Mehr zu Sachsen
Sehenswürdigkeiten, Highlights und Hintergrundwissen zu Sachsen.
Mystische Sandsteinfelsen, gemütliche Umgebindehäuser und eine historische Schmalspurbahn prägen diese romantische Grenzregion
Das Zittauer Gebirge ist das kleinste Mittelgebirge Deutschlands und liegt im Dreiländereck von Deutschland, Polen und Tschechien. Die Region ist geprägt von markanten Sandsteinfelsen, dichten Wäldern und historischen Kurorten. Besuchende erleben hier eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit zahlreichen Wanderwegen, Aussichtspunkten und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Besonders die Verbindung von Natur, Geschichte und grenzüberschreitender Lage macht die Region einzigartig.
Der Muskauer Park erstreckt sich beidseits der deutsch-polnischen Grenze und zählt zu den bedeutendsten Landschaftsparks Europas. Geschwungene Wege, Sichtachsen und harmonisch gestaltete Natur machen ihn zu einem Meisterwerk der Gartenkunst. Besuchende können hier Natur und Gestaltung in perfekter Einheit erleben.
Der Park ist UNESCO-Welterbe seit 2004, da er ein herausragendes Beispiel für Landschaftsgestaltung im 19. Jahrhundert ist und die Idee des englischen Landschaftsgartens weiterentwickelt.
Der Rhododendronpark Kromlau ist ein weitläufiger Landschaftspark, der besonders im Frühjahr zur Blütezeit beeindruckt. Berühmt ist die Rakotzbrücke, auch „Teufelsbrücke“ genannt, deren Spiegelung im Wasser einen perfekten Kreis bildet. Besuchende erleben hier eine märchenhafte Gartenlandschaft mit zahlreichen Sichtachsen und Farbspielen.
Das Kloster Oybin liegt direkt neben der Burg und beeindruckt als romantische Ruine einer gotischen Klosteranlage. Die offenen Gewölbe und Mauern fügen sich harmonisch in die Felslandschaft ein. Schon Caspar David Friedrich war von der Atmosphäre beeindruckt. Besuchende erleben hier eine besonders atmosphärische Verbindung von Natur, Architektur und Geschichte.
Die historische Dampfeisenbahn verbindet Zittau mit den Kurorten Oybin und Jonsdorf. Die Fahrt führt durch das Zittauer Gebirge und vermittelt ein nostalgisches Reiseerlebnis. Besuchende können hier Technikgeschichte und Landschaft auf besondere Weise verbinden.
Die Burg Oybin thront spektakulär auf einem Sandsteinfelsen über dem gleichnamigen Ort. Die Ruine zählt zu den eindrucksvollsten Burganlagen Sachsens und bietet weite Ausblicke über das Zittauer Gebirge. Besuchende können hier die besondere Lage und die Verbindung von Architektur und Natur erleben. Die Felsen in der Umgebung laden zum Klettern ein.
Das Kloster St. Marienthal ist das älteste durchgehend bestehende Zisterzienserinnenkloster Deutschlands. Die Anlage liegt idyllisch an der Neiße und verbindet religiöse Tradition mit kulturellem Leben. Besuchende können die barocke Klosteranlage, Gärten und spirituelle Angebote erleben.
Die Herrnhuter Schauwerkstatt ist der Ursprungsort der bekannten Herrnhuter Sterne die zur Weihnachtszeit oft an Fenstern hängen. In der Manufaktur können Besuchende die Herstellung dieser traditionellen Weihnachtsdekoration nachvollziehen und handgefertigte Produkte erwerben.
Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Franziskanerkloster und zeigt die Geschichte der Stadt Zittau sowie der Region Oberlausitz. Historische Exponate, Kunstwerke und Alltagsgegenstände vermitteln ein umfassendes Bild vergangener Jahrhunderte.
Das Große Zittauer Fastentuch ist eines der bedeutendsten erhaltenen Fastentücher Europas.
Ein Fastentuch (auch „Hungertuch“) ist ein großes, meist bemaltes Tuch, das im Mittelalter während der Fastenzeit in Kirchen aufgehängt wurde. Es verdeckte den Altar, sodass Besuchende ihn in dieser Zeit nicht sehen konnten.
Die Idee dahinter war, den Blick auf das Wesentliche zu lenken und eine bewusst schlichtere, nach innen gerichtete Zeit zu schaffen. Gleichzeitig erfüllten Fastentücher eine wichtige didaktische Funktion: Viele Menschen konnten nicht lesen, daher zeigten die Tücher biblische Szenen in Bildern.
Die Altstadt von Zittau zeigt zahlreiche historische Gebäude und Plätze. Besonders bekannt ist die Stadt für ihre Fastentücher und ihre lange Handelsgeschichte. Besuchende entdecken hier ein kulturelles Zentrum der Oberlausitz.
Jonsdorf ist ein traditionsreicher Kurort mit Fachwerkhäusern und Zugang zu zahlreichen Wanderwegen. Die ruhige Lage und die Nähe zur Felsenstadt machen den Ort zu einem beliebten Ausgangspunkt für Erkundungen.
Die Lausitzer Felsenstadt besteht aus bizarren Sandsteinformationen, die durch Erosion entstanden sind. Wanderwege führen durch enge Felsspalten und vorbei an markanten Türmen. Besuchende erleben hier eine eindrucksvolle Naturlandschaft.