Mehr zu Hamburg
Sehenswürdigkeiten, Highlights und Hintergrundwissen zu Hamburg.
Wilhelmsburg und das östliche Elbegebiet zeigen eine weniger bekannte, aber besonders facettenreiche Seite Hamburgs
Wilhelmsburg ist ein aufstrebender Stadtteil mit einem multikulturellen Industrie-Flair. Hier finden sich zahlreiche Parks und Grünflächen, wie der Wilhelmsburger Inselpark, der im Rahmen der Internationalen Gartenbauausstellung 2013 (IGS) gestaltet wurde.
Östlich von Wilhelmsburg liegt das Marschland, ein eingedeichtes ländliches Gebiet in dem viel Landwirtschaft betrieben wird. Hier leben eher Leute die günstige Mieten und Ruhe suchen.
Die Boberger Dünen, die Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe und das KZ-Neuengamme bieten aber gute Gründe, dieses Gebiet zu besuchen.
Das Vabali Spa in Hamburg ist eine luxuriöse Wellnessoase am Stadtrand. Mit einem großen Sauna- und Poolbereich sowie Massagen und Entspannungsangeboten lädt es zum Erholen und Abschalten ein. Die balinesisch inspirierte Architektur sorgt für ein Gefühl von Exotik und Ruhe.
Die Ballinstadt erinnert an die Zeit, als Hamburg ein wichtiges Tor für Auswanderer und Auswandererinnen in die Neue Welt war. Das Museum widmet sich den Geschichten der Menschen, die von Hamburg aus in die USA und andere Länder aufbrachen. Originale Dokumente, historische Räume und interaktive Ausstellungen bieten einen eindrucksvollen Einblick in das Leben der Auswandernden. Zwischen 1820 und 1920 verließen etwa 5 bis 6 Millionen Deutsche ihre Heimat, hauptsächlich in Richtung der USA. Auch der Großvater von Donald Trump verließ Deutschland über den Hamburger Hafen.
Die Boberger Dünen im Südosten Hamburgs sind ein einzigartiges Naturschutzgebiet, das eine seltene Dünenlandschaft und einen schönen Badesee bietet. Im Sommer sind manchmal auch Schäfer mit Schafen oder Ziegen dort unterwegs. Am Himmel sieht man oft Segelflugzeuge die dort in der Nähe starten.
Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus. Das ehemalige Konzentrationslager im Süden Hamburgs ist heute eine Gedenk- und Bildungsstätte, die sich mit den Verbrechen der NS-Zeit auseinandersetzt. Besucher können die Gedenkstätte besuchen und an Führungen teilnehmen, die das historische Bewusstsein fördern.
Zwischen 1940 bis 1945 waren etwa 100.000 Häftlinge in Neuengamme und seinen Außenlagern inhaftiert. Etwa 42.900 der Häftlinge starben oder wurden dort ermordet.
Die Zwangsarbeit bestand darin Backsteine oder Munition herstellen, es wurden aber auch medizinische Experimente durchgeführt.
Das Deutsche Hafenmuseum im Schuppen 50A widmet sich der maritimen Geschichte Hamburgs. Besuchende können historische Schiffe, Kräne und andere maritime Exponate bestaunen, die die Bedeutung des Hamburger Hafens als Tor zur Welt verdeutlichen.
Auf der Elbinsel Kaltehofe befindet sich die historische Wasserkunst, ein ehemaliges Wasserwerk, das Hamburg jahrzehntelang mit sauberem Wasser versorgte. Die Filteranlage wurde gebaut, nachdem in Hamburg eine Typhus-Epidemie ausgebrochen war. Heute ist das Gelände ein Naturpark und Museum, das sowohl die Industriegeschichte als auch die Natur der Elbinsel thematisiert. Im Winter schließt das Gelände früher.
Neben dem DAV KLetterzentrum in Lokstedt ist die Nordwandhalle ein beliebtes Ziel für Kletterbegeisterte. Im Sommer werden die riesigen Glastüren geöffnet, sodass man das Gefühl hat, draußen zu klettern.
Die Hamburger Sternwarte in Bergedorf ist eines der ältesten astronomischen Observatorien Deutschlands. Besucher können die historischen Teleskope besichtigen und mehr über die Geschichte der Astronomie erfahren.
Die Sammlung Falckenberg ist eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen in Deutschland und zeigt zeitgenössische Kunst aus verschiedenen Bereichen. In einem ehemaligen Industriegebäude in Harburg finden regelmäßig Ausstellungen statt, die Kunstliebhabende aus der ganzen Welt anziehen.
Das kleine Bunkermuseum Hamburg befindet sich in einem originalen Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg und widmet sich der Geschichte der Zivilbevölkerung während der Kriegsjahre. Es zeigt eindrucksvoll, wie die Hamburger Bevölkerung den Bombenangriffen standhielten und welche Rolle die Bunker dabei spielten.