Mehr zu Mecklenburg-Vorpommern
Sehenswürdigkeiten, Highlights und Hintergrundwissen zu Mecklenburg-Vorpommern.
Rostock, die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns, verbindet maritimes Flair mit hanseatischer Geschichte
Die historische Altstadt beeindruckt mit Backsteinbauten wie der Marienkirche und dem Kröpeliner Tor. Der Stadthafen an der Warnow lädt zum Flanieren ein, während der nahegelegene Strand von Warnemünde ideale Voraussetzungen für entspannte Tage am Meer bietet.
Heute ist Rostock das wirtschaftliche Zentrum Mecklenburg-Vorpommerns. Der Überseehafen Rostock zählt zu den bedeutendsten Ostseehäfen Deutschlands und ist ein wichtiger Umschlagplatz für Fracht, Energie und Kreuzfahrtschiffe. Daneben prägen Maritime Wirtschaft, Schiffbau, Windenergie, Biotechnologie und Forschung das Stadtbild.
Der Zoo Rostock ist einer der größten Zoos in Norddeutschland und bietet mit seinem Darwineum eine einzigartige Kombination aus zoologischer und evolutionsbiologischer Ausstellung. Hier kann man exotische Tiere wie Löwen, Elefanten und Gorillas in naturnahen Gehegen beobachten.
Das Ostseestadion, Heimat des Fußballclubs Hansa Rostock, ist ein beliebter Treffpunkt für Sportfans. Mit einer Kapazität von rund 29.000 Zuschauern bietet das Stadion eine mitreißende Atmosphäre bei den Heimspielen des traditionsreichen Vereins. Neben Fußballspielen finden hier auch Konzerte und andere Großveranstaltungen statt. Die Graffitis des FCH sieht man überall in McPom.
Der IGA Park, ein großer Landschaftspark am Wasser, ist ideal für Spaziergänge und bietet schöne Gärten, Kunstinstallationen und tolle Blicke auf die Warnow.
Diese Kirche ist ein Meisterwerk der Backsteingotik und eine der größten Kirchen im Norden Deutschlands. Besonders beeindruckend ist der hohe Turm, der die Stadt weithin sichtbar überragt. Im Inneren finden Besuchende wunderschöne Glasfenster und das berühmte Kanzelaltar.
Die Marienkirche, ein Meisterwerk der norddeutschen Backsteingotik, ist die größte Kirche Rostocks. Besonders sehenswert ist die astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert, die noch immer funktioniert, sowie der imposante Altar und die schönen Buntglasfenster.
Der Gespensterwald Nienhagen (mit dem Auto 20 Minuten von Warnemünde entfernt) ist ein mystischer Küstenwald an der Ostsee, nahe dem Ostseebad Nienhagen. Die knorrigen, vom Wind geformten Buchen und Eichen wirken besonders bei Nebel oder im Dämmerlicht geheimnisvoll und faszinierend. Die bizarren Formen der Bäume verleihen dem Wald seinen gespenstischen Charme, der Naturliebhabende, Fotografinnen und Wanderer gleichermaßen anzieht. Direkt hinter dem Wald erstreckt sich die Steilküste, von der aus man wunderbare Ausblicke auf die Ostsee genießen kann. Ein Besuch im Gespensterwald bietet eine perfekte Kombination aus Naturerlebnis und einer Prise Magie.
Die Altstadt von Rostock ist geprägt von beeindruckender Backsteingotik. Am Neuen Markt, dem zentralen Platz, steht das prächtige Rathaus mit seiner barocken Fassade. Hier befinden sich auch historische Bürgerhäuser, die den hanseatischen Charme der Stadt widerspiegeln.
Das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum befindet sich auf dem ehemaligen Frachtschiff „Dresden“, das im Rostocker Hafen liegt. Hier erfahren Besuchende alles über die Geschichte der Seefahrt und des Schiffbaus, besonders in der Region Rostock.
Der Botanische Garten der Universität Rostock ist eine grüne Oase mit Pflanzen aus aller Welt. Besonders sehenswert sind der Alpengarten und die großen Gewächshäuser. Der Garten ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch ein wissenschaftliches Zentrum.
Das Kröpeliner Tor, eines der alten Stadttore, ist ein markantes Wahrzeichen Rostocks. Es war Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung, von der auch Teile der Stadtmauer erhalten sind. Heute beherbergt das Tor ein Museum zur Stadtgeschichte. Die angrenzende Wallanlage ist heute ein schöner Park.
Etwas nord-östlich der Stadt liegt die Rostocker Heide, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete an der deutschen Ostseeküste. Hier kann man wunderbar am Strand wandern, Rad fahren oder einfach die Natur genießen.
Das MSC Marine Science Center in Hohe Düne bei Rostock ist ein einzigartiges Forschungszentrum, das sich der Erforschung von Robben widmet. Besuchende können hier hautnah erleben, wie Wissenschaftler das Verhalten und die Intelligenz dieser faszinierenden Meeressäuger untersuchen. Im Rahmen von Führungen und Vorführungen werden spannende Einblicke in die Arbeit mit den Tieren geboten. Besonders beeindruckend sind die Trainingssessions, bei denen die Robben ihre Fähigkeiten zeigen und für Forschungsprojekte vorbereitet werden. Ein besonderes Highlight ist die Möglichkeit, die Tiere bei ihrem Training im Wasser zu beobachten.
Dieses Museum, untergebracht im ehemaligen Franziskanerkloster, bietet eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte und Kunst der Region. Besonders die Gemälde und historischen Ausstellungen machen es zu einem Muss für Kulturfans.
Der Rostocker Stadthafen ist ein beliebter Treffpunkt am Ufer der Warnow. Mit seinen Restaurants, Cafés und alten Speichergebäuden lädt er zum Bummeln und Verweilen ein. Hier finden auch Veranstaltungen wie die Hanse Sail statt, bei der zahlreiche historische Segelschiffe in den Hafen einlaufen. Im Museumshafen kann man sich alte Schiffe anschauen.
Das Stasigefängnis ist ein historischer Ort, der die Geschichte der politischen Repression in der ehemaligen DDR dokumentiert. Es diente von 1950 bis 1989 als Untersuchungshaftanstalt für politische Gefangene, die von der Stasi, der Geheimdienst- und Sicherheitsbehörde der DDR, festgehalten wurden.
Warnemünde ist ein Ortsteil von Rostock und ist für seinen Strand bekannt. Mit bis zu 150 Meter Breite ist es der breitesten Sandstrand der deutschen Ostseeküste. Aufgrund der guten Windverhältnisse ist der Strand gut für Kitesurfen, Wellenreiten, Windsurfen, Tauchen und Schwimmen geeignet. Am östlichen Zipfel befindet sich ein bezaubernder Leuchtturm der als Aussichtspunkt genutzt werden kann. In der Alexandrinenstraße kann man sich hübsche Häuschen ansehn und im Heimatmuseum mehr über Seefahrt lernen. Die Promenade "am Strom" läd zum flanieren ein.