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Nördlingen ist besonders wegen ihrer gut erhaltene mittelalterliche Struktur und ihrer Lage im sogenannten "Nördlinger Ries" bekannt, einem Krater, der vor etwa 15 Millionen Jahren durch den Einschlag eines Meteoriten entstand
Diese geologische Besonderheit hat der Stadt eine einzigartige Form und Geschichte verliehen. Nördlingen ist vollständig von einer Stadtmauer umgeben, die in weiten Teilen erhalten ist und von Türmen flankiert wird. Zudem ist der Daniel-Turm, der höchste Punkt der Stadt, von der alten Stadtkirche St. Georg, ein herausragendes Wahrzeichen von Nördlingen, und bietet einen fantastischen Ausblick auf die Umgebung.
Nördlingen ist nicht nur für seine historische Bedeutung und Architektur bekannt, sondern auch für das jährliche "Nördlinger Pfingstmesse", ein traditionelles Fest, das mit Umzügen, Musik und Handwerk die Geschichte und Kultur der Stadt feiert.
Die Geschichte von Nördlingen geht bis ins 9. Jahrhundert zurück. Bereits im Mittelalter war die Stadt ein bedeutendes Zentrum, das im Jahr 1215 das Stadtrecht erhielt. Im 15. Jahrhundert wuchs die Bedeutung Nördlingens weiter, als die Stadt Teil des Heiligen Römischen Reiches wurde und eine strategische Rolle im Handel und in militärischen Auseinandersetzungen spielte.
Ein besonders markantes Ereignis in der Geschichte der Stadt war die Schlacht von Nördlingen 1634 im Dreißigjährigen Krieg, bei der die kaiserlichen Truppen die Schweden besiegten. Diese Schlacht gilt als eine der wichtigsten des Krieges und beeinflusste den Verlauf des Konflikts erheblich.
Mit dem Auto 20 Minuten entfernt von Nördlingen liegt Harburg, ein Städtchen mit 5000 Einwohnenden, welches für seine Burg und idylische Altstadt bekannt ist. Von Nördlingen gibt es auch gute Zugverbindungen nach Harburg.
Dieses Museum zeigt eine Sammlung von Exponaten rund um die Geschichte der Eisenbahn in Deutschland und ist ein beliebtes Ziel für Eisenbahnfans.
Im Stadt-Museum können Besuchende mehr über die Geschichte Nördlingens erfahren. Es bietet Ausstellungen zur Stadtgeschichte, zur Bedeutung im Mittelalter und zur Schlacht von Nördlingen im Jahr 1634, die eine wichtige Rolle im Dreißigjährigen Krieg spielte.
Die vollständig erhaltene Stadtmauer von Nördlingen ist eines der markantesten Merkmale der Stadt. Sie umfasst zahlreiche Türme, von denen einige für Besuchende zugänglich sind, um einen atemberaubenden Blick auf die Altstadt und das "Nördlinger Ries" zu genießen. Besonders der Daniel-Turm in der Stadtkirche St. Georg ist der höchste Punkt der Stadt und bietet einen spektakulären Ausblick.
Im Löpsinger Torturm aus dem 16. Jahrhundert befindet sich über sechs Stockwerke verteilt das Stadtmauermuseum. Ausgestellt ist auch eine Miniatur der Schlacht von 1634 und ein Modell der mittelalterlichen Stadt, sowie Uniformen aus dem Dreißigjährigen Krieg und eine alte Kanone.
Dieser geologische Krater, der durch den Einschlag eines Meteoriten vor rund 15 Millionen Jahren entstand, gibt der Stadt und ihrer Umgebung eine ganz besondere Landschaft. In und um Nördlingen sind Geologie und Geschichte eng miteinander verbunden.
Wanderwege wie der Schwabenweg oder der Fernwanderweg vom Main zur Donau, bringen Wanderbegeisterten die geologische Struktur des Nördlinger Ries näher. Im Rieskratermuseum kann man mehr über den Krater erfahren.
Die gotische Stadtkirche, ist ein bedeutendes Wahrzeichen der Stadt. Der Turm, der 90 Meter hoch ist, hat seinen Namen von der biblischen Figur Daniel, die hier als Symbol für die Stadt steht. Die Kirche beeindruckt durch ihre Architektur und ihre Aussicht auf den Krater.