Mehr zu Hamburg
Sehenswürdigkeiten, Highlights und Hintergrundwissen zu Hamburg.
St. Pauli ist wohl Hamburgs bekanntestes Viertel. Neben der Reeperbahn ist der Stadtteil bekannt für seine maritimen Highlights
Direkt an der Elbe liegen die Landungsbrücken: Von hier starten Hafenrundfahrten und Fähren. Ein weiteres Highlight ist der Alte Elbtunnel von 1911, der Fußgänger und Radfahrende unter der Elbe hindurch auf die andere Hafenseite führt. An den Landungsbrücken können zudem mehrere Museumsschiffe besichtigt werden und geben Einblicke in Hamburgs maritime Geschichte.
Neben der Reeperbahn ist auch die Große Freiheit für ihre Musikclubs bekannt und wurde in den 1960er-Jahren zum frühen Auftrittsort der Beatles. In den Seitenstraßen der Reeperbahn wie der Talstraße oder dem Hans-Albers-Platz finden sich zahlreiche Bars. Nachts tummeln sich hier Betrunkene und Junggesellenabschiede. An einigen Ecken wird auch offen Prostitution betrieben.
St. Pauli ist jedoch nicht nur Partyhochburg, sondern auch Heimat des FC St. Pauli, dessen Fans den alternativen und unabhängigen Geist des Viertels verkörpern.
Altona-Altstadt, direkt westlich von St. Pauli am Elbufer gelegen, kombiniert maritimes Flair mit historischem Charme. Einst eine eigenständige Stadt unter dänischer Krone, ist Altona-Altstadt heute ein multikulturelles Viertel mit viel Geschichte.
Der Altonaer Balkon und der Fischmarkt bieten Panoramablicke auf die Elbe und sind beliebte Treffpunkte. Außerdem prägen internationale Restaurants und das Altonaer Museum das Stadtbild, das mit einer besonderen Mischung aus Tradition und Weltoffenheit punktet.
Die Sternschanze, oft kurz „Schanze“ genannt, ist Hamburgs lebendiges und kreatives Zentrum. Geprägt von Straßenkunst, kleinen Boutiquen, Cafés und Kneipen ist die Schanze das Viertel für junge Ausgehfreudige. Bei der Roten Flora, einem besetzten Theater und Symbol für die alternative Szene, kann man im Park dahinter manchmal Leuten beim Skaten und Klettern zuschauen.
Der Alte Elbtunnel, der 1911 eröffnet wurde, war eine technische Meisterleistung seiner Zeit. Die Tunnelröhren verlaufen unter der Elbe und verbinden St. Pauli mit dem Hafengebiet. Durch ihn konnten damals die Hafenarbeiter zum Hafen gelangen. Die 426 Meter lange Strecke kann 24 Stunden täglich zu Fuß oder mit dem Fahrrad durchquert werden und bietet eine einzigartige Aussicht auf den Hafen von der anderen Elbseite.
Die Landungsbrücken sind ein historischer Schiffsanleger und der zentrale Ausgangspunkt für Hafenrundfahrten und Fährverbindungen. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf den Hamburger Hafen, die Elbphilharmonie und die vorbeifahrenden Schiffe. Die historische Promenade ist auch Ausgangspunkt für den Besuch des Alten Elbtunnels und der Museumsschiffe. Direkt neben den Landungsbrücken befindet sich der alte Elbtunnel.
Planten un Blomen ist eine grüne Oase im Herzen Hamburgs, bekannt für seine beeindruckenden Gärten und Gewächshäuser. Die Tropengewächshäuser bieten eine vielfältige Sammlung exotischer Pflanzen aus aller Welt, von Orchideen bis zu Palmen (werden momentan aber saniert). Ein weiteres Highlight sind die Wasserlichtkonzerte im Sommer, bei denen farbenfrohe Lichtspiele auf die Wasserfontänen projiziert werden. Aber auch sonst ist der Park zu jeder Jahreszeit sehenswert. Im Park finden sich auch mehrere Cafés zum verweilen.
Das Panoptikum ist das älteste Wachsfigurenkabinett Deutschlands und befindet sich auf der Reeperbahn. Es beherbergt über 120 Wachsfiguren von berühmten Persönlichkeiten aus Geschichte, Kultur und Popkultur. Besucher können hier auf Augenhöhe mit Prominenten wie Angela Merkel, Albert Einstein oder den Beatles stehen.
Das Millerntorstadion ist die Heimspielstätte des Fußballvereins FC St. Pauli. Bekannt für seine leidenschaftlichen Fans und die besondere Atmosphäre, hat das Stadion Kultstatus erreicht. Es ist nicht nur ein Ort für Fußballspiele, sondern auch für Kunst, das FC St. Pauli-Museum und kulturelle Veranstaltungen. Führungen und Tickets für Spiele können online gebucht werden. Öffnungszeiten und Preise beziehen sich auf das Museum.
Im U-Bootmuseum können Besucher das ehemalige russische U-Boot B-515 (U-434) besichtigen, das in Hamburg vor Anker liegt. Es bietet Einblicke in das enge Leben der U-Boot-Besatzungen und zeigt Originaleinrichtungen sowie die Technik eines U-Boots aus dem Kalten Krieg.
Das Museum der Illusionen bietet visuelle Täuschungen und optische Illusionen, die sowohl Kinder als auch Erwachsene verblüffen. Es ist ein interaktives Erlebnis, bei dem Besucher durch die Exponate gehen und dabei ihre Sinne auf die Probe stellen können. Ein unterhaltsames und lehrreiches Ausflugsziel für die ganze Familie.
Der Flakturm IV im Stadtteil St. Pauli ist ein massiver Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der einst zur Flugabwehr diente. Heute wird der Turm für kulturelle Zwecke genutzt und beherbergt u.a. den Musikclub Uebel & Gefährlich und eine Boulderhalle. Kürzlich wurde das Gebäude aufgestockt und begrünt. Von der Dachterrasse (bzw. den Treppenaufgängen dorthin), hat man einen beeindruckenden Blick über Hamburg. Auf dem ursprünglichen Dachbereich erfährt man auf Infotafeln mehr über die Geschichte des Bunkers.
Die Rickmer Rickmers ist ein restauriertes Segelschiff, das heute als Museum im Hafen liegt. Das 1896 gebaute Schiff war einst weltweit im Einsatz und bietet heute einen spannenden Einblick in das Leben der Seeleute und die maritime Geschichte. Besucher können das Innere des Schiffs erkunden und mehr über die damaligen Handelsrouten erfahren. An Board kann man auch Escape-Games spielen.
Die Panik City ist ein multimediales Erlebniszentrum, das sich dem Leben und Werk des Hamburger Musikers Udo Lindenberg widmet. Mithilfe modernster Virtual-Reality-Technologie können Besucher in die Welt des Künstlers eintauchen und seine größten Erfolge nacherleben. Die Tour bietet nicht nur Fans spannende Einblicke, sondern auch eine unterhaltsame, interaktive Erfahrung. Vorher online buchen.
Der Wohlers Park, früher ein Friedhof, ist heute eine grüne Oase in Altona. Der Park ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und bietet einen besonderen historischen Charme. Häufig sieht man hier auch Leute jonglieren, Musik machen oder am Slackline tanzen.
Die Cap San Diego ist das größte fahrtüchtige Museumsschiff der Welt. Der weiße Frachter, der 1962 gebaut wurde, liegt an den Landungsbrücken und kann von Besuchern erkundet werden. Es gibt Einblicke in den Maschinenraum, die Brücke und die Kajüten der Crew. Regelmäßig unternimmt die Cap San Diego auch Ausfahrten auf der Elbe. Auch hier kann man Escape-Games buchen, oder den Hochseilgarten auf dem Schiff besuchen.
Das Bismarck-Denkmal im Alten Elbpark ist das größte Denkmal, das dem ersten Reichskanzler Otto von Bismarck gewidmet wurde. Die imposante Statue wurde 1906 eingeweiht und bietet einen großartigen Blick auf den Hafen. Es symbolisiert Hamburgs Rolle im Deutschen Kaiserreich und ist ein beliebter Fotopunkt.
Otto von Bismarck (1815–1898) war einer der bedeutendsten deutschen Staatsmänner des 19. Jahrhunderts. Er spielte eine zentrale Rolle in der Gründung des deutschen Kaiserreichs unter preußischer Führung im Jahr 1871 und war der erste Reichskanzler davon.
Die Flohschanze ist ein beliebter Flohmarkt, der jeden Samstag in der Sternschanze stattfindet. Hier findet man alles von Vintage-Kleidung über Antiquitäten bis hin zu Kuriositäten.
Der Hamburger Dom ist das größte Volksfest Norddeutschlands und findet dreimal im Jahr auf dem Heiligengeistfeld statt. Es gibt zahlreiche Fahrgeschäfte, Essensstände und Unterhaltung für die ganze Familie.
Eine kleine Kunstgalerie die sich auf urban art und zeitgenössische Kunst fokusiert.
Jeden Sonntagmorgen ab 5 Uhr wird hier nicht nur frischer Fisch, sondern auch Obst, Pflanzen und allerlei Krams verkauft. Frühaufsteher und Nachtschwärmer erleben hier eine besondere Mischung aus Markt und Hafenatmosphäre. Lebensmittel werden teilweise zu besonders niedrigen Preisen verkauft, allerdings sollte man hier stets prüfen, ob das Obst oder Gemüse noch wirklich gut ist (teilsweise wird schon verdorbenes verkauft).
Im Buddhistisches Zentrum Hamburg kann man jeden Abend kostenlos gemeinsam meditieren. Das Zentrum bietet auch weitere Veranstaltungen an, um mehr über den Buddhismus zu lernen. Die Öffnungszeiten beziehen sich auf die gemeinsame Meditation.
Der Jüdische Friedhof in Altona ist einer der ältesten in Europa, mit Gräbern, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen (weshalb er sogar in Zukunft vielleicht UNESCO-Weltkulturerbe werden soll). Der Friedhof ist ein wichtiger Erinnerungsort für die jüdische Geschichte in Hamburg und ein stiller Ort der Reflexion einen Steinwurf entfernt von der Reeperbahn.
Die Sternschanze, oder kurz „Schanze“, ist ein lebendiges Viertel, das für seine Street Art, Cafés, Bars und kleine Läden bekannt ist. Es hat sich als kreativer Hotspot Hamburgs etabliert und zieht vor allem junge Menschen an. Am 1. Mai kommt es vor der roten Flora immer wieder zu Krawallen. Am Bunker hinter der roten Flora (dem Killimanschanzo) kann man manchmal Kletternden zuschauen.