Mehr zu Berlin
Sehenswürdigkeiten, Highlights und Hintergrundwissen zu Berlin.
Der Alexanderplatz, oder kurz „Alex“, ist einer der bekanntesten Plätze Berlins und war schon zu DDR-Zeiten ein bedeutendes Zentrum des Ostens
Hier thront der berühmte Fernsehturm, der mit seiner Aussichtsplattform einen atemberaubenden Blick über Berlin bietet. Der Platz ist berühmt für seine markante Weltzeituhr, die die Zeit in allen großen Städten der Welt.
Der Platz ist umgeben von großen Einkaufszentren, Restaurants und der Karl-Marx-Allee, einem sozialistisches Vorzeigeprojekt das u.a. für Paraden genutzt wurde. Da der Alexanderplatz ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist, ist hier stets viel los.
Das Nikolaiviertel ist das älteste Wohngebiet Berlins, dessen Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Heute bietet das Viertel eine pittoreske Mischung aus historischen Gebäuden, gemütlichen Restaurants und kleinen Museen.
Ein spannender Fakt: Obwohl das Nikolaiviertel so alt aussieht, wurde es nach dem Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig rekonstruiert. Es gilt dennoch als das „Herz der Altstadt“.
Der Berliner Fernsehturm auf dem Alexanderplatz ist mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands und ein unübersehbares Wahrzeichen der Stadt. Die Aussichtsplattform in 203 Metern Höhe bietet einen unvergleichlichen 360-Grad-Blick auf die Metropole. Besonders bei klarem Wetter kann man bis zum Müggelsee und den Teufelsberg sehen.
Das Sea Life Berlin bietet eine spannende Unterwasserreise, die sich besonders für Familien eignet. Durch riesige Panoramafenster können Besucher das bunte Treiben der Meeresbewohner hautnah erleben, von Seepferdchen bis hin zu Schildkröten. Bis vor einigen Jahren konnten Besuchende auch noch den AquaDome nutzen, einen Fahrstuhl umgeben von einem freistehendem Aquarium. Allerdings ist dieses Aquarium 2023 aus unbekannten Gründen zerborsten (Menschen wurden dabei nicht verletzt).
Die Ausstellung „Körperwelten“ zeigt die faszinierende Anatomie des menschlichen Körpers anhand von echten Plastinaten. Besuchende erfahren auf beeindruckende Weise, wie der menschliche Organismus funktioniert und welche Auswirkungen unser Lebensstil auf die Gesundheit hat. Ein kurioser Fakt: Die Ausstellung löste weltweit Kontroversen aus, da viele Menschen sich unwohl fühlen, echte menschliche Körper zu sehen (außerdem gab es unberechtigte Gerüchte, dass die Körper von Hinrichtungsopfern aus China stammten).
Little BIG City Berlin ist eine interaktive Miniaturwelt, die die bewegte Geschichte Berlins auf faszinierende Weise zum Leben erweckt. Aufwendig gestaltete Modelle und beeindruckende Projektionen zeigen Berlins Entwicklung von den mittelalterlichen Anfängen über die NS-Zeit, die Teilung der Stadt und den Mauerfall bis hin zur modernen Metropole.
Die Berlin Icebar ist ein eiskaltes Erlebnis im Herzen der Stadt. Alles hier – von den Wänden über die Sitzgelegenheiten bis hin zu den Gläsern – besteht komplett aus Eis. Besucher erhalten warme Jacken und Handschuhe, um den Aufenthalt in der frostigen Umgebung zu genießen, während sie eisgekühlte Cocktails trinken. Es werden jährlich rund 60 Tonnen Eis benötigt, um die Bar zu erhalten und die faszinierenden Eis-Skulpturen regelmäßig zu erneuern.
Das Designpanoptikum ist ein kurioses Museum für industrielle Objekte und außergewöhnliche Designs. Hier können Besucher merkwürdige Apparaturen und Maschinen entdecken, deren Funktion oft ein Rätsel bleibt. Witziger Fakt: Die Sammlung wirkt wie eine Mischung aus Science-Fiction und Steampunk, und viele der Ausstellungsstücke sind so skurril, dass Besucher oft nicht wissen, ob sie ein Kunstwerk oder eine echte Maschine vor sich haben.
Die Nikolaikirche ist die älteste erhaltene Kirche Berlins und liegt im charmanten Nikolaiviertel, dem historischen Herzen der Stadt. Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut und gilt als herausragendes Beispiel norddeutscher Backsteingotik. Im Laufe ihrer Geschichte wurde sie mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Interessanter Fakt: Der Turm der Nikolaikirche wurde im 19. Jahrhundert im neugotischen Stil hinzugefügt, was der Kirche heute ihre charakteristische Silhouette verleiht. Heute dient die Nikolaikirche als Museum über das frühe Berlin und Veranstaltungsort für Konzerte.
Das Rote Rathaus ist das Wahrzeichen und Verwaltungszentrum Berlins und liegt zentral am Alexanderplatz. Der Name kommt von der auffälligen roten Backsteinfassade. Hier hat der regierende Bürgermeister von Berlin seinen Amtssitz. Fun Fact: Die Architektur des Gebäudes erinnert an die italienische Renaissance, während der Bau selbst zwischen 1861 und 1869 stattfand. Besuchende können auch den beeindruckenden Festsaal bewundern und kostenlose Ausstellungen im Inneren besuchen. Vor dem Rathaus befindet sich der Neptunbrunnen.
Der Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus ist ein beeindruckendes Beispiel barocker Bildhauerkunst. Der Meeresgott Neptun thront in der Mitte des Brunnens, umgeben von vier Frauenfiguren, die die großen Flüsse Deutschlands darstellen. Der Brunnen war ursprünglich vor dem Berliner Schloss aufgestellt, bevor er seinen heutigen Platz fand.
Das Museum Knoblauchhaus im Nikolaiviertel bietet einen faszinierenden Einblick in das bürgerliche Leben des 19. Jahrhunderts. Es war einst das Wohnhaus der Berliner Familie Knoblauch, die maßgeblich an der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Stadt beteiligt war. Das Haus ist eines der wenigen original erhaltenen Bürgerhäuser des alten Berlins und vermittelt mit seinen historischen Möbeln eine charmante Reise in die Vergangenheit.
Die Immersive Gamebox am Alexanderplatz ist ein interaktives Spielerlebnis, das mit modernster Projektionstechnologie und Gestensteuerung arbeitet. Teams treten gemeinsam in verschiedenen Missionen an – von Rätselspielen bis hin zu actionreichen Herausforderungen.