lädt zum Bummeln ein. Der Hafen ist das Herz der Stadt, wo Krabbenkutter und Segelboote anlegen und Besuchende den frischen Fisch genießen können.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört das Schloss vor Husum, ein Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert, der heute als Museum und Veranstaltungsort dient. Besonders bekannt ist der bereits erwähnte Schlosspark, der im Frühling von Krokussen überzogen wird – ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Ein echtes Husumer Original ist das Schifffahrtsmuseum Nordfriesland, das sich mit der langen Seefahrertradition der Region beschäftigt. Hier können Besuchende historische Schiffsmodelle, Navigationsinstrumente und spannende Geschichten über das Leben auf See entdecken.
Der Museumsverbund Nordfriesland vereint mehrere Museen in Husum und Umgebung, die sich mit der Geschichte, Kultur und Natur Nordfrieslands befassen. Dazu gehören das NordseeMuseum Husum, das Schifffahrtsmuseum Nordfriesland, das Ostenfelder Bauernhaus und das Weihnachtsmuseum. Jedes dieser Museen bietet einen einzigartigen Blick auf die Region – von der Seefahrt und dem Leben an der Küste bis hin zu traditionellen Bräuchen und historischen Gebäuden.
Das NordseeMuseum Husum befindet sich in einem ehemaligen Speichergebäude und zeigt Ausstellungen zur Stadtgeschichte, zum Deichbau, zu den Sturmfluten und zur nordfriesischen Kultur. Ein besonderer Fokus liegt auf der Geschichte der Uthlande, also der Inseln und Halligen der Region.
Das Theodor-Storm-Haus gibt Einblick in das Leben und Werk des berühmten Dichters, der mit Werken wie „Der Schimmelreiter“ und „Immensee“ deutsche Literaturgeschichte geschrieben hat. Ein weiteres Highlight ist das NordseeMuseum Husum, das die Geschichte der Stadt und der Region, das Leben mit den Sturmfluten und die Entwicklung des Deichbaus anschaulich darstellt.
Sylt ist die größte und bekannteste der Nordfriesischen Inseln und bekannt für ihre schönen Strände, Reethäuser und hohen Immobilienpreise
Besonders der Weststrand ist berühmt für seine dünenreiche Landschaft, Strandkörbe und starken Wind der Surfen oder Kitesurfen ermöglicht.
Sylt gilt auch als Treffpunkt der High Society und es gibt zahlreiche Luxushotels, Wellness-Resorts und Sternerestaurants auf der Insel.
Die Insel bietet eine Vielzahl von kulinarischen Highlights, besonders für Liebhaber von Meeresfrüchten und frischem Fisch. Besonders bekannt sind die Sylter Austern, die in den salzhaltigen Gewässern der Insel gedeihen. Auch Nordseekrabben werden häufig angeboten.
Das Erlebniszentrum Naturgewalten in List ist ein interaktives Museum, das sich mit der Natur, den Wetterphänomenen und der Umwelt Sylt befasst. Hier können Besuchende jeden Alters die Kräfte der Natur auf spannende und anschauliche Weise erleben.
Die Ausstellung ist in mehrere Bereiche gegliedert: Klima und Wetter (Entstehung von Stürmen und anderen Wetterphänomenen), Leben mit Naturgewalten (Küstenschutz) und Flora und Fauna des Wattenmeeres. Neben der Ausstellung gibt es einen Windtunnel, in dem man die Kraft von Sturmwinden spüren kann.
Sylt liegt direkt am UNESCO-Weltkulturerbe Wattenmeer, was es zu einem besonders interessanten Ziel für Naturfreunde macht. Das Watt ist ein einzigartiges Ökosystem und wird regelmäßig für Wattwanderungen genutzt, bei denen Besuchende das Watt hautnah erleben können.
Das Altfriesische Haus in Keitum ist ein historisches Friesenhaus, das einen Einblick in das Leben und Wohnen auf Sylt im 18. Jahrhundert bietet. Es wurde im Jahr 1739 erbaut und beherbergt heute ein Museum, das die Geschichte und Kultur der Insel anschaulich darstellt.
Das Haus beeindruckt durch sein typisches Reetdach, die kleinen Fenster und den liebevoll gestalteten Garten. Es zeigt die traditionelle Bauweise, die auf Sylt durch die rauen Witterungsbedingungen geprägt wurde.
Der Denghoog in Wenningstedt ist ein prähistorisches Hünengrab und eines der ältesten erhaltenen Zeugnisse menschlicher Besiedlung auf Sylt. Es stammt aus der Jungsteinzeit, etwa 3000 v. Chr. Der Denghoog wurde vermutlich als Grabstätte genutzt und besteht aus einer Kammer aus großen Steinblöcken, die von Erde bedeckt ist. Besuchende können durch einen schmalen Zugang in die steinerne Grabkammer hineingehen.
Die Ellenbogenspitze im äußersten Norden der Insel Sylt ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber und Ruhesuchende. Dieses landschaftlich beeindruckende Gebiet ist ein Naturschutzgebiet, das von weiten Sandstränden, Dünen und der rauen Nordsee geprägt wird. Die Ellenbogenspitze ist der nördlichste begehbare Punkt Deutschlands.
Die beiden Leuchttürme List Ost und List West, die die Region prägen, sind beliebte Fotomotive. Die Ellenbogenspitze bietet zudem traumhafte Sonnenaufgänge und eine spektakuläre Aussicht auf die Nachbarinseln und das Wattenmeer.
Die Uwe-Düne bei Kampen ist mit 52 Metern die höchste natürliche Erhebung auf Sylt und ein perfekter Aussichtspunkt, um die ganze Schönheit der Insel zu erleben. Sie wurde nach dem Dichter und Politiker Uwe Jens Lornsen benannt, der für die Freiheit der Schleswig-Holsteiner kämpfte. Nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg über 109 Stufen erreicht man die Plattform, die einen atemberaubenden Rundblick auf Sylt, die Nordsee und das Wattenmeer bietet. Die Umgebung der Uwe-Düne ist von Heidelandschaft geprägt, die besonders im Spätsommer zur Blütezeit der Heide ein malerisches Bild bietet.
Föhr ist die zweitgrößte nordfriesische Insel. Sie liegt geschützt im Wattenmeer und ist besonders für ihr mildes Klima, lange Sandstrände und die typisch friesische Kultur bekannt
Föhr liegt mitten im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Wattwanderungen von Föhr aus führen zu den Halligen, z. B. nach Langeneß oder Oland, oder man kann mit einem Wattführer von Dagebüll nach Föhr laufen.
Die Anreise erfolgt mit der Fähre ab Dagebüll, die auch Autos transportiert. Alternativ kann man die Insel mit kleinen Propellerflugzeugen vom Festland aus erreichen. Auf Föhr sind Autos erlaubt, doch viele Besuchende bevorzugen Fahrräder, da die Insel gut mit Radwegen erschlossen ist.
Dieses historische Museum in Wyk gibt einen tiefen Einblick in die friesische Kultur und Geschichte der Insel. Besonders sehenswert sind die traditionellen Trachten, das nachgebaute historische Friesenhaus und die Ausstellung zur Seefahrt. Der große Walfänger-Kieferbogen am Eingang ist ein markantes Wahrzeichen.
Das Museum in Alkersum widmet sich vor allem der Darstellung von Küstenlandschaften und Seefahrt in der Kunst. Es zeigt Werke von Malern wie Emil Nolde und Max Liebermann und bietet wechselnde Ausstellungen, die sich mit dem Leben am Meer und der nordischen Kultur befassen.
Gerade für Familien ist das Aqua Föhr in Wyk eine gute Alternative, wenn das Wetter mal nicht mitspielt. Das Bad bietet Meerwasserbecken, eine Rutsche und einen Wellnessbereich mit Sauna.
Dieses markante Steilufer liegt an der Südwestküste der Insel bei Goting. Hier kann man eindrucksvolle Sonnenuntergänge erleben und einen Blick auf die benachbarten Halligen werfen. Die Erosion des Kliffs zeigt die ständige Veränderung der Küstenlandschaft und macht es zu einem faszinierenden Naturphänomen. Neben dem Goting Kliff gibt es im Osten von Föhr das weniger besuchte Greveling Kliff, das mit einem tollen Blick über das Watt und den Nationalpark beeindruckt.
Dieses historische Gebäude in Wyk ist eines der ältesten Teehäuser Norddeutschlands. In gemütlicher Atmosphäre werden hier friesische Spezialitäten wie Pharisäer (Kaffee mit Rum und Sahne) oder echter Ostfriesentee serviert. Die Einrichtung mit altem Porzellan und friesischer Deko macht den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.
Das Zentrum informiert über die Lebensweise von Kegelrobben und Seehunden im Wattenmeer. Besuchende erfahren mehr über den Schutz der Tiere und können Führungen mitmachen, um Robben in der freien Natur zu beobachten.
Als Teil des Nationalparks Wattenmeer bietet diese Ausstellung spannende Einblicke in die einzigartige Natur der Region. Es gibt interaktive Stationen, Aquarien mit Wattbewohnern und Infos zur Vogelwelt der Insel. Besonders Familien mit Kindern finden hier eine gute Einführung in das Thema Wattenmeer.
Nieblum gilt als eines der schönsten Dörfer Föhrs mit seinen reetgedeckten Häusern, blühenden Gärten und kleinen Kopfsteinpflasterstraßen. Besonders sehenswert ist die St. Johannis-Kirche, auch als „Friesendom“ bekannt. Der dazugehörige Friedhof erzählt mit seinen alten Grabsteinen spannende Geschichten von Seefahrern und Walfängern.
Amrum, die Nachbarinsel von Föhr, gehört zu den Nordfriesischen Inseln und besticht durch ihre einzigartige Mischung aus Natur, Ruhe und friesischer Kultur
Besonders bekannt ist sie für den Kniepsand, eine der größten Sandflächen Europas, sowie ihre urigen Inseldörfer mit reetgedeckten Häusern.
Das Wattenmeer rund um Amrum ist UNESCO-Weltnaturerbe. Besonders spannend sind geführte Wattwanderungen nach Föhr oder zu den Halligen. Amrum ist nur mit der Fähre erreichbar.
Von Dagebüll oder Schlüttsiel fährt die Fähre über Föhr nach Amrum. Alternativ gibt es eine Verbindung ab Nordstrand über die Halligen. Die Überfahrt dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden.
Autofahren ist auf der Insel erlaubt, aber viele Besuchende erkunden Amrum lieber mit dem Fahrrad oder zu Fuß.
Der Leuchtturm von Amrum ist das Wahrzeichen der Insel. Mit 63 Metern Höhe ist er einer der höchsten an der deutschen Nordseeküste. Nach dem Aufstieg über 297 Stufen wird man mit einer atemberaubenden Aussicht über die Insel und das Wattenmeer belohnt.
Nebel ist das schönste Dorf der Insel mit historischen Friesenhäusern, dem Öömrang-Hüs (ein Museum für Inselgeschichte) und der alten St.-Clemens-Kirche mit einem sehenswerten Seefahrerfriedhof.
Der Kniepsand ist eine riesige, bis zu 1,5 km breite Sandfläche, die sich entlang der gesamten Westküste erstreckt. Der feine, weiße Sandstrand ist ideal für lange Spaziergänge, Sonnenbaden oder Wassersport wie Kitesurfen und Windsurfen. Sie ist die größte Sandbank Europas.
Das Nationalpark-Haus Natour-Düne auf Amrum ist ein spannendes Naturerlebniszentrum, das von der Schutzstation Wattenmeer betrieben wird. Es liegt direkt in den Amrumer Dünen und bietet faszinierende Einblicke in das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer sowie die einzigartige Dünen- und Strandlandschaft der Insel.
Die Halligen in der Nordsee sind eine einzigartige Landschaft, die es so nur in Deutschland gibt
Diese kleinen, kaum geschützten Inseln liegen im nordfriesischen Wattenmeer und sind durch regelmäßige Überflutungen geprägt.
Anders als normale Inseln sind sie nicht von Deichen umgeben, sodass bei Sturmfluten das Wasser weite Teile der Halligen überspült. Nur die Warften – künstlich aufgeschüttete Hügel – bieten Schutz für die wenigen Bewohner und Gebäude.
Insgesamt gibt es zehn Halligen: Gröde, Hooge, Langeneß, Nordstrandischmoor, Oland, Südfall, Habel, Süderoog, Hamburger Hallig und Norderoog.
Habel und Norderoog sind Naturschutzgebiet und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Leben auf einer Hallig bedeutet ständigen Kampf gegen das Meer. Mehrmals im Jahr kommt es zu sogenannten „Landunter“-Ereignissen, bei denen die gesamte Hallig – bis auf die Warften – im Wasser verschwindet.
Die Hamburger Hallig unterscheidet sich von den übrigen Halligen, da sie durch einen Damm mit dem Festland verbunden ist und somit vergleichsweise leicht erreichbar ist. Sie gehört zum Nationalpark Wattenmeer und ist vor allem bei Naturliebhabern beliebt. Viele Gäste kommen mit dem Fahrrad oder zu Fuß über den Damm, um die weite Landschaft zu genießen und seltene Vogelarten zu beobachten.
Nordmarsch-Langeneß ist mit einer Länge von etwa zehn Kilometern die größte der Halligen. Sie besteht aus 18 Warften, von denen einige noch bewohnt sind. Besonders sehenswert ist das Kapitän-Tadsen-Museum, das einen Einblick in das Leben früherer Seefahrer gibt. Auch die vielfältige Vogelwelt macht Langeneß zu einem beliebten Ziel für Ornithologen. Eine Besonderheit ist die Lorenbahn, die für den Warft-Transport genutzt wird und eine charmante, nostalgische Verbindung zwischen den verstreuten Siedlungen darstellt.
Die Hallig Gröde ist die kleinste Gemeinde Deutschlands und besteht aus nur zwei Warften mit wenigen festen Bewohnern. Sie ist nur per Schiff oder zu Fuß bei Ebbe über das Watt erreichbar. Wer absolute Ruhe sucht und die Natur ungestört genießen möchte, findet hier ein kleines, abgeschiedenes Paradies mit einer beeindruckenden Vogelwelt.
Hallig Hooge wird oft als die „Königin der Halligen“ bezeichnet, da sie eine der größten und am besten erschlossenen ist. Hier gibt es befestigte Wege, einige Sehenswürdigkeiten und eine kleine touristische Infrastruktur. Besonders bekannt ist der Königspesel, ein prachtvoll eingerichtetes historisches Friesenhaus, das von früherem Wohlstand auf den Halligen zeugt. Die kleine Halligkirche St. Johannis ist ein weiteres charmantes Relikt der Vergangenheit. Im Sturmflutkino auf Hooge kann man eindrucksvoll erleben, welche Gefahr das Meer für die Halligen darstellt. Eine Aussichtsplattform auf der Hanswarft bietet zudem einen fantastischen Blick über das Wattenmeer.
Nordstrandischmoor ist eine kleine Hallig, die sich vor allem durch ihre einzigartige Verbindung zum Festland auszeichnet: eine Lorenbahn, die für den Transport von Menschen und Gütern genutzt wird. Diese charmante, schienengebundene Verbindung ist ein beliebtes Fotomotiv und ein unverwechselbares Merkmal der Hallig. Nordstrandischmoor gehört zu Nordstrand, welches mal eine Hallig war, inzwischen durch Eindeichung aber eine Halbinsel ist.
Helgoland ist Deutschlands einzige Hochseeinsel und liegt weit draußen in der Nordsee
Die Insel ist geprägt von roten Sandsteinfelsen, steilen Klippen und einer besonderen Tierwelt. Aufgrund ihrer isolierten Lage entwickelte sich Helgoland historisch als strategischer Militärstandort und später als Kur- und Naturziel. Im 19. Jahrhundert gehörte Helgoland zum Vereinigten Königreich und war damit eine britische Kolonie. Erst 1890 wurde die Insel im sogenannten „Helgoland-Sansibar-Vertrag“ gegen Gebiete in Ostafrika an das Deutsche Reich abgegeben. In der Folge bauten die Deutschen Helgoland zu einer wichtigen Marinebasis aus, was die militärische Bedeutung der Insel weiter verstärkte. Auch der Zollstatus ist seitdem speziell: auf viele Waren wird keine Mehrwertsteuer erhoben wird. Dadurch sind insbesondere Spirituosen, Tabakwaren und Parfüm für Besuchende vergleichsweise günstig erhältlich. Helgoland ist eher bei etwas älteren Touristen beliebt. Auf der Insel sind weder Autos noch Fahrräder erlaubt.
Nachdem die Kegelrobben auf Helgoland Anfang des 20. Jahrhunderts durch Jagd und Verdrängung fast verschwunden waren, ist Helgoland heute ein wichtiger Ort für Geburten der Robben (v.a. im Winter) und die Aufzucht der Jungtiere.
Die bunten Hummerbuden sind kleine, farbenfrohe Häuser entlang des Hafens. Früher dienten sie Fischern als Werkstätten, heute beherbergen sie Läden und Cafés. Besuchende erleben hier ein lebendiges Stück Inselkultur.
Der „Trichter einer 5000-kg-Bombe“ erinnert an die massive Zerstörung der Insel nach dem Zweiten Weltkrieg. 1947 führten die Briten eine der größten nicht-nuklearen Explosionen durch, um militärische Anlagen zu zerstören. Besuchende können die Spuren dieser Ereignisse bis heute sehen.
Helgoland ist einer der wenigen Orte in Deutschland, an denen Kegelrobben in freier Natur beobachtet werden können. Besonders im Winter kommen die Tiere zur Geburt ihrer Jungen an die Strände. Besuchende erleben hier eine außergewöhnliche Tierbeobachtung.
Das Museum zeigt die Geschichte der Insel von der Frühzeit über die militärische Nutzung bis zur heutigen Bedeutung als Natur- und Tourismusort. Besuchende erhalten einen umfassenden Überblick über die Entwicklung Helgolands.
Die Lange Anna ist ein freistehender roter Felsen und das Wahrzeichen Helgolands. Die imposante Felsnadel ragt aus dem Meer und ist Teil der steilen Klippenlandschaft. Besuchende können sie von Aussichtspunkten aus betrachten.
Der Jägerstieg ist ein Wanderweg entlang der Steilküste und bietet eindrucksvolle Ausblicke auf Meer und Felsen. Besuchende können hier die Natur Helgolands besonders intensiv erleben.
Die Festung Helgoland erinnert an die militärische Nutzung der Insel, insbesondere im 20. Jahrhundert. Bunker und Verteidigungsanlagen zeugen von der strategischen Bedeutung Helgolands. Besuchende können Teile dieser Geschichte erkunden.
Die Biologische Anstalt ist eine bedeutende Forschungseinrichtung für Meeresbiologie. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen hier die Nordsee und ihre Ökosysteme. Besuchende erhalten Einblicke in die Forschung zur marinen Umwelt.
Beginne deine Tour in Lübeck, wo dich die historische Altstadt mit dem berühmten Holstentor und verwinkelten Gassen erwartet. Weiter geht's nach Kiel, wo du an der Förde flanieren oder den Nord-Ostsee-Kanal bestaunen kannst. Danach lohnt sich ein Abstecher nach Flensburg – eine charmante Hafenstadt mit skandinavischem Flair und einer hübschen Altstadt. Zum Abschluss fährst du an die Nordsee und setzt über zu den Inseln Sylt oder Föhr. Ob Dünenwanderung, Wattspaziergang oder einfach nur frische Meeresluft – hier kannst du die Tour entspannt ausklingen lassen.
Schleswig-Holstein bietet zahlreiche Möglichkeiten für spannende Tages- und Wochenendausflüge. Ob Naturerlebnisse, Küstenorte oder Städtetrips – hier ist für jeden etwas dabei.
Die Küche Schleswig-Holsteins spiegelt die Nähe zum Meer wider. Frischer Fisch, Krabbenbrötchen, Matjes und Labskaus sind typische Gerichte. Auch Spezialitäten wie Rübenmus, Mehlbeutel oder der Friesentee gehören zur kulinarischen Tradition des Landes.
Schleswig-Holstein bietet eine Vielzahl an regionalen Produkten und besonderen Mitbringseln, die den Charme des Nordens widerspiegeln. Von kulinarischen Spezialitäten wie Lübecker Marzipan, Kieler Sprotten und Flensburger Pilsener bis zu Kunsthandwerk – hier findet jeder ein passendes Souvenir.
Aktuelle Veranstaltungen findet man auf rausgegangen.de.
Das Nachtleben konzentriert sich auf die größeren Städte wie Kiel, Lübeck, Flensburg und das nah gelegene Hamburg. Bars, Clubs und Musik-Locations bieten Unterhaltung für jede Altersgruppe. Besonders beliebt sind die Hafengebiete und Altstadtviertel für gemütliche Abende oder Live-Musik.
Schleswig-Holstein hat eine lange Geschichte, geprägt von skandinavischen Einflüssen, politischen Konflikten und seiner geografischen Lage als Bindeglied zwischen Deutschland und Dänemark. Schon in der Wikingerzeit war die Region ein bedeutendes Handelszentrum, insbesondere Haithabu nahe der heutigen Stadt Schleswig.
Im Mittelalter wurde Schleswig eng mit dem dänischen Königreich verbunden, während Holstein als Herzogtum zum Heiligen Römischen Reich gehörte. Diese politische Teilung führte über Jahrhunderte zu Spannungen zwischen Dänemark und den deutschen Staaten.
Im 19. Jahrhundert markierten die Schleswig-Holsteinische Erhebung (1848–1851) und der Deutsch-Dänische Krieg (1864) wichtige Wendepunkte: Preußen und Österreich besiegten Dänemark, wodurch Schleswig und Holstein preußische Provinzen wurden.
1920 entschied eine Volksabstimmung in Nordschleswig über die Zugehörigkeit zu Dänemark oder Deutschland. Der nördliche Teil Schleswigs wurde dänisch, der südliche Teil blieb deutsch – eine Grenzziehung, die bis heute besteht.
Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm Schleswig-Holstein zahlreiche Flüchtlinge aus den ehemaligen Ostgebieten auf. Trotz Herausforderungen entwickelte sich das Land zu einer modernen, wirtschaftlich stabilen Region. 1950 wurde Schleswig-Holstein offiziell als Bundesland gegründet.
Heute ist Schleswig-Holstein bekannt für seine Lage zwischen Nord- und Ostsee, die maritime Wirtschaft, erneuerbare Energien und die enge Zusammenarbeit mit Dänemark. Minderheitenrechte werden gepflegt, sowohl für die dänische Minderheit in Schleswig als auch für die deutsche Minderheit in Nordschleswig.
Der öffentliche Nahverkehr wird durch Regionalzüge, Busse und Fähren gewährleistet. Die Marschbahn verbindet Hamburg mit Sylt. Viele kleinere Orte sind per Bus erreichbar, wobei das Netz in ländlichen Regionen weniger dicht ist. Das Schleswig-Holstein Ticket ist für Gruppen besonders günstig.
Sylt ist über den Autozug von Niebüll erreichbar. Amrum und Föhr sind autofrei oder nur eingeschränkt befahrbar, Helgoland komplett autofrei. Preise und Fährkapazitäten sollten vorher geprüft werden.
Fährverbindungen sind essenziell:
Radfahren ist beliebt: Ostseeküsten-Radweg von Flensburg bis Lübeck, Nordseeküsten-Radweg durch Wattenmeer und Marschlandschaften. Die Holsteinische Schweiz eignet sich für Radtouren. Der Wind kann je nach Richtung das Radfahren erschweren.
Wildcampen ist nur eingeschränkt erlaubt. In Naturschutzgebieten und Stränden ist Zelten ohne Genehmigung verboten. Genehmigtes Wildcampen ist möglich.