Alster
Beim Spaziergang um die Alster oder mittels Boot auf den Kanälen sieht man die schönsten Ecken Hamburgs.
Die mit 1,9 Mio Einwohnern größte Nicht-Hauptstadt der EU bietet maritimes Flair und die beliebteste Attraktion Deutschlands. Auch wenn Hamburg 80 km von Nord- und Ostsee entfernt liegt, ist durch die Elbe mit dem größten Hafen Deutschlands und der aufgestauten Alster Wasser allgegenwertig. Da sich die meisten Highlights entlang des Elblaufs tummeln, lässt sich die Stadt gut zu Fuß erkunden.
Hamburgs Speicherstadt, Hafencity und Altstadt bilden ein faszinierendes Zusammenspiel aus Geschichte und Moderne, das den Charakter der Stadt prägt.
Die Speicherstadt mit ihren beeindruckenden Backsteinbauten und schmalen Kanälen erinnert an die Blütezeit Hamburgs als bedeutende Handelsstadt. Heute sind die ehemaligen Lagerhäuser für Kaffee und Gewürze Heimat des Miniatur Wunderlands und des Deutschen Zollmuseums und werden nachts atmosphärisch beleuchtet.
Direkt angrenzend zeigt die Hafencity, wie Hamburg seine Hafenflächen für die Zukunft neu denkt. Als eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas vereint die Hafencity mit der markanten Elbphilharmonie an der Spitze moderne Architektur, Kultur und maritimen Charme, der nahtlos an die Speicherstadt anschließt und das Stadtbild um zeitgemäße Akzente bereichert.
Die Altstadt wiederum, Hamburgs ältestes Viertel, erzählt von der reichen Geschichte der Hansestadt mit Sehenswürdigkeiten wie dem prachtvollen Rathaus und der ausgebombten Kirche Mahnmal St. Nikolai. Verwinkelte Gassen, das expressionistische Chilehaus und die Mönckebergstraße verbinden Tradition und Moderne und schaffen die lebendige Vielfalt, die Hamburg so besonders macht.
St. Georg, östlich der Außenalster und in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof gelegen, ist das bunte und weltoffene Viertel Hamburgs. Die bekannte Lange Reihe ist das Herz des Stadtteils: Eine lebendige Straße mit vielfältigen Cafés, Bars und Boutiquen, die für ihre LGBTQ+-freundliche Atmosphäre und Kreativität bekannt ist.
Der Bereich um den Bahnhof, Hansaplatz und Steindamm haben durch Kleinkrimminelle, Drogensüchtige und Obdachlose einen teilweise unangenehmen Flair. Man sollte sich hiervon aber nicht abschrecken lassen, den Rest von Hamburg zu entdecken.
Das Miniaturwunderland ist die größte Modelleisenbahnanlage der Welt und laut Umfragen die beliebteste Attraktion ganz Deutschlands. Auf mehreren Etagen sind detailgetreue Landschaften und Städte aus verschiedenen Ländern Europas aufgebaut. Die Anlage begeistert durch witzige Details und zieht sowohl Modellbau-Enthusiasten als auch Familien an. Obwohl die Fläche immer wieder erweitert wird, ist es stets sehr voll dort und man sollte mehrere Stunden für einen Besuch einplanen. Auch Führungen hinter die Kulissen sind möglich.
Die Elbphilharmonie, auch „Elphi“ genannt, ist eines der modernsten und architektonisch beeindruckendsten Konzerthäuser der Welt. Bundesweit wurde es bereits vor der Fertigstellung für die explodierenden Baukosten bekannt, welche dem elfachen der ursprünglich veranschlagten Kosten entsprachen.
Auf einem ehemaligen Kaispeicher errichtet, vereint das Gebäude alte Hafenarchitektur mit futuristischem Design. Die Plaza, die auch ohne Konzertticket zugänglich ist, bietet eine spektakuläre Aussicht auf den Hafen und die Stadt. Neben den eigentlichen Konzertsaalen befinden sich im Gebäude auch ein Hotel, ein Restaurant und mehrere Eigentumswohnungen.
Das Hamburg Dungeon bietet eine gruselige und unterhaltsame Reise durch die düsteren Kapitel der Hamburger Geschichte. Schauspieler und Spezialeffekte führen die Besucher durch Szenen von Pest, Piratenüberfällen und dem großen Brand von 1842. Es ist ein Mix aus gruseliger Unterhaltung und historischem Lernen.
Im Chocoversum dreht sich alles um Schokolade. Besucher können den gesamten Produktionsprozess von der Kakaobohne bis zur fertigen Schokoladentafel erleben – und dabei selbst Schokolade herstellen. Die interaktive Führung und die Verkostung machen das Chocoversum zu einem süßen Highlight in Hamburg.
Die Hamburger Kunsthalle ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands. Mit einer Sammlung, die Kunstwerke von mittelalterlichen Altären bis zu zeitgenössischen Installationen umfasst, bietet die Kunsthalle einen umfassenden Überblick über 700 Jahre Kunstgeschichte. Besonders die Werke von Caspar David Friedrich sind ein Highlight. Am ersten Donnerstag im Monat ist der Eintritt am Abend frei.
Das Kaffeemuseum ist ein Paradies für Kaffeeliebhaber. In einem historischen Lagerhaus in der Speicherstadt erfahren Besucher alles über die Geschichte des Kaffees, von der Bohne bis zur Tasse. Es gibt auch Verkostungen und Einblicke in die Welt des Kaffeehandels.
Das Internationale Maritime Museum zeigt eine beeindruckende Sammlung von Schiffsmodellen, Seekarten und historischen Artefakten. Es befindet sich in einem alten Getreidespeicher und umfasst zehn Decks, die die Geschichte der Seefahrt von den ersten Entdeckungsreisen bis zur modernen Schifffahrt präsentieren. Wer sich für Seefahrt interessiert, kann im Museum durchaus einen ganzen Tag verbringen.
Das Chilehaus ist ein markantes Beispiel für expressionistische Architektur und Teil des UNESCO-Welterbes „Kontorhausviertel“. Es wurde in den 1920er Jahren erbaut und erinnert mit seiner spitzen Form an ein Schiffsbug. Seinen Namen verdankt es dem Handel mit Chile, das die Grundlage für den Bau finanzierte. Für Architekturfans sind auch der benachbarte Sprinkenhof, das naheliegende Afrikahaus und der Brahms Kontor neben Planten un Bloomen empfehlenswert. Aber auch in Barmbek und Winterhude findet sich tolle Architektur des Backstein-Expressionismus.
Das Spicy's Gewürzmuseum, ebenfalls in der Speicherstadt, zeigt über 1000 verschiedene Gewürze aus aller Welt. Besucher können die Geschichte des Gewürzhandels erkunden und einige der ausgestellten Gewürze riechen und probieren. Es ist ein sensorisches Erlebnis, das die Bedeutung von Gewürzen in der Weltgeschichte verdeutlicht.
Das riesige Museum für Kunst und Gewerbe zeigt eine breite Palette an Kunsthandwerk, Design und Kunst aus verschiedenen Epochen und Regionen der Welt. Von Keramik und antiken Möbeln über Jugendstil bis hin zu zeitgenössischem Design – das Museum bietet Einblicke in die Entwicklung von Kunst und Handwerk über die Jahrhunderte.
Die Deichtorhallen gehören zu den größten Ausstellungshäusern für zeitgenössische Kunst und Fotografie in Europa. Die markante Architektur der ehemaligen Markthallen bietet den perfekten Rahmen für wechselnde Ausstellungen internationaler Künstler.
Wer mehr über die Geschichte der Speicherstadt erfahren will, kann dieses kleine Museum besuchen.
Das Deutsche Zollmuseum widmet sich der Geschichte des Zolls in Deutschland und zeigt, wie dieser den Handel beeinflusst hat. Es gibt interessante Ausstellungen über Schmuggel und Warenkontrolle, inklusive beschlagnahmter Schmuggelware (z.B. Drogen welche in einen Teppich verwebt wurden).
Im „Dialog im Dunkeln“ erleben Besuchende den Alltag aus der Perspektive eines blinden Menschen. Geführt von sehbehinderten Guides, durchqueren die Teilnehmenden komplett dunkle Räume und erlernen so neue Formen der Wahrnehmung. Diese Ausstellung ist nicht nur ein spannendes Erlebnis, sondern sensibilisiert auch für Barrieren, denen Menschen mit Behinderung täglich begegnen. Tickets sollten weit im voraus gebucht werden.
Das Westfield Hamburg-Überseequartier ist ein neues urbanes Zentrum in der Hamburger HafenCity, das 2025 eröffnet wurde. Mit einer Gesamtfläche von rund 419.000 m² verteilt auf 14 Gebäude vereint es Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit unter einem gläsernen, zeltartigen Dach .
Das Quartier beherbergt über 160 Geschäfte, darunter Deutschlands größte Zara-Filiale und das Kaufhaus Breuninger, sowie etwa 40 Restaurants und Cafés. Zu den kulturellen Highlights zählt das Port des Lumières, ein immersives Zentrum für digitale Kunst mit wechselnden Ausstellungen von Künstlern wie Gustav Klimt und Friedensreich Hundertwasser . Ein Multiplex-Kino mit zehn Sälen und ein modernes Kreuzfahrtterminal ergänzen das Angebot .
Mit Investitionskosten von 2,45 Milliarden Euro zählt das Projekt zu den größten Stadtentwicklungen Europas. Trotz einiger Bauverzögerungen und Kritik an Sicherheitsstandards während der Bauphase wird das Westfield Hamburg-Überseequartier als neues kommerzielles Herzstück der HafenCity angesehen .
Das Port des Lumières ist ein neues Zentrum für digitale und immersive Kunst in Hamburgs HafenCity, das 2025 eröffnet wurde. Mit einer Projektionsfläche von 3.200 m² bietet es ein einzigartiges Kunsterlebnis, bei dem Besuchende vollständig in die Werke bedeutender Künstler eintauchen können. Das Zentrum ist Teil des internationalen Netzwerks von Culturespaces und das erste seiner Art in Deutschland.
Zur Eröffnung präsentiert das Port des Lumières Ausstellungen von Gustav Klimt, Hundertwasser und des türkischen Studios Nohlab.
Für Kinder bietet das Port des Lumières ein interaktives Kinderatelier, in dem sie kreativ tätig werden und eigene Kunstwerke erschaffen können.
Das Zentrum befindet sich im Westfield Hamburg-Überseequartier.
Die Deichstraße ist eine der ältesten Straßen Hamburgs und bietet einen Blick auf die Architektur vergangener Jahrhunderte. Viele der Häuser stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert und überstanden den großen Brand von 1842. In der Deichstraße finden sich auch zahlreiche gute Restaurants bei denen man sich für das weitere Sightseeing stärken kann.
Ein faszinierendes Kuriositätenkabinett, das Souvenirs von Seefahrern aus der ganzen Welt ausstellt. Ursprünglich eine Anlaufstelle für Seeleute, ist es heute ein kleiner Schatz für Liebhaber skurrile Gegenstände und Hamburgs Verbindung zu fernen Ländern.
Die Monkey-Quest Schnitzeljagd ist eine interaktive Stadtführung durch Hamburg. Ausgestattet mit einem Tablet, begeben sich die Teilnehmer auf eine spannende Entdeckungstour, lösen Rätsel und erfahren Wissenswertes über die Geschichte der Stadt. Besonders beliebt bei Familien und Gruppen.
Das Zaubermuseum Bellachini ist Hamburgs einziges Zaubermuseum und widmet sich der faszinierenden Welt der Magie. Es bietet eine umfangreiche Sammlung von Requisiten, Kostümen und historischen Zauberkästen. Regelmäßig werden auch Zaubershows angeboten, die Groß und Klein begeistern.
Hier können Besucher in einem professionellen Flugsimulator den Traum vom Fliegen wahr werden lassen. Unter Anleitung von Experten steuern sie eine virtuelle Boeing 737 oder Airbus A320 und erleben realistische Flugmanöver.
Das Automuseum Prototyp zeigt eine beeindruckende Sammlung von historischen Autos und Prototypen. Besonders Fans von Rennwagen und Oldtimern kommen auf ihre Kosten. Die Ausstellung gewährt spannende Einblicke in die deutsche Automobilgeschichte und zeigt seltene Fahrzeuge und Designs.
Die Speicherstadt ist das größte historische Lagerhausensemble der Welt und ein UNESCO-Weltkulturerbe. Die imposanten Backsteingebäude stammen aus dem späten 19. Jahrhundert und dienten einst als Lager für Kaffee, Tee, Gewürze und Teppiche. Für den Bau mussten damals 20000 Einwohner umziehen. Heute befinden sich Teppichhändler, Museen oder kleine Agenturen in den Gebäuden.
St. Pauli ist wohl Hamburgs bekanntestes Viertel. Neben der Reeperbahn ist der Stadtteil bekannt für seine maritimen Highlights
Direkt an der Elbe liegen die Landungsbrücken: Von hier starten Hafenrundfahrten und Fähren. Ein weiteres Highlight ist der Alte Elbtunnel von 1911, der Fußgänger und Radfahrende unter der Elbe hindurch auf die andere Hafenseite führt. An den Landungsbrücken können zudem mehrere Museumsschiffe besichtigt werden und geben Einblicke in Hamburgs maritime Geschichte.
Neben der Reeperbahn ist auch die Große Freiheit für ihre Musikclubs bekannt und wurde in den 1960er-Jahren zum frühen Auftrittsort der Beatles. In den Seitenstraßen der Reeperbahn wie der Talstraße oder dem Hans-Albers-Platz finden sich zahlreiche Bars. Nachts tummeln sich hier Betrunkene und Junggesellenabschiede. An einigen Ecken wird auch offen Prostitution betrieben.
St. Pauli ist jedoch nicht nur Partyhochburg, sondern auch Heimat des FC St. Pauli, dessen Fans den alternativen und unabhängigen Geist des Viertels verkörpern.
Altona-Altstadt, direkt westlich von St. Pauli am Elbufer gelegen, kombiniert maritimes Flair mit historischem Charme. Einst eine eigenständige Stadt unter dänischer Krone, ist Altona-Altstadt heute ein multikulturelles Viertel mit viel Geschichte.
Der Altonaer Balkon und der Fischmarkt bieten Panoramablicke auf die Elbe und sind beliebte Treffpunkte. Außerdem prägen internationale Restaurants und das Altonaer Museum das Stadtbild, das mit einer besonderen Mischung aus Tradition und Weltoffenheit punktet.
Die Sternschanze, oft kurz „Schanze“ genannt, ist Hamburgs lebendiges und kreatives Zentrum. Geprägt von Straßenkunst, kleinen Boutiquen, Cafés und Kneipen ist die Schanze das Viertel für junge Ausgehfreudige. Bei der Roten Flora, einem besetzten Theater und Symbol für die alternative Szene, kann man im Park dahinter manchmal Leuten beim Skaten und Klettern zuschauen.
Der Alte Elbtunnel, der 1911 eröffnet wurde, war eine technische Meisterleistung seiner Zeit. Die Tunnelröhren verlaufen unter der Elbe und verbinden St. Pauli mit dem Hafengebiet. Durch ihn konnten damals die Hafenarbeiter zum Hafen gelangen. Die 426 Meter lange Strecke kann 24 Stunden täglich zu Fuß oder mit dem Fahrrad durchquert werden und bietet eine einzigartige Aussicht auf den Hafen von der anderen Elbseite.
Die Landungsbrücken sind ein historischer Schiffsanleger und der zentrale Ausgangspunkt für Hafenrundfahrten und Fährverbindungen. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf den Hamburger Hafen, die Elbphilharmonie und die vorbeifahrenden Schiffe. Die historische Promenade ist auch Ausgangspunkt für den Besuch des Alten Elbtunnels und der Museumsschiffe. Direkt neben den Landungsbrücken befindet sich der alte Elbtunnel.
Planten un Blomen ist eine grüne Oase im Herzen Hamburgs, bekannt für seine beeindruckenden Gärten und Gewächshäuser. Die Tropengewächshäuser bieten eine vielfältige Sammlung exotischer Pflanzen aus aller Welt, von Orchideen bis zu Palmen (werden momentan aber saniert). Ein weiteres Highlight sind die Wasserlichtkonzerte im Sommer, bei denen farbenfrohe Lichtspiele auf die Wasserfontänen projiziert werden. Aber auch sonst ist der Park zu jeder Jahreszeit sehenswert. Im Park finden sich auch mehrere Cafés zum verweilen.
Das Panoptikum ist das älteste Wachsfigurenkabinett Deutschlands und befindet sich auf der Reeperbahn. Es beherbergt über 120 Wachsfiguren von berühmten Persönlichkeiten aus Geschichte, Kultur und Popkultur. Besucher können hier auf Augenhöhe mit Prominenten wie Angela Merkel, Albert Einstein oder den Beatles stehen.
Das Millerntorstadion ist die Heimspielstätte des Fußballvereins FC St. Pauli. Bekannt für seine leidenschaftlichen Fans und die besondere Atmosphäre, hat das Stadion Kultstatus erreicht. Es ist nicht nur ein Ort für Fußballspiele, sondern auch für Kunst, das FC St. Pauli-Museum und kulturelle Veranstaltungen. Führungen und Tickets für Spiele können online gebucht werden. Öffnungszeiten und Preise beziehen sich auf das Museum.
Im U-Bootmuseum können Besucher das ehemalige russische U-Boot B-515 (U-434) besichtigen, das in Hamburg vor Anker liegt. Es bietet Einblicke in das enge Leben der U-Boot-Besatzungen und zeigt Originaleinrichtungen sowie die Technik eines U-Boots aus dem Kalten Krieg.
Das Museum der Illusionen bietet visuelle Täuschungen und optische Illusionen, die sowohl Kinder als auch Erwachsene verblüffen. Es ist ein interaktives Erlebnis, bei dem Besucher durch die Exponate gehen und dabei ihre Sinne auf die Probe stellen können. Ein unterhaltsames und lehrreiches Ausflugsziel für die ganze Familie.
Der Flakturm IV im Stadtteil St. Pauli ist ein massiver Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der einst zur Flugabwehr diente. Heute wird der Turm für kulturelle Zwecke genutzt und beherbergt u.a. den Musikclub Uebel & Gefährlich und eine Boulderhalle. Kürzlich wurde das Gebäude aufgestockt und begrünt. Von der Dachterrasse (bzw. den Treppenaufgängen dorthin), hat man einen beeindruckenden Blick über Hamburg. Auf dem ursprünglichen Dachbereich erfährt man auf Infotafeln mehr über die Geschichte des Bunkers.
Die Rickmer Rickmers ist ein restauriertes Segelschiff, das heute als Museum im Hafen liegt. Das 1896 gebaute Schiff war einst weltweit im Einsatz und bietet heute einen spannenden Einblick in das Leben der Seeleute und die maritime Geschichte. Besucher können das Innere des Schiffs erkunden und mehr über die damaligen Handelsrouten erfahren. An Board kann man auch Escape-Games spielen.
Die Panik City ist ein multimediales Erlebniszentrum, das sich dem Leben und Werk des Hamburger Musikers Udo Lindenberg widmet. Mithilfe modernster Virtual-Reality-Technologie können Besucher in die Welt des Künstlers eintauchen und seine größten Erfolge nacherleben. Die Tour bietet nicht nur Fans spannende Einblicke, sondern auch eine unterhaltsame, interaktive Erfahrung. Vorher online buchen.
Der Wohlers Park, früher ein Friedhof, ist heute eine grüne Oase in Altona. Der Park ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und bietet einen besonderen historischen Charme. Häufig sieht man hier auch Leute jonglieren, Musik machen oder am Slackline tanzen.
Die Cap San Diego ist das größte fahrtüchtige Museumsschiff der Welt. Der weiße Frachter, der 1962 gebaut wurde, liegt an den Landungsbrücken und kann von Besuchern erkundet werden. Es gibt Einblicke in den Maschinenraum, die Brücke und die Kajüten der Crew. Regelmäßig unternimmt die Cap San Diego auch Ausfahrten auf der Elbe. Auch hier kann man Escape-Games buchen, oder den Hochseilgarten auf dem Schiff besuchen.
Das Bismarck-Denkmal im Alten Elbpark ist das größte Denkmal, das dem ersten Reichskanzler Otto von Bismarck gewidmet wurde. Die imposante Statue wurde 1906 eingeweiht und bietet einen großartigen Blick auf den Hafen. Es symbolisiert Hamburgs Rolle im Deutschen Kaiserreich und ist ein beliebter Fotopunkt.
Otto von Bismarck (1815–1898) war einer der bedeutendsten deutschen Staatsmänner des 19. Jahrhunderts. Er spielte eine zentrale Rolle in der Gründung des deutschen Kaiserreichs unter preußischer Führung im Jahr 1871 und war der erste Reichskanzler davon.
Die Flohschanze ist ein beliebter Flohmarkt, der jeden Samstag in der Sternschanze stattfindet. Hier findet man alles von Vintage-Kleidung über Antiquitäten bis hin zu Kuriositäten.
Der Hamburger Dom ist das größte Volksfest Norddeutschlands und findet dreimal im Jahr auf dem Heiligengeistfeld statt. Es gibt zahlreiche Fahrgeschäfte, Essensstände und Unterhaltung für die ganze Familie.
Eine kleine Kunstgalerie die sich auf urban art und zeitgenössische Kunst fokusiert.
Jeden Sonntagmorgen ab 5 Uhr wird hier nicht nur frischer Fisch, sondern auch Obst, Pflanzen und allerlei Krams verkauft. Frühaufsteher und Nachtschwärmer erleben hier eine besondere Mischung aus Markt und Hafenatmosphäre. Lebensmittel werden teilweise zu besonders niedrigen Preisen verkauft, allerdings sollte man hier stets prüfen, ob das Obst oder Gemüse noch wirklich gut ist (teilsweise wird schon verdorbenes verkauft).
Im Buddhistisches Zentrum Hamburg kann man jeden Abend kostenlos gemeinsam meditieren. Das Zentrum bietet auch weitere Veranstaltungen an, um mehr über den Buddhismus zu lernen. Die Öffnungszeiten beziehen sich auf die gemeinsame Meditation.
Der Jüdische Friedhof in Altona ist einer der ältesten in Europa, mit Gräbern, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen (weshalb er sogar in Zukunft vielleicht UNESCO-Weltkulturerbe werden soll). Der Friedhof ist ein wichtiger Erinnerungsort für die jüdische Geschichte in Hamburg und ein stiller Ort der Reflexion einen Steinwurf entfernt von der Reeperbahn.
Die Sternschanze, oder kurz „Schanze“, ist ein lebendiges Viertel, das für seine Street Art, Cafés, Bars und kleine Läden bekannt ist. Es hat sich als kreativer Hotspot Hamburgs etabliert und zieht vor allem junge Menschen an. Am 1. Mai kommt es vor der roten Flora immer wieder zu Krawallen. Am Bunker hinter der roten Flora (dem Killimanschanzo) kann man manchmal Kletternden zuschauen.
Altona ist ein lebendiger Stadtteil mit einer reichen Geschichte und einer ausgeprägten kulturellen Szene. Die Nähe zur Elbe macht Altona besonders attraktiv, mit der Uferpromenade und dem Altonaer Balkon, von dem aus man einen herrlichen Blick auf den Hafen genießen kann. Ausgehend von der Hafencity oder St.Pauli kann man eine Radtour bis nach Wedel am Elbufer entlang machen.
Besonders sehenswert ist der Museumshafen Övelgönne und die sich anschließenden Lotsenhäuschen am Elbstrand.
Blankenese, im Westen Hamburgs gelegen, ist bekannt für seine malerische Villenarchitektur am Hang. Hier genießen die Bewohner und Besuchende die ruhige, fast dörfliche Atmosphäre.
Altona bietet schöne Ausblicke auf die Elbe und die vorbeifahrenden Schiffe und ist ideal für entspannte Spaziergänge am Wasser.
Das Volksparkstadion ist die Heimstätte des Hamburger SV (HSV) und eine der bekanntesten Sportstätten Deutschlands. Neben Fußballspielen finden hier auch Konzerte und andere Großveranstaltungen statt.
Das HSV Museum im Volksparkstadion zeigt die bewegte Geschichte des Hamburger SV, eines der traditionsreichsten Fußballvereine Deutschlands. Von alten Trikots und Pokalen bis zu emotionalen Momenten aus der Vereinsgeschichte – hier können Fans in die Welt des Vereins eintauchen.
Die Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft in Wedel bei Hamburg ist ein weltweit einzigartiges Ritual: Hier werden alle einlaufenden und auslaufenden Schiffe über 500 Bruttoregistertonnen mit der passenden Nationalhymne begrüßt oder verabschiedet. Besuchende können von einem Café aus die Schiffe auf der Elbe beobachten und dem Ritual beiwohnen.
Der Loki Schmidt Garten ist ein botanisches Juwel in Hamburg. Der Garten, benannt nach der Ehefrau des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt, widmet sich der Erhaltung von Pflanzenarten aus aller Welt. Besucher können hier verschiedene Themenbereiche erkunden, von einem Alpinium bis hin zu einer mediterranen Flora. Im Winter schließt der Garten schon deutlich früher (16:00 Uhr).
Der Museumshafen Övelgönne ist ein maritimes Freilichtmuseum direkt neben dem Elbstrand. Hier liegen historische Schiffe aus verschiedenen Epochen vor Anker, die einen Einblick in die Seefahrtsgeschichte der Stadt bieten. Der kleine Hafen ist ein charmanter Ort zum Spazieren, und die Elblandschaft lädt zum Verweilen ein.
Der Altonaer Volkspark ist eine der größten Parkanlagen Hamburgs und bietet weite Wiesen, Sportplätze und ruhige Spazierwege. Besonders im Frühling, wenn die Blumen blühen, ist der Park ein beliebter Ort für Erholungssuchende und Sportbegeisterte. Besonders die Dahlien- und Rosengärten sind sehenswert.
Das malerische Treppenviertel in Blankenese liegt am westlichen Elbufer und verzaubert mit seinen schmalen Gassen, weißen Villen und unzähligen Treppen, die sich den Elbhang hinaufziehen. Der Charme des Viertels, kombiniert mit herrlichen Ausblicken auf die Elbe, macht es zu einem der schönsten und teuersten Orte in Hamburg.
Das Altonaer Museum widmet sich der Geschichte und Kultur Norddeutschlands, mit einem besonderen Fokus auf den Stadtteil Altona, der bis 1938 eine eigene Stadt war. Die Ausstellungen reichen von maritimer Geschichte über Volkskunst bis hin zu Stadtentwicklung.
Der Elbstrand in Hamburg bietet einen herrlichen Sandstrand direkt an der Elbe. Hier kann man die Schiffe beobachten, die den Hafen passieren, oder sich im Sommer beim Sonnenbaden und Grillen entspannen. Der Strand ist besonders bei Einheimischen beliebt, die nach einem kurzen Ausflug ans Wasser suchen. Allerdings können die Strömungen der Elbe sehr heimtückisch sein, weshalb man hier nicht schwimmen gehen sollte!!!
Das Montblanc Haus ist ein interaktives Erlebniszentrum, das sich ganz dem berühmten Schreibwarenhersteller widmet. Besucher können in die Welt des hochwertigen Schreibens eintauchen, mehr über die Geschichte und das Marketing der Marke erfahren und sogar ihre eigenen Schreibkünste verfeinern. Ein eleganter Ort für Liebhaber feiner Schreibgeräte.
Der Jenischpark ist eine der größten Grünflächen in Hamburg und lädt mit weitläufigen Wiesen, alten Bäumen und Teichen zum Spazieren und Entspannen ein. Im Park befindet sich das Jenisch-Haus, ein klassizistisches Landhaus, das heute ein Museum für Kunst und Kultur beherbergt.
Das Dockland ist ein modernes Bürogebäude in Form eines Schiffes, das spektakulär über die Elbe ragt. Besucher können die Treppen an der Außenseite des Gebäudes erklimmen und werden mit einem atemberaubenden Panoramablick auf den Hamburger Hafen und die Stadt belohnt. Besonders bei Sonnenuntergang ist die Aussicht beeindruckend.
Das Falkensteiner Ufer ist ein idyllischer Abschnitt der Elbe, umgeben von Natur und Ruhe. Der kieselige Strand und die angrenzenden Wälder bieten einen perfekten Ort für Spaziergänge und Erholung. Hier kann man die Elbe in ihrer natürlichen Schönheit genießen (abgesehen von den großen Strommasten) und dem Trubel der Stadt entfliehen. Im Sommer wird das Ufer von manchen auch als FKK Strand genutzt.
Die Neustadt liegt zwischen der Alster und der Elbe und bildet eine Brücke zwischen dem historischen Charme der Altstadt und den modernen Vierteln.
Neben dem Gänsemarkt und der lebhaften Einkaufsmeile rund um den Jungfernstieg prägen auch Planten un Blomen, ein großer Park mit japanischem Garten und die Laeiszhalle als traditionsreiches Konzerthaus den Stadtteil.
Der Michel ist Hamburgs bekannteste Kirche und eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Barockkirche stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist für ihren 132 Meter hohen Turm berühmt. Besucher können die Aussichtsplattform erklimmen und einen grandiosen Blick über die Stadt und den Hafen genießen. Die Kirche spielte eine zentrale Rolle im Leben der Seefahrer. Im Sommer ist die Aussichtsplattform länger geöffnet. Der Besuch der Kirche selbst ist kostenlose.
Das Mahnmal St. Nikolai ist die Ruine einer ehemals prächtigen Kirche, die im Zweiten Weltkrieg bei den Bombenangriffen auf Hamburg zerstört wurde. Der erhaltene Turm dient heute als Mahnmal für die Opfer des Krieges und als Aussichtspunkt. Eine Ausstellung im Keller informiert über die Zerstörung Hamburgs im 2. Weltkrieg und die Folgen des Krieges.
Das prunkvolle Hamburger Rathaus, im Stil der Neorenaissance erbaut, ist der Sitz des Senats und der Bürgerschaft. Mit seiner beeindruckenden Fassade und dem 112 Meter hohen Turm zählt es zu den prächtigsten Rathäusern Deutschlands. Das Gebäude wurde 1897 fertiggestellt und verfügt über 647 Räume – mehr als der Buckingham Palace! Im Innenhof befindet sich der Hygiena-Brunnen welcher an die Cholera-Epedimie in Hamburg erinnert.
Führungen durch die Innenräume sind ohne Voranmeldung an bestimmten Tagen in der Mittagszeit möglich (Website checken).
Das Museum für Hamburgische Geschichte bietet einen faszinierenden Überblick über die Entwicklung Hamburgs von den Anfängen bis zur modernen Metropole. Besondere Exponate sind das Modell des mittelalterlichen Hafens und eine umfangreiche Sammlung zur maritimen Geschichte der Stadt.
Das Bucerius Kunstforum ist ein renommiertes Ausstellungshaus für Kunst in Hamburg, das wechselnde Ausstellungen internationaler Künstler und Meisterwerke aus verschiedenen Epochen zeigt. Es liegt zentral in der Nähe des Rathauses und bietet Kunstfreunden regelmäßig neue Einblicke in bekannte und weniger bekannte Kunstströmungen.
Im MINDWAYS 3D TrickArt-Museum tauchen Besucher in eine Welt der optischen Täuschungen ein. Die interaktiven 3D-Kunstwerke lassen die Besucher Teil der Kunst werden – perfekt für kreative Fotos und ein lustiges Erlebnis für die ganze Familie.
Die Mönckebergstraße ist Hamburgs wichtigste Einkaufsstraße. Hier reihen sich große Kaufhäuser, internationale Marken und kleine Läden aneinander. Die breite Straße verbindet den Hauptbahnhof mit dem Rathaus und ist ein beliebtes Ziel für Shopping-Fans. Besonders hübsch ist das Levantehaus.
Die Krameramtswohnungen stammen aus dem 17. Jahrhundert und gehören zu den ältesten erhaltenen Wohnhäusern Hamburgs. Die Häuser befinden sich in der Nähe vom Michel und beinhalten auch Restaurants in denen man ehemals typisch hamburgerische Gerichte wie Labskaus essen kann.
Das Komponistenquartier ist eine Sammlung von Museen, die den berühmten Hamburger Musikern wie Johannes Brahms, Georg Philipp Telemann und Gustav Mahler gewidmet ist. In verschiedenen Museen und Ausstellungen in der Peterstraße kann man sich über das Leben und Werk dieser Komponisten informieren. Aber auch von außen sind die Häuser sehr schön anzuschauen. Der Eintritt umfasst ein Kombiticket für alle Museen des KomponistenQuartiers.
Der Jungfernstieg ist eine der bekanntesten Flaniermeilen Hamburgs und verläuft entlang der Binnenalster. Traditionell führten hier die Hamburger Familien ihre unverheirateten Töchter (Jungfern) spazieren. Die benachbarten Colonnaden sind eine historische, säulengeschmückte Einkaufsstraße mit eleganten Boutiquen und Cafés. An den Jungfernstieg schließt sich die Binnenalster mit der großen Fontäne an. Am Bootsanleger kann man eine Bootstour über die Alster starten.
Die kleine Gallerie zeigt zeitgenössische Kunst.
Das Gängeviertel ist ein historisches Quartier in der Innenstadt, das ursprünglich aus engen Gassen und kleinen Häusern bestand. Heute ist es ein kulturelles Zentrum, in dem Künstler Ateliers betreiben und kreative Projekte stattfinden. Es symbolisiert den Widerstand gegen kommerzielle Verdrängung und den Erhalt von Kunst- und Kulturräumen. Am Abend kann man (wenn man kein Problem mit Zigarettenrauch hat) in der Yuppiebar ein Bier trinken oder öffentliche (Tanz-)Veranstaltungen in den anderen Räumen besuchen. Im Café Nasch kann man vegan frühstücken oder Mittag essen.
Der kleine Laden verkauft Tierpräparate in unterschiedlichen Preisklassen, z.B. Schmetterlinge, ausgestopfte Papagaien oder eingelegte Fische. Ein Besuch im Laden ist ein echtes Erlebnis, allerdings muss man am Eingang klingeln und die Inhaber haben nicht immer Zeit.
Bei einer Stadtführung kannst Du mehr über das historische Zentrum erfahren. Die Touren starten um 11 Uhr vor dem Rathaus. Zum Thema Hafen gibt es um 14 Uhr extra Touren, welche an den Landungsbrücken starten. Man zahlt, was einem die Tour wert war.
Der ursprünglich natürliche Fluss wurde im Mittelalter aufgestaut und bildet heute mit Binnen- und Außenalster ein weitläufiges Wasser- und Erholungsgebiet mitten in der Stadt.
Besonders die Außenalster ist von Parks, Promenaden und repräsentativen Wohnvierteln umgeben und zählt zu den beliebtesten Aufenthaltsorten Hamburgs. Zu den besonders schönen Stadtteilen rund um die Außenalster gehören Rotherbaum und Harvestehude. Diese Viertel sind geprägt von eleganten Altbauten und Villen, ruhigen Alleen und dem Alstervorland, das zahlreiche Möglichkeiten zum Flanieren und Entspannen bietet.
Das westliche Alsterufer bietet einen wunderschönen Panoramablick auf die Außenalster und die umliegenden Parks und Villen. Es ist ein beliebter Ort zum Spazierengehen, Joggen oder einfach die Aussicht auf das Wasser zu genießen. Viele exklusive Wohnhäuser und Botschaften befinden sich in dieser begehrten Lage.
Für einen Spaziergang um die komplette Alster braucht man 1:30 h. Alternativ bietet sich eine Bootsfahrt auf einem Alsterdampfer oder auf einem gemietetem Boot an. Neben SUPs, Tret- und Paddelbooten kann man mit entsprechender Vorkenntnis auch Segelboote mieten.
Die Bootsvermietung Dornheim an der Außenalster bietet Ruderboote, Tretboote und Kanus zur Miete an. Direkt nebenan befindet sich das Restaurant „Zur Gondel“, wo man nach der Bootstour gemütlich essen und den Blick auf die Alster genießen kann. Von April-Oktober geöffnet.
Das Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK) zeigt ethnologische Sammlungen aus allen Teilen der Welt in einem besonders schönen Gebäude. Von afrikanischen Kunstwerken bis zu asiatischen Keramiken bietet das Museum Einblicke in die kulturelle Vielfalt der Menschheit vor der Globalisierung und setzt sich intensiv mit Fragen der Kolonialgeschichte auseinander. Donnerstag Abend ist der Eintritt frei.
Das Alstershippern ist eine der schönsten Möglichkeiten, Hamburg vom Wasser aus zu erkunden. Auf verschiedenen Alsterschiffen kann man gemütlich über die Außen- und Binnenalster fahren und die Stadt aus einer anderen Perspektive erleben. Besonders beliebt sind die abendlichen Lichterfahrten. Ein und Ausstiege bieten sich bspw. am Jungfernstieg.
Der SUPPER Club an der Außenalster bietet Stand-Up-Paddling (SUP), Tretboote, Kajaks und Canadier. Hier kann man Boards mieten und auf eigene Faust die Alster erkunden. Anschließend kann man an der Bar noch ein Alsterwasser zischen. Der Bootsverleih ist von April-Oktober geöffnet.
Am Stadtparksee in Hamburg kann man Ruderboote und Tretboote mieten. Auch kleine Snacks werden dort (auch im Winter) verkauft. Der Bootsverleih ist von April-Oktober geöffnet.
Im SUP Club kann man SUPs, Ruderboote und Tretboote mieten. Auch kleine Snacks werden dort verkauft. Auch Kurse wie Yoga auf dem SUP werden angeboten. Der Bootsverleih ist von April-Oktober geöffnet.
Hier kann man Segelboote mieten und auf der Außenalster segeln. Auf der Alster zu segeln gilt aufgrund der durch die Häuserschluchten schnell wechselnden Winde jedoch als schwierig. Nach der Fahrt kann man im Restaurant Bobby Reich eine Pause einlegen und die Aussicht genießen. Auch Ruderboote können geliehen werden.
Der AlsterRadler ist eine gemütliche Möglichkeit, die Alster zu erkunden. Es handelt sich um ein schwimmendes Fahrrad, bei dem man im Sitzen tritt und gleichzeitig die Aussicht auf die Alster genießt. Es werden aber auch normale Paddelboote angeboten. Der Bootsverleih ist von April-Oktober geöffnet.
Winterhude und Barmbek gehören zu den charakteristischen Stadtteilen im Norden Hamburgs und verbinden grüne Erholungsräume mit urbanem Leben.
Winterhude ist ein beliebtes Wohnviertel direkt an der Außenalster und rund um den weitläufigen Stadtpark, Hamburgs größter Grünfläche.
Die Mischung aus eleganten Altbauten und modernen Wohnhäusern, vielen Cafés, Restaurants und kleinen Boutiquen verleiht dem Stadtteil einen gehobenen und zugleich entspannten Charme. Besonders der Mühlenkamp ist eine lebhafte Straße mit vielseitigen Angeboten und Treffpunkt für die Anwohnenden.
Barmbek, östlich von Winterhude und dem Stadtpark, hat einen bodenständigeren und industriell geprägten Charme. Das Viertel aus den 20ern/30ern war früher ein Arbeiterviertel und beherbergt noch heute einige historische Industriegebäude wie das Museum der Arbeit. Für Architekturinteressierte bietet Barmbek (und auch das nah gelegene Dulsberg) zahlreiche Beispiele für schönen Backsteinexpressionismus.
Der Hamburger Stadtpark ist eine der größten Grünanlagen der Stadt und ein beliebtes Erholungsgebiet für Einheimische. Neben der großen Festwiese vor dem Planetarium, gibt es viele ruhige Ecken zu entdekcen, z.B. den Pinguinbrunnen, die Rosengärten oder die Trinkhalle. Im Sommer finden oft Konzerte (Stadtpark-Open-Air) statt.
Das Planetarium im Hamburger Stadtpark gehört zu den modernsten und ältesten Sternentheatern der Welt. Es bietet beeindruckende 3D-Shows, Astronomievorführungen und Musikveranstaltungen unter der Kuppel. Besuchende können hier in die faszinierende Welt der Sterne und Planeten eintauchen und die Geheimnisse des Universums entdecken. Auch ein Besuch auf der Aussichtsplattform ist möglich.
Das Museum der Arbeit in Barmbek widmet sich der Geschichte der Industrie und Arbeit in Hamburg. Es zeigt, wie sich das Arbeitsleben in der Stadt im Laufe der Jahrhunderte verändert hat und wie technische Entwicklungen das Leben der Menschen beeinflusst haben. Interaktive Ausstellungen machen das Museum besonders spannend für Familien. Im Vorhof des Museums sieht man den "Bohrkopf" der zum Graben des Elbtunnels verwendet wurde. Das Museum hat einen eigenen Bootsanleger.
Der Wochenmarkt am Goldbekufer in Winterhude ist besonders für seine frischen, regionalen Produkte bekannt. Hier findet man alles von frischem Obst und Gemüse über Fisch bis hin zu handgemachten Spezialitäten. Der Markt ist nicht nur bei Anwohnern beliebt, sondern zieht auch viele Besucher aus anderen Stadtteilen an.
Im denkmalgeschützten Bau des ehemaligen Krankenhauses kann man auf 1000 Quadratmetern die unterschiedlichsten Kunstwerke aus Glas betrachten.
Zwischen Kanälen, Altbauten und Wochenmärkten zeigen Eppendorf und Eimsbüttel eine besonders lebensnahe Seite Hamburgs.
Eppendorf ist bekannt für seine eleganten Jugendstil-Altbauten, idyllischen Kanäle und eine ruhige, gehobene Atmosphäre.
Das Viertel, das zu den ältesten Hamburgs zählt, bietet zahlreiche Cafés, Restaurants und kleine Boutiquen, vor allem entlang der beliebten Eppendorfer Landstraße und dem Eppendorfer Baum.
Eimsbüttel, westlich von Eppendorf gelegen, hat einen lockeren, weltoffenen Charakter und teilweise schöne Altbauten. In den kleinen Straßen rund um den Eimsbütteler Marktplatz und die Osterstraße findet man ein lebendiges und dennoch entspanntes Viertelgefühl. Besonders nett ist ein Spaziergang über den Isemarkt. Eimsbüttel ist Standort der Universität und Heimat vom Tierpark Hagenbeck.
Der Tierpark Hagenbeck ist Hamburgs berühmter Zoo und eine der beliebtesten Attraktionen der Stadt. Der Zoo wurde 1907 von Carl Hagenbeck gegründet und war der erste, der Tiere in Freigehegen ohne Gitter zeigte. Mit seinen Elefanten, Giraffen, Eisbären und vielen weiteren exotischen Tieren begeistert der Tierpark jährlich tausende Besucher. Interessant: Der Gründer des Tierparks veranstalte damals zahlreiche "Völkerschauen" bei denen indigene Menschen und ihre Traditionen als Anschauungsobjekt dienten. Im Winter schließt der Park schon um 16:30 Uhr.
Das SchwarzLICHTviertel ist ein einzigartiges Indoor-Erlebnis in Hamburg. Besucher spielen hier eine Partie Minigolf in einer surrealen Umgebung voller leuchtender Farben und kreativer Hindernisse, die im Schwarzlicht besonders zur Geltung kommen. Auch VR-Erlebnisse können gebucht werden. Eine unterhaltsame Aktivität für Jung und Alt. Im Sommer schließt der Golfplatz an manchen Tagen früher.
Das Museum der Natur Zoologie zeigt eine umfangreiche Sammlung von Tierpräparaten und naturwissenschaftlichen Exponaten. Von heimischen Tieren bis zu exotischen Arten – das Museum bietet spannende Einblicke in die Vielfalt des Tierreichs und ist besonders für Familien ein lehrreiches Erlebnis.
Das Holthusenbad ist ein traditionsreiches Schwimmbad im Stadtteil Eppendorf. Es bietet sowohl ein Hallen- , ein Wellen- als auch ein (beheiztes) Freibad. Das historische Gebäude und die moderne Ausstattung machen es zu einem der schönsten Bäder Hamburgs. Neben Schwimmbecken gibt es auch einen großen stilvollen Saunabereich. Badebekleidung ist hier verboten, aber ein Handtuch aus Baumwolle darf getragen werden.
Der Isemarkt in Hamburg ist einer der beliebtesten und längsten Wochenmärkte Europas. Er erstreckt sich auf etwa 970 Metern Länge entlang der Isestraße im Stadtteil Eppendorf, direkt unter den Hochbahnbrücken zwischen den U-Bahn-Stationen Eppendorfer Baum und Hoheluftbrücke. Der Markt findet jeden Dienstag und Freitag statt und bietet eine unvergleichliche Auswahl an frischen Lebensmitteln, Blumen, regionalen Spezialitäten und handwerklichen Produkten.
Das kleine Polizeimuseum in Hamburg bietet spannende Einblicke in die Arbeit der Polizei. Hier erfahren Besucher mehr über berühmte Kriminalfälle, die Arbeit der Spurensicherung und die Geschichte der Hamburger Polizei.
Das Mineralogische Museum Hamburg beherbergt eine beeindruckende Sammlung von Mineralien, Edelsteinen und Fossilien. Zwar kann es nicht mit dem Naturkundemuseum in Berlin mithalten, wenn man in der Nähe ist, ist es aber einen Besuch wert.
Der Nordosten Hamburgs, mit dem Alsterwanderweg und den Stadtteilen Duvenstedt, Wohldorf und Volksdorf, bietet eine wunderbare Kombination aus Natur, ländlicher Idylle und charmanten Wohngebieten
Naturschutzgebiete wie das Duvenstedter Brook, Wohldorfer Wald und das Rodenbeker Quellental bieten tolle Ausflugsmöglichkeiten.
Die Oberalster kann teilweise auch mit Paddelbooten oder entlang dem Alsterwanderweg mit Fahrrad oder zu Fuß erkundet werden.
Das Museumsdorf Volksdorf ist ein Freilichtmuseum, das das ländliche Leben in Norddeutschland im 19. und 20. Jahrhundert zeigt. Originalgetreue Bauernhäuser, Handwerksbetriebe und Tiere auf den Feldern geben Besuchern einen lebendigen Eindruck vom bäuerlichen Alltag vergangener Zeiten. Findet gerade keine besondere Veranstaltung statt, ist der Eintritt kostenos.
Der Friedhof Ohlsdorf ist der größte Parkfriedhof der Welt und ein Ort der Ruhe und Besinnung. Neben seiner Funktion als Friedhof ist er ein beeindruckender Park mit zahlreichen Skulpturen, historischen Grabstätten und einer artenreichen Flora. Die berühmten Mausoleen und Denkmäler machen ihn zu einem der bedeutendsten Friedhöfe Europas. Im Mai blühen dort die vielen Rhododendren-Büsche.
Der Oberalsterlauf und der Alsterwanderweg bieten idyllische Wanderungen entlang der Alster im Norden Hamburgs. Der Weg führt durch abwechslungsreiche Natur, von Wäldern bis zu offenen Wiesen, und ist ideal für Spaziergänger, Radfahrer und Paddler. An vielen Stellen gibt es die Möglichkeit, direkt am Wasser oder in alten Reetdachhäusern Rast zu machen. Während man im unteren Teil des Alsterwanderwegs einige laute Straßen queren muss, ist man von der Ratsmühle aufwärts ungestört. Eine Radtour lässt sich auch gut mit einem Besuch im Rodenbecker Quellental und Duvenstedter Brook verbinden.
Das Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook im Norden Hamburgs ist bekannt für seine unberührte Natur und seine reiche Tierwelt. Besonders im Herbst ziehen die Rothirsche während der Brunftzeit viele Besucher an. Wanderwege (z.B. das Professor-Moor) führen durch die Moore, Wälder und Wiesen, die dem Gebiet seinen besonderen Reiz verleihen. Im kostenlosen Brook-Hus lernen Erwachsene und Kinder mehr über örtliche Flora und Fauna.
Wilhelmsburg und das östliche Elbegebiet zeigen eine weniger bekannte, aber besonders facettenreiche Seite Hamburgs
Wilhelmsburg ist ein aufstrebender Stadtteil mit einem multikulturellen Industrie-Flair. Hier finden sich zahlreiche Parks und Grünflächen, wie der Wilhelmsburger Inselpark, der im Rahmen der Internationalen Gartenbauausstellung 2013 (IGS) gestaltet wurde.
Östlich von Wilhelmsburg liegt das Marschland, ein eingedeichtes ländliches Gebiet in dem viel Landwirtschaft betrieben wird. Hier leben eher Leute die günstige Mieten und Ruhe suchen.
Die Boberger Dünen, die Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe und das KZ-Neuengamme bieten aber gute Gründe, dieses Gebiet zu besuchen.
Das Vabali Spa in Hamburg ist eine luxuriöse Wellnessoase am Stadtrand. Mit einem großen Sauna- und Poolbereich sowie Massagen und Entspannungsangeboten lädt es zum Erholen und Abschalten ein. Die balinesisch inspirierte Architektur sorgt für ein Gefühl von Exotik und Ruhe.
Die Ballinstadt erinnert an die Zeit, als Hamburg ein wichtiges Tor für Auswanderer und Auswandererinnen in die Neue Welt war. Das Museum widmet sich den Geschichten der Menschen, die von Hamburg aus in die USA und andere Länder aufbrachen. Originale Dokumente, historische Räume und interaktive Ausstellungen bieten einen eindrucksvollen Einblick in das Leben der Auswandernden. Zwischen 1820 und 1920 verließen etwa 5 bis 6 Millionen Deutsche ihre Heimat, hauptsächlich in Richtung der USA. Auch der Großvater von Donald Trump verließ Deutschland über den Hamburger Hafen.
Die Boberger Dünen im Südosten Hamburgs sind ein einzigartiges Naturschutzgebiet, das eine seltene Dünenlandschaft und einen schönen Badesee bietet. Im Sommer sind manchmal auch Schäfer mit Schafen oder Ziegen dort unterwegs. Am Himmel sieht man oft Segelflugzeuge die dort in der Nähe starten.
Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus. Das ehemalige Konzentrationslager im Süden Hamburgs ist heute eine Gedenk- und Bildungsstätte, die sich mit den Verbrechen der NS-Zeit auseinandersetzt. Besucher können die Gedenkstätte besuchen und an Führungen teilnehmen, die das historische Bewusstsein fördern.
Zwischen 1940 bis 1945 waren etwa 100.000 Häftlinge in Neuengamme und seinen Außenlagern inhaftiert. Etwa 42.900 der Häftlinge starben oder wurden dort ermordet.
Die Zwangsarbeit bestand darin Backsteine oder Munition herstellen, es wurden aber auch medizinische Experimente durchgeführt.
Das Deutsche Hafenmuseum im Schuppen 50A widmet sich der maritimen Geschichte Hamburgs. Besuchende können historische Schiffe, Kräne und andere maritime Exponate bestaunen, die die Bedeutung des Hamburger Hafens als Tor zur Welt verdeutlichen.
Auf der Elbinsel Kaltehofe befindet sich die historische Wasserkunst, ein ehemaliges Wasserwerk, das Hamburg jahrzehntelang mit sauberem Wasser versorgte. Die Filteranlage wurde gebaut, nachdem in Hamburg eine Typhus-Epidemie ausgebrochen war. Heute ist das Gelände ein Naturpark und Museum, das sowohl die Industriegeschichte als auch die Natur der Elbinsel thematisiert. Im Winter schließt das Gelände früher.
Neben dem DAV KLetterzentrum in Lokstedt ist die Nordwandhalle ein beliebtes Ziel für Kletterbegeisterte. Im Sommer werden die riesigen Glastüren geöffnet, sodass man das Gefühl hat, draußen zu klettern.
Die Hamburger Sternwarte in Bergedorf ist eines der ältesten astronomischen Observatorien Deutschlands. Besucher können die historischen Teleskope besichtigen und mehr über die Geschichte der Astronomie erfahren.
Die Sammlung Falckenberg ist eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen in Deutschland und zeigt zeitgenössische Kunst aus verschiedenen Bereichen. In einem ehemaligen Industriegebäude in Harburg finden regelmäßig Ausstellungen statt, die Kunstliebhabende aus der ganzen Welt anziehen.
Das kleine Bunkermuseum Hamburg befindet sich in einem originalen Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg und widmet sich der Geschichte der Zivilbevölkerung während der Kriegsjahre. Es zeigt eindrucksvoll, wie die Hamburger Bevölkerung den Bombenangriffen standhielten und welche Rolle die Bunker dabei spielten.
Beginne deinen Tag in der Speicherstadt, dem UNESCO-Weltkulturerbe mit ihren historischen Lagerhäusern und Kanälen. Ein Highlight ist der Besuch der kostenlosen Plaza der Elbphilharmonie, von der aus du einen beeindruckenden Blick über Hafen und Stadt hast. An den Landungsbrücken kannst du eine Hafenrundfahrt starten oder alternativ das Elbufer zu Fuß bis nach Övelgönne und zum Elbstrand entlangspazieren. Wenn die Füße müde werden, bieten sich die öffentlichen Fähren auf der Elbe als entspannte Alternative an. Den Abend kannst du bei einem Bummel über die berühmte Reeperbahn ausklingen lassen – die Seitenstraßen und das Schanzenviertel bieten zahlreiche Restaurants, Bars und Kneipen.
Der zweite Tag steht im Zeichen von Kultur und Museen. Besonders beliebt sind das Miniatur Wunderland, die Hamburger Kunsthalle oder das Internationale Maritime Museum, in denen man jeweils problemlos mehrere Stunden verbringen kann. Ergänzend bietet sich eine geführte Stadttour an, um mehr über das historische Zentrum oder den Hafen zu erfahren. Am Nachmittag lädt der Park Planten un Blomen mit seinen Grünanlagen und Gewächshäusern zum Entspannen ein. Abends kannst du Hamburger Craft-Bier probieren oder eines der bekannten Musicals besuchen.
Am dritten Tag bietet sich – bei gutem Wetter – eine Erkundung der Alsterkanäle mit dem Paddelboot an. Wer es gemütlicher mag, kann stattdessen eine Alsterrundfahrt unternehmen. Vom Anleger Winterhuder Fährhaus aus erreichst du bequem weitere Sehenswürdigkeiten wie den Stadtpark mit dem markanten Planetarium. In der Umgebung findest du zudem viele gute Restaurants und Cafés. Den Abend kannst du mit einer Show im Schmidt Tivoli abrunden oder – falls geöffnet – einen Besuch auf dem Hamburger Dom einplanen.
Du willst für einen Tag raus aus der Großstadt?
Lüneburger Heide: Besonders im August, wenn die Heide lila erblüht lohnt sich hier eine Radtour.
Lüneburg: Das kleine Städtchen wurde durch den Handel der Hanse mit Salz reich und zeigt auch heute noch besonders schöne alte norddeutsche Architektur.
Schwerin: Die ruhige Stadt und ihr bezauberndes Schloss liegen nur 1:30 h von Hamburg entfernt.
Lübeck: Die Altstadt der ehemaligen Hansestadt ist als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet und besticht durch ihre idylische Atomsphere.
Ostsee bei Travemünde: Travemünde ist bekannt für seinen Sandstrand und die Strandkörbe dort. Im Sommer kann es dort allerdings sehr voll werden und es wird Kurtaxe verlangt.
Ostsee bei Brook / Dassow: Deutlich ruhiger geht es am Strand an der ehemaligen Grenze zur DDR zu. Nachteilig ist jedoch, dass man dort nur mit dem eigenen Auto hin kommt und der Strand teils steinig ist. In Dassow befindet sich das Museum Outpost One. Ein Highlight für alle Star Wars Fans.
Seehundstation Friedrichskoog: Tierliebhaber können mit dem Auto eine Reise nach Friedrichskoog unternehmen und dort sehen wie Seehunde und Kegelrobben gepflegt werden. In weiteren Ausstellungen kann man mehr über die Tiere und ihren Lebensraum Wattenmehr erfahren.
Altes Land: Das Gebiet unterhalb der Elbe ist das größte Apfelanbaugebiet Europas. Neben den Plantagen gibt es auch viele alte Reethäuser zu sehen. Besonders beliebt ist das Ausflugsziel zur Apfelblütezeit im April/Mai.
Bremen: Wie Hamburg war Bremen ebenfalls eine Hansestadt und erreichte durch ihren Hafen Einfluss und Reichtum. Neben der Altstadt (welche teilweise UNESCO-Weltkulturerbe ist), ist auch das Schnoorviertel sehenswert. Im Dezember bietet sich ein Besuch des Schlachte-Zaubers an, einem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Mit dem Zug braucht man ca. 1 h von Hamburg.
Mecklenburger Seenplatte: Hier befindet sich das schönste Paddelgebiet Deutschlands.
Berlin: Zwar ist Berlin fast 300 km entfernt, durch die gute Zuganbindung braucht man mit dem ICE aber nur 1 1/2 Stunden (wenn es gerade keine Bauarbeiten an den Gleisen gibt).
Helgoland: Mit einer Schnellfähre kann von Hamburg zur Hochseeinsel fahren und dort Robben und Vögel beobachten oder steuerfrei einkaufen. Helgoland ist eher bei älteren Leuten beliebt.
Sylt: Die Nordseeinsel ist der nördlichste Landpunkt Deutschlands und trotz der eher kühlen Temperaturen und steifen Brise sehr bei der 'High Society' beliebt. Neben den schönen Stränden und Dünen sind auch viele Reetdachhäuser schön anzuschauen. Von Bahnhof Hamburg Altona braucht man 3 Stunden nach Sylt.
Dänemark: Mit dem ICE ist man in ca. 5 h in Kopenhagen. Flixtrain bietet auch Nachtzüge an. Wer keine Lust auf Stadt hat, kann auch mit dem Auto bis nach Festland und dann die Fähre nach Ærø nehmen, einer hyggeligen Insel in der dänischen Südsee.
Früher wurde in der norddeutschen Stadt am Wasser viel Fisch gegessen und typische Gerichte wie Aalsuppe, Labskaus (rote Beete, Hering, Kartoffelbrei und Spiegelei) und Finkenwerder Scholle standen für die Hamburger Küche. Da Hamburg inzwischen eine internationale Metropole ist, erhält man meist mehr Geschmack für weniger Geld, wenn man sich an internationale Küche hält.
Wer doch etwas typisch Hamburgerisches probieren will, dem sei das zimthaltige Gebäck 'Franzbrötchen' empfohlen. Dieses wird in den meisten Bäckereien verkauft. Ebenfalls sehr beliebt sind Fischbrötchen z.B. mit Brathering oder Nordseekraben drauf. Fischbrötchen bekommt man z.B. am Elbstrand (Nuggi's Elbkate), beim Altonaer Fischmarkt (z.B. Atlantik Fisch & BistrOceaN) oder bei der Reeperbahn (Kleine Haie Große Fische). Wer es etwas gehobener mag, kann bei Hummer Pedersen auch Hummer essen.
In Hamburg gibt es neben dem Astra noch zahlreiche andere Bierhersteller. Seit kurzem gibt es eine breite Palette von Craft-Bieren welche man in Läden wie dem Braustättchen am Fischmarkt oder Beyond Beer in der Schanze verkosten kann. Wer es gemütlicher mag kann eine der folgenden Bars ausprobieren: Oorlam Bar, Baby Goat Bar, Malto Bar.
Ebenfalls eine Hamburger Innovation ist der 'Mexikaner': Eine Mischung aus Tomatensaft, Tabasco und Korn, welches als 'Shot' ausgeschenkt wird.
Über die Grenzen Hamburgs bekannt sind auch Fritz Cola und weitere Softdrinks von Fritz.
Hamburg bietet jede Menge gute Bars und Gaststätten. Rar dagegen sind Lokalitäten mit schönen Außenbereichen. Hier sollen einige davon vorgestellt werden:
StrandPauli: Dieser Beachclub direkt an der Elbe richtet sich an junges Publikum und bietet tolle Aussicht auf den Hafen. Während es im Sommer Cocktails und Grillspeisen gibt, kann man im Winter Fondue oder Glühwein bestellen.
Ti Breizh - Haus der Bretagne: Dieses Restaurant neben der Speicherstadt bietet Crepes in allen möglichen Variationen. Im Sommer kann man auf dem kleinen Dock direkt auf dem Nikolaifleet speisen.
Strandperle: Auch hier kann man mit den Füßen im Sand die Aussicht auf die Elbe genießen. Das Restaurant liegt direkt am Elbstrand.
Alsterperle: Winziger Biergarten an der Ostseite der Alster mit perfekter Sicht auf das Wasser.
Landhaus Walter: Gaststätte im Stadtpark mit schönem Außenbereich, rustikales Essen.
Sierichs Biergarten: Einfacher Biergarten im Stadtpark direkt neben dem Stadtpark-Bad.
Trinkhalle: Schönste Location im Hamburger Stadtpark, überwiegend für private Veranstaltungen, Sonntags für Allgemeinheit geöffnet.
Gasthaus Quellenhof: Hausmannskost im Norden Hamburgs, mit Stall und Kaninchen für Kinder.
Altes Mädchen: Brauhaus mit Außenbereich mitten in der Schanze.
Café Schöne Aussichten: Im Park Planten un Blomen, abends Tanzveranstaltungen am Wochenende.
Schrödingers: Kulturzentrum am Rande der Schanze mit wechselnden Events und grüner Außenbereich, teilweise privat genutzt.
Neben Buddelschiffen und Textilien mit Ankern drauf sind hier noch ein paar weitere Ideen, was man als Souvenir aus Hamburg mitbringen kann:
Craft Beer: Bei Beyond Beer nahe der Sternschanze hast Du die Wahl zwischen über 600 Biersorten. Statt Craft Beer erhältst Du auch in den meisten Supermärkten das Hamburger Bier von Astra. Die Brauerei hat durch ihr witziges Marketing überregional an Bekanntheit gewonnen und bietet auch Herrenhandtaschen an (Six-Packs).
Schallplatten: St. Pauli ist der Stadtteil mit der höchsten Dichte an Plattenläden in Deutschland. Perfekt als Andenken.
Keramik von Searamica: Läden in Schanze und St. Pauli immer wieder gern besucht.
Boutique Bizarre: Größter und besonderster Sex-Shop auf der Reeperbahn.
Aus der Speicherstadt: Kaffee, Tee oder Gewürze aus Museen oder Läden.
Elbstolz: Mit Ankern oder Moin-Aufdrucken, in Ottensen zu finden.
Red Gallery Hamburg: Fossilien als Wohnaccessoires, nahe Mönckebergstraße.
Wildhagen Hamburg: Tierpräparate wie Schmetterlinge oder eingelegte Fische.
FC St. Pauli Merch: Trikots, Kleidung und andere Artikel vom FC St. Pauli auf der Reeperbahn.
Museumsshop: Kunsthalle oder Museum für Kunst und Gewerbe, ideale Alternative zu großen Einkaufszentren.
Einkaufsstraßen: Sternschanze, Karo-Viertel, Mönckebergstraße bieten schöne Shoppingmöglichkeiten.
Hamburg ist eine Musical-Metropole und Theaterstadt. Vom glamourösen Musical am Hafen bis zum kabarettistischen Kleinformat auf der Reeperbahn – hier findet jeder Geschmack sein Bühnenhighlight.
Im Mehr! Theater am Großmarkt wird die Bühnenadaption von 'Harry Potter und das verwunschene Kind' gezeigt. Die aufwändige Inszenierung entführt die Zuschauer in die magische Welt von Hogwarts und ist ein absolutes Muss für Fans. Zur Website
Das Stage Theater bietet regelmäßig große Musicalproduktionen wie 'König der Löwen' oder 'Die Eiskönigin'. Locations: Neue Flora in Altona-Nord, Stage Theater an der Elbe, Operettenhaus nahe Reeperbahn. Zur Website
Bekannt für Musicals, Kabarett und Shows auf der Reeperbahn. Historisches Theater mit lockerer, humorvoller Atmosphäre. Zur Website
Das Hansa-Theater bietet Varieté, Zirkuskunst, Jongleure, Akrobaten und Kabarett. Historisches Ambiente, nahe Hauptbahnhof. Zur Website
Einzigartiges Theaterschiff im Hamburger Hafen. Humorvolle und dramatische Theaterstücke mit maritimer Kulisse. Zur Website
Privattheater auf dem Spielbudenplatz, vielfältiges Programm aus Komödien, Dramen und Musicals. Zur Website
Intimes Theater auf der Reeperbahn, bekannt für spannende Krimi-Inszenierungen. Zur Website
Hamburg ist auch eine Hochburg klassischer Musik - besonders seitdem es die Elbphilharmonie gibt. Eine neue Oper nahe der Hafencity ist übrigens auch schon in Planung.
Die „Elphi“ zieht Besucher mit ihrem futuristischen Design und ihrer erstklassigen Akustik an. Hier finden regelmäßig Konzerte mit internationalen Orchestern, Dirigenten und Solisten statt.
Die Laeiszhalle in Hamburg ist eine der bedeutendsten und ältesten Konzerthallen Deutschlands, bekannt für ihre erstklassige Akustik und prachtvolle Architektur. Eröffnet im Jahr 1908, wurde die Halle von Carl Heinrich Laeisz, einem Hamburger Reeder und Kunstmäzen, finanziert und diente ursprünglich als eine der modernsten Musikstätten Europas. Der imposante Bau im neobarocken Stil befindet sich am Johannes-Brahms-Platz im Zentrum Hamburgs und bietet Platz für klassische Konzerte, Jazzabende und andere musikalische Events. Die Hamburger Symphoniker und das NDR Elbphilharmonie Orchester nutzen die Laeiszhalle auch heute noch als regelmäßige Spielstätte.
Die Hochschule ist ein wichtiges Zentrum für den musikalischen Nachwuchs und bietet regelmäßig öffentliche Konzerte und Aufführungen an. In den Räumlichkeiten der Hochschule, wie dem Mendelssohn-Saal, finden sowohl klassische Soloabende als auch Orchester- und Kammerkonzerte statt, oft mit talentierten Studenten und Gastdozenten.
Der Michel, Hamburgs berühmteste Kirche, ist nicht nur ein Wahrzeichen, sondern auch eine hervorragende Konzertlocation. Die Kirche bietet regelmäßig klassische Orgelkonzerte und Choraufführungen an. Besonders beeindruckend ist die große Orgel, die zu den besten in Deutschland zählt. In der Adventszeit sind die Weihnachtskonzerte im Michel besonders beliebt.
Diese historische Kirche in der Speicherstadt bietet regelmäßig Konzerte mit klassischer Musik, oft mit einem Schwerpunkt auf barocker und geistlicher Musik. Die restaurierte Schnitger-Orgel ist ein Highlight der Kirche und zieht zahlreiche Orgelmusiker aus der ganzen Welt an.
Während sich nachts auf der Reeperbahn viele Betrunkene und Junggesellenabschiede tummeln, haben sich die meisten interessanten Clubs inzwischen etwas abseits angesiedelt. Aktuelle Events und Partys findet man auf Resident Advisor oder Ohschonhell.
Golden Pudel Club
Alternativer Club direkt am Hafen, bekannt für experimentelle elektronische Musik und eine einzigartige Atmosphäre.
Übel & Gefährlich
Im Bunker an der Feldstraße gelegen, mit Techno-, Electro- und Indie-Partys.
Mojo Club
Kultclub mit Fokus auf Funk, Soul und Jazz in modernem Ambiente.
PAL
Techno-Club für Fans von Underground Electronic.
Fundbureau
Kleiner Club nahe dem Hauptbahnhof mit vielseitigem elektronischem Musikprogramm.
Barbarabar
Winziger Club nahe der Reeperbahn, oft ohne Eintritt.
Hafenklang
Alternativer Musikclub für Punk-, Indie- und Rockkonzerte.
Südpol
Großer Club mit Außenbereich, bekannt für Techno- sowie queere und kinky Partys.
Birdland
Jazzclub in Eimsbüttel für Liebhaber klassischer Jazzsessions.
Gängeviertel
Kulturelles Zentrum mit Events von Techno über Punk bis World Music.
Das Viertel St. Georg um die Lange Reihe ist bekannt als das Zentrum der LGBTIQ-Community in Hamburg. Andernseits gibt es auf den Steindamm und dem Hansaplatz viele heruntergekommene Leute, die gerne andere Leute anpöbeln. In der langen Reihe gibt es viele Cafés, Bars und Buchläden, die offen für queere Menschen sind. Auch das Café Gnosa als einer der ältesten LGBTIQ-Treffpunkte ist hier zu finden. Weitere Treffpunkte sind die Bellini Bar und der Club 136°. Auch Hamburg feiert einmal im Jahr den Christopher Street Day. Clubs wie das Südpol und das Gängeviertel bieten unregelmäßig queere Partys. Aktuelle Infos zu Events findet man auf Gay-Party.de und Gay-Location.de.
Sportbegeisterte kommen in Hamburg voll auf ihre Kosten. Die Stadt ist bekannt für zahlreiche Sportevents, darunter der jährlich stattfindende Hamburg-Marathon, der Tausende Läuferinnen und Läufer aus aller Welt anzieht. Der HSV, einer der traditionsreichsten Fußballvereine Deutschlands, trägt seine Heimspiele im Volksparkstadion aus und bietet ein eigenes Vereinsmuseum. Auch der FC St. Pauli ist weit über Hamburg hinaus bekannt und lockt mit seiner einzigartigen Kult-Anhängerschaft sowie einem Museum am Millerntorstadion.
Dank der Lage an der Elbe und in der Nähe von Nord- und Ostsee hat Hamburg eine lebendige Segel- und Wassersport-Szene. Der Hamburg Triathlon ist eines der größten Triathlon-Events der Welt und zieht sowohl Profi- als auch Amateursportler an.
Für Besucher, die den Sport entspannter erleben möchten, bietet die Alster zahlreiche Möglichkeiten: Tretboot- und Kanutouren, Stand-up-Paddling oder gemütliche Segeltörns auf dem Binnengewässer. Entlang der Alsterpromenaden laden Joggingstrecken, Radwege und Grünflächen zum aktiven Erholen ein. Parks wie der Stadtpark oder Planten un Blomen bieten zusätzlich Möglichkeiten für Outdoor-Fitness, Yoga oder Picknicks nach dem Sport.
Aktuelle Veranstaltungen kann man auf der Webseite der Stadt Hamburg erfahren.
Hier sind außerdem die größten jährlich stattfindenden Events in Hamburg:
Der Hamburger Dom ist das größte Volksfest Norddeutschlands und findet dreimal jährlich auf dem Heiligengeistfeld statt – im Frühjahr, Sommer und Winter. Mit seinen zahlreichen Fahrgeschäften, Spielbuden und kulinarischen Ständen zieht der Dom Millionen von Besuchern an. Ein besonderes Highlight ist das Feuerwerk, das jeden Freitag den Himmel über Hamburg erleuchtet. Am Mittwoch sind alle Preise ermäßigt.
Der Hafengeburtstag feiert jährlich im Mai die Gründung des Hamburger Hafens und ist eines der größten maritimen Feste der Welt. Mit Schiffen aus aller Welt, Paraden auf der Elbe, Open-Air-Konzerten und zahlreichen Ständen entlang der Landungsbrücken bietet dieses Event eine einzigartige Mischung aus maritimer Tradition und Festtagsstimmung.
Das MS Artville ist das künstlerische Vorprogramm des Dockville Festivals und verwandelt das Gelände in Wilhelmsburg in eine offene Kunstgalerie. Hier werden großflächige Installationen, Skulpturen und Performances präsentiert, die sich häufig mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Besucher können Kunst hautnah erleben und mit den Künstlern in Dialog treten.
Das MS Dockville ist eines der bekanntesten Musik- und Kunstfestivals Deutschlands und findet jeden August im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg statt. Neben einem hochkarätigen Line-up aus Indie, Elektro und Hip-Hop bietet das Festival ein kreatives Kunstprogramm mit Installationen und Performances. Das einmalige Setting direkt an der Elbe macht Dockville zu einem besonderen Erlebnis.
Das Reeperbahnfestival im September ist Europas größtes Clubfestival und lockt Musikliebhaber mit einem breiten Spektrum an Genres. Auf der legendären Reeperbahn und in umliegenden Clubs und Bars treten sowohl internationale Stars als auch aufstrebende Künstler auf. Neben Konzerten gibt es ein umfangreiches Programm aus Kunst, Film und Konferenzen für die Musikbranche. Anders als bei anderen Festivals gibt es hier kein Camping sondern das Festivalticket ermöglicht den Einlass zu verschiedenen Clubs.
Das Spektrum Festival konzentriert sich auf Hip-Hop und Urban Music und findet im Hamburger Hafen statt. Mit einer Mischung aus etablierten Rappern, Newcomern und DJs bietet das Festival ein abwechslungsreiches Line-up für Fans von Hip-Hop, Trap, Grime und artverwandten Genres. Die intime Atmosphäre und die urbane Kulisse machen das Spektrum zu einem besonderen Highlight für Musikfans.
Das Elbjazz-Festival bringt im Juni die besten Jazzmusiker nach Hamburg und lässt die Elbe zum Klingen bringen. Die Konzerte finden an ungewöhnlichen Orten wie Werften, Schiffen und in der Elbphilharmonie statt. Es ist ein einzigartiges Erlebnis für Jazzfans, die Musik an den Ufern des Hamburger Hafens genießen.
Im Sommer verwandelt sich der Hamburger Stadtpark in eine der schönsten Open-Air-Bühnen der Stadt. Internationale und nationale Künstler treten hier unter freiem Himmel auf, während die Besucher die entspannte Atmosphäre im Grünen genießen.
Das Wutzrock Festival ist ein kostenfreies, alternatives Musikfestival, das am Eichbaumsee in Hamburg stattfindet. Mit einer bunten Mischung aus Rock, Punk, Reggae und Hip-Hop zieht es jährlich Tausende Besucher an. Neben der Musik stehen politische Themen und soziales Engagement im Mittelpunkt des Festivals. Auf der Campingwiese kann auch gezeltet werden.
Die vielen Weihnachtsmärkte, wie der historische Markt vor dem Rathaus, der „Santa Pauli“-Weihnachtsmarkt auf der Reeperbahn oder der kunsthandwerkliche Markt am Jungfernstieg, bieten Glühwein, Schmalzgebäck und handgefertigte Geschenke. Jeder Markt hat seinen eigenen Charme und besonderen Flair. Mein Liebling ist der Weihnachtsmarkt in Altona.
Hamburg bietet fantastische Orte, um das Silvesterfeuerwerk zu bewundern. Besonders beliebt sind die Landungsbrücken, wo sich Tausende Menschen versammeln, um die Feuerwerke über dem Hafen zu sehen. Wer es ruhiger mag, geht durch den Elbtunnel nach Steinwerder oder beobachtet das Spektakel vom Dockland-Gebäude mit seiner markanten Architektur. Der höchste 'Berg' in Hamburg, der Müllberg in Hummelsbüttel bietet ebenfalls tolle Aussichten. An den Landungsbrücken und auf dem Müllberg kann es jedoch voll und gefährlich werden, wenn Feuerwerkskörper quer schießen.
Hamburg ist insgesamt eine sichere Stadt. Wie in jeder Großstadt gibt es jedoch Bereiche, in denen besondere Aufmerksamkeit ratsam ist. Der Hauptbahnhof und seine nähere Umgebung sind stark frequentiert und gelten als Treffpunkt von Obdachlosen und Drogensüchtigen. In der Nähe befindet sich zudem eine große Beratungsstelle für Suchtkranke, was entsprechendes Klientel anzieht. Für gewöhnlich geht hiervon keine direkte Gefahr aus, dennoch sollten Besuchende hier auf ihre Wertsachen achten und unangenehmen Situationen umsichtig aus dem Weg gehen.
Im Bereich der Reeperbahn kann es nachts, insbesondere bei hohem Alkoholkonsum, zu Pöbeleien oder Auseinandersetzungen kommen. Auch hier gilt: aufmerksam bleiben und Konflikten möglichst ausweichen.
Im Straßenverkehr sollten Fußgänger besonders auf Radwege achten, um Konflikte oder Unfälle zu vermeiden. Der Autoverkehr ist ebenfalls nicht zu unterschätzen – statistisch gesehen kommt es in Hamburg deutschlandweit zu den meisten Verkehrsunfällen pro Einwohner.
Im 9. Jahrhundert entstand auf den Ruinen einer älteren Befestigung die Hammaburg. In dieser frühen Phase kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Wikingern, die die Burg mehrfach zerstörten. Im 12. Jahrhundert entwickelte sich an der Elbe ein Hafen, und Kaiser Friedrich Barbarossa verlieh Hamburg 1189 das Privileg der freien Reichsstadt. Damit unterstand die Stadt keinem Fürstentum und durfte eigene Gesetze, Zölle und Steuern erheben. Dieses Jahr gilt als offizielles Gründungsjahr Hamburgs und wird bis heute mit dem Hafengeburtstag gefeiert.
Hamburg wurde Teil des mächtigen Städtebundes der Hanse, dessen Ziel es war, Handel zu schützen und zu fördern. Die Stadt entwickelte sich zu einem wichtigen Umschlagplatz für Waren wie Getreide, Holz, Pelze und Metall. Das heutige Kfz-Kennzeichen HH steht bis heute für Hansestadt Hamburg.
Nach der Entdeckung Amerikas stieg Hamburg zu einem der bedeutendsten Häfen Europas auf. Kolonialwaren wie Tee, Kakao und Gewürze wurden importiert, und Millionen Auswanderer verließen über den Hamburger Hafen Europa in Richtung Amerika. 1842 zerstörte der Große Brand etwa zwei Drittel der Stadt, darunter Rathaus und Börse. 1892 erlebte Hamburg den letzten großen Cholera-Ausbruch Deutschlands, ausgelöst durch verunreinigtes Trinkwasser und schlechte hygienische Bedingungen. Über 8.000 Menschen starben, woraufhin umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen wie moderne Filteranlagen umgesetzt wurden.
Durch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1938 wurden zuvor eigenständige Städte wie Altona, Wandsbek und Harburg eingemeindet. Hamburg wuchs auf rund 1,7 Millionen Einwohner. Aufgrund seiner Werft- und Flugzeugindustrie war die Stadt ein zentrales Angriffsziel im Zweiten Weltkrieg. Etwa 55 % des Stadtgebiets wurden zerstört. Besonders verheerend war die Operation Gomorrha, bei der im Stadtteil Hammerbrook in einer einzigen Nacht rund 30.000 Menschen starben. Nach Kriegsende sank die Einwohnerzahl auf etwa 800.000.
Seit den 1990er-Jahren wächst Hamburg wieder stark, insbesondere durch Zuwanderung. Südlich der Speicherstadt entsteht mit der HafenCity eines der größten innerstädtischen Entwicklungsprojekte Europas. Hamburg verbindet bis heute seine maritime Identität mit modernen Wirtschaftssektoren wie Logistik, Medien und Luftfahrt.
Zu den Herausforderungen der Stadt zählen hohe Lebenshaltungskosten und ein angespannter Wohnungsmarkt. Gleichzeitig setzt Hamburg auf nachhaltige Stadtentwicklung, den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und Klimaschutzmaßnahmen wie Sturmflutsicherung und grüne Infrastruktur. Bemerkenswert ist zudem der hohe Anteil an Naturschutzgebieten, der bundesweit einzigartig ist.
Hamburg ist eine moderne und sehr gut vernetzte Stadt. Das öffentliche Verkehrsnetz ist hervorragend ausgebaut: Mit S- und U-Bahnen, Bussen und Fähren erreicht man schnell und unkompliziert nahezu jedes Ziel, auch den Flughafen. Am Wochenende verkehren viele U- und S-Bahn-Linien die ganze Nacht. Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) bietet günstige Tages- und Mehrtageskarten, die sich besonders für Touristinnen und Touristen lohnen, etwa die Hamburg Card. Auch die Elbfähren gehören zum HVV und können mit normalen Tickets genutzt werden. Über die hvv switch App lassen sich zudem Angebote wie E-Scooter und MOIA buchen.
Wer Hamburg umweltfreundlich erkunden möchte, kann das gut ausgebaute Stadtrad-System nutzen und sich an vielen Stationen im Stadtgebiet Fahrräder ausleihen. Für sportlichere Touren bieten die Harburger Berge mehrere frei zugängliche Mountainbike-Strecken. Besonders beliebt für entspannte Radtouren ist das Elbufer Richtung Westen: Von der Speicherstadt aus kann man fast ohne Unterbrechung bis zum Stadtrand am Wasser entlang fahren.
Für Besuchende, die mit dem Auto anreisen, stehen zahlreiche Park-and-Ride-Anlagen zur Verfügung. So lässt sich das Auto bequem am Stadtrand abstellen und die Innenstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Wer mit dem Camper unterwegs ist, kann in Hamburg unter anderem direkt am Fischmarkt übernachten. Bei Hochwasser oder während des sonntäglichen Fischmarkts ist allerdings ein alternativer Stellplatz erforderlich.
Der Flughafen Hamburg liegt sehr stadtnah und ist hervorragend mit der S-Bahn angebunden. Bei der Anreise mit der S-Bahn sollte beachtet werden, dass sich die Züge auf dem Weg dorthin teilweise aufteilen und nur bestimmte Wagons tatsächlich bis zum Flughafen fahren.
Neben klassischen Taxis gibt es in Hamburg den Ridesharing-Dienst MOIA. Dabei handelt es sich um elektrisch betriebene Shuttlebusse, die Fahrgäste auf flexiblen Routen gemeinsam befördern. Die Buchung erfolgt per App, wobei ein Algorithmus ähnliche Fahrtrouten bündelt, um effizient und umweltfreundlich unterwegs zu sein. Uber ist in Hamburg nicht zugelassen.