Pergamonmuseum

Highlight

Das Pergamonmuseum auf der Berliner Museumsinsel ist weltweit berühmt für seine antiken Schätze. Die imposanten Sammlungen, darunter das Ischtar-Tor und das Markttor von Milet, lassen Besucher in die Welt der Antike eintauchen. Durch seine imposante Architektur fühlt man sich förmlich in eine andere Zeit versetzt. Da das Museum andauernd renoviert wird, gibt es „Pergamon – Das Panorama“, eine 360-Grad-Rekonstruktion der antiken Stadt Pergamon. Die antike Stadt Pergamon befand sich im Gebiet der heutigen Türkei. Pergamon war eine griechische Kolonie und wurde stark durch die griechische Kultur geprägt. Die Bewohner sprachen Griechisch und waren kulturell eng mit dem Hellenismus verbunden. Pergamon war bekannt für seine Bibliothek, die nach Alexandria die zweitgrößte der antiken Welt war. Die Stadt war ein Zentrum von Wissenschaft und Philosophie. Später wurde Pergamon Teil des römischen Reichs. Der Pergamonaltar wurde vermutlich im 2. Jahrhundert v. Chr. errichtet und war Zeus und Athena gewidmet, den beiden höchsten Göttern der Stadt. Im 19. Jahrhundert war das Osmanische Reich, in dem sich die Ausgrabungsstätten befanden, kulturell und politisch offen für westliche Archäologen und erhielt Geld für die antiken Schätze. Heute fordert die Türkei die Rückgabe von Artefakten wie dem Pergamonaltar. Wissenswert: Da das Pergamonmuseum derzeit umfassend saniert wird, ist es vorübergehend geschlossen. Große Teile des Museums werden erst wieder 2027 betretbar sein, einige sogar erst noch später.

    Adresse: Bodestraße 1-3, 10178 Berlin Bodestraße 1-3, Berlin
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