Mehr zu Schleswig-Holstein
Sehenswürdigkeiten, Highlights und Hintergrundwissen zu Schleswig-Holstein.
Amrum, die Nachbarinsel von Föhr, gehört zu den Nordfriesischen Inseln und besticht durch ihre einzigartige Mischung aus Natur, Ruhe und friesischer Kultur
Besonders bekannt ist sie für den Kniepsand, eine der größten Sandflächen Europas, sowie ihre urigen Inseldörfer mit reetgedeckten Häusern.
Das Wattenmeer rund um Amrum ist UNESCO-Weltnaturerbe. Besonders spannend sind geführte Wattwanderungen nach Föhr oder zu den Halligen. Amrum ist nur mit der Fähre erreichbar.
Von Dagebüll oder Schlüttsiel fährt die Fähre über Föhr nach Amrum. Alternativ gibt es eine Verbindung ab Nordstrand über die Halligen. Die Überfahrt dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden.
Autofahren ist auf der Insel erlaubt, aber viele Besuchende erkunden Amrum lieber mit dem Fahrrad oder zu Fuß.
Der Leuchtturm von Amrum ist das Wahrzeichen der Insel. Mit 63 Metern Höhe ist er einer der höchsten an der deutschen Nordseeküste. Nach dem Aufstieg über 297 Stufen wird man mit einer atemberaubenden Aussicht über die Insel und das Wattenmeer belohnt.
Nebel ist das schönste Dorf der Insel mit historischen Friesenhäusern, dem Öömrang-Hüs (ein Museum für Inselgeschichte) und der alten St.-Clemens-Kirche mit einem sehenswerten Seefahrerfriedhof.
Der Kniepsand ist eine riesige, bis zu 1,5 km breite Sandfläche, die sich entlang der gesamten Westküste erstreckt. Der feine, weiße Sandstrand ist ideal für lange Spaziergänge, Sonnenbaden oder Wassersport wie Kitesurfen und Windsurfen. Sie ist die größte Sandbank Europas.
Das Nationalpark-Haus Natour-Düne auf Amrum ist ein spannendes Naturerlebniszentrum, das von der Schutzstation Wattenmeer betrieben wird. Es liegt direkt in den Amrumer Dünen und bietet faszinierende Einblicke in das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer sowie die einzigartige Dünen- und Strandlandschaft der Insel.