Mehr zu Baden-Württemberg
Sehenswürdigkeiten, Highlights und Hintergrundwissen zu Baden-Württemberg.
Baden-Baden, eine elegante Stadt im Westen von Baden-Württemberg, ist bekannt für ihre luxuriösen Thermalbäder, ihr elegantes Kasino und ihre malerische Lage am Rande des Schwarzwaldes
Am Rand des Schwarzwaldes gelegen, verbindet die Stadt stilvolle Architektur, gepflegte Parkanlagen und ein vielfältiges Kulturangebot mit unmittelbarer Nähe zur Natur und zahlreichen aussichtsreichen Wanderwegen.
Die Thermalquellen werden bereits seit der Römerzeit genutzt und begründen den Ruf Baden-Badens als eine der bedeutendsten Kur- und Wellness-Destinationen Europas. Einrichtungen wie die Caracalla Therme und das historische Friedrichsbad stehen exemplarisch für die lange Badetradition der Stadt, die bis heute vor allem ein eher wohlhabendes Publikum aus aller Welt anzieht.
Die Caracalla Therme ist eine der modernsten und beliebtesten Thermen in Baden-Baden. Sie bietet auf über 4.000 Quadratmetern ein vielseitiges Angebot: Innen- und Außenbecken mit wohltuendem Thermalwasser, eine großzügige Saunalandschaft sowie ein Dampfbad. Die Therme ist ideal für eine erholsame Auszeit und besticht durch ihre entspannte Atmosphäre sowie den Blick auf die umliegende Natur. Besonders beliebt ist der Außenbereich, in dem man sich unter freiem Himmel im warmen Wasser treiben lassen kann.
Die Spielbank Baden-Baden, auch bekannt als Casino Baden-Baden, zählt zu den ältesten und glamourösesten Casinos in Europa. Ihre prunkvolle Einrichtung, inspiriert vom Stil französischer Königshäuser, macht sie zu einem Ort voller Eleganz und Exklusivität. Besuchende können ihr Glück an klassischen Spieltischen wie Roulette, Blackjack und Poker versuchen oder einfach die beeindruckende Atmosphäre genießen.
Auch Führungen durch das Casino sind möglich, bei denen man mehr über die Geschichte und Architektur dieses Wahrzeichens erfährt. Ein Besuch ist nicht nur für Glücksspieler ein Highlight, sondern auch für Liebhaber historischer Gebäude und luxuriöser Eleganz.
Das Alte Schloss Hohenbaden, oft einfach als „Altes Schloss“ bezeichnet, thront majestätisch über der Stadt und bietet atemberaubende Ausblicke auf Baden-Baden und die Rheinebene. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war einst Sitz der Markgrafen von Baden. Heute ist sie eine faszinierende Ruine, die Geschichte zum Anfassen bietet.
Besonders beeindruckend sind der Schlossturm, von dem aus man weit in die Landschaft blickt, und die gut erhaltenen Überreste der mittelalterlichen Architektur. Der Ort eignet sich auch als Startpunkt für Wanderungen in den Schwarzwald.
Nur eine kurze Fahrt von Baden-Baden entfernt liegt der Mummelsee, einer der bekanntesten Seen im Schwarzwald. Der See, umgeben von dichtem Wald und Bergen, ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch reich an Mythen und Legenden. Besuchende können am See entlangspazieren, Tretboot fahren oder in der Gaststätte regionale Spezialitäten genießen.
Der Geroldsauer Wasserfall ist ein kleines Naturparadies am Rande Baden-Badens. Ein Wanderweg führt durch einen malerischen Buchenwald zu dem rund sechs Meter hohen Wasserfall. Das Rauschen des Wassers und die üppige Vegetation schaffen eine Atmosphäre, die zur Ruhe und Erholung einlädt. Besonders im Frühling und Sommer ist dieser Ort ein beliebtes Ziel für Naturfreunde, die dem Trubel der Stadt entfliehen möchten. Der Wasserfall ist auch Ausgangspunkt für Wanderungen in den Schwarzwald.
Das Unimog-Museum befindet sich in Gaggenau, nur etwa 15 Kilometer nördlich von Baden-Baden, und ist ein beliebtes Ziel für Technik- und Fahrzeugfans. Es widmet sich der Geschichte des Unimog (Universal-Motor-Gerät), eines der vielseitigsten Nutzfahrzeuge der Welt, das ursprünglich von Mercedes-Benz entwickelt wurde.
Die Exponate zeigen die Vielseitigkeit des Unimog, z. B. als Landwirtschafts-, Rettungs- oder Expeditionsfahrzeug. Ein Highlight ist die Möglichkeit, mit einem erfahrenen Fahrer im Unimog über einen Offroad-Parcours zu fahren und die außergewöhnlichen Geländefähigkeiten zu testen.
Das Festspielhaus Baden-Baden ist eines der größten und renommiertesten Konzerthäuser Europas. Das Programm reicht von klassischer Musik über Oper und Ballett bis hin zu zeitgenössischen Performances. Mit einer Kapazität von über 2.500 Plätzen zieht das Festspielhaus jedes Jahr weltbekannte Künstler und Orchester an. Die elegante Architektur und die hervorragende Akustik machen jeden Besuch zu einem besonderen Erlebnis.
Das Museum Frieder Burda ist ein architektonisches Juwel, das moderne Kunst auf höchstem Niveau präsentiert. Es beherbergt eine beeindruckende Sammlung mit Werken von Picasso, Pollock, Richter und anderen bedeutenden Künstlern. Der lichtdurchflutete Bau des Architekten Richard Meier fügt sich harmonisch in die grüne Umgebung des Lichtentaler Parks ein. Neben der Dauerausstellung begeistert das Museum mit wechselnden Sonderausstellungen, die zeitgenössische Kunst und kulturelle Highlights präsentieren.
Die Trinkhalle ist ein architektonisches Juwel und Teil des Baden-Badener Kurhauses. Der Säulengang mit seinen 90 Meter langen Fresken erzählt von lokalen Mythen und Legenden. Im Inneren finden Besuchende einen Trinkbrunnen, der mit heilendem Thermalwasser gespeist wird. Die Trinkhalle dient auch als Besucherzentrum und ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden.
Die Friedrichsbad Therme entführt Besuchende in eine andere Zeit. Dieses historische Thermalbad im Stil der römischen Badekultur vereint 140 Jahre Tradition mit luxuriöser Entspannung. Das Friedrichsbad folgt einem festen Baderitual mit 17 Stationen, darunter warme und heiße Thermalbäder, Dampfbäder und erfrischende Abkühlungen. Die beeindruckende Architektur mit Kuppeldecken und Marmorbädern macht den Besuch zu einem einzigartigen Erlebnis. Es ist ein Ort, an dem man Körper und Geist vollständig zur Ruhe bringen kann.
Der Garten der Rosenneuheiten in Baden-Baden ist ein Ort voller Farben und Düfte. Hier werden jährlich die schönsten Rosenkreationen prämiert, und Besuchende können Hunderte von Sorten in voller Blüte erleben. Der Garten ist besonders im Sommer ein Highlight, wenn die Rosen in voller Pracht stehen. Er bietet einen romantischen Ort zum Verweilen und ist ein Paradies für Fotografen und Gartenfreunde.
Das Fabergé Museum in Baden-Baden widmet sich dem Leben und Werk des russischen Juweliers Peter Carl Fabergé. Die Ausstellung umfasst über 700 Exponate, darunter die berühmten Fabergé-Eier, Schmuckstücke und Kunstgegenstände aus Edelsteinen und Gold. Das Museum ist ein Ort des Staunens und lässt die Besuchende in die Welt des Luxus und der Handwerkskunst eintauchen.
Das Kunstmuseum Gehrke-Remund bietet mit seiner Frida Kahlo Ausstellung eine einmalige Möglichkeit, in das Leben und die Werke der berühmten mexikanischen Malerin einzutauchen. Neben ihren ikonischen Selbstporträts zeigt die Ausstellung persönliche Gegenstände und Geschichten, die ein tiefes Verständnis für Kahlos Schaffen vermitteln.
Die Église Russe, eine russisch-orthodoxe Kirche, ist ein architektonisches Kleinod mit goldenen Kuppeln und farbenprächtigen Ikonen. Sie wurde im 19. Jahrhundert erbaut und diente der russischen Adelsgesellschaft, die regelmäßig nach Baden-Baden reiste. Die Kirche ist ein stiller Ort der Besinnung und ein Zeugnis der internationalen Geschichte der Stadt.
Die Battertfelsen, ein markanter Felsrücken oberhalb von Baden-Baden, sind ein Paradies für Wanderer und Kletterer. Der Felsen bietet nicht nur anspruchsvolle Kletterrouten, sondern auch spektakuläre Ausblicke auf die Rheinebene und den Schwarzwald.
Die Burg Alt-Eberstein, eine mittelalterliche Ruine oberhalb des Murgtals, bietet eine atemberaubende Aussicht über die Rheinebene. Die Burg, die aus dem 11. Jahrhundert stammt, ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte. In der Nähe lädt ein Gasthaus zur Einkehr ein.
Die Abtei Lichtenthal, gegründet im Jahr 1245, ist ein lebendiges Zeugnis der Spiritualität und Geschichte Baden-Badens. Das Kloster, das heute noch von Zisterzienserinnen bewohnt wird, lädt Besuchende ein, die Ruhe der Anlage zu genießen. Besonders sehenswert sind die Abteikirche mit ihrem gotischen Chorgestühl und das Klostermuseum, das Einblicke in das Leben der Nonnen gibt.
Die Wasserkunstanlage Paradies liegt am Hang oberhalb der Stadt und begeistert mit ihren kunstvollen Brunnen und Wasserläufen. Die Anlage wurde im Jugendstil gestaltet und bietet eine wunderschöne Aussicht auf Baden-Baden. Besonders an heißen Tagen ist dies ein erfrischender Ort zum Verweilen.
Der Merkurberg, benannt nach dem römischen Gott Merkur, bietet eine spektakuläre Aussicht auf Baden-Baden, die Rheinebene und den Schwarzwald. Mit der Merkurbahn, einer der steilsten Standseilbahnen Deutschlands, gelangt man bequem auf den Gipfel. Neben dem beeindruckenden Ausblick bietet der Merkur zahlreiche Wanderwege, einen Gleitschirmstartplatz und ein Restaurant, das zur Rast einlädt.
Die Stiftskirche, auch bekannt als das Münster Unserer Lieben Frau, ist ein Wahrzeichen von Baden-Baden. Ihre Ursprünge reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Die Kirche beeindruckt mit ihrer gotischen Architektur, dem prächtigen Hochaltar und den Gräbern der Markgrafen von Baden. Sie ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein bedeutendes kulturelles Denkmal.
Das Stadtmuseum, untergebracht im Alleehaus, beleuchtet die spannende Geschichte Baden-Badens von der Antike bis zur Gegenwart. Neben archäologischen Funden und Exponaten aus der Bäderkultur bietet das Museum auch Einblicke in die Blütezeit der Stadt als Sommerhauptstadt Europas im 19. Jahrhundert.
Die Miniaturwelt Baden-Baden ist ein bezauberndes Ausflugsziel für Familien und Modellbau-Enthusiasten. Auf liebevoll gestalteten Anlagen erwachen Miniaturwelten zum Leben – von idyllischen Landschaften bis hin zu detaillierten Nachbildungen von Städten. Im angeschlossenen Sima's Café können Besuchende nach dem Rundgang hausgemachte Kuchen und Kaffeespezialitäten genießen. Die Miniaturwelt kombiniert Kreativität mit Genuss und ist ein Highlight für jedes Alter.
Die Römischen Badruinen sind ein faszinierender Einblick in die 2.000 Jahre alte Geschichte Baden-Badens. Die Überreste der antiken Thermalanlage zeigen, wie bereits die Römer die heilenden Quellen der Region nutzten. Eine Ausstellung mit Informationstafeln und Lichtinstallationen führt die Besuchenden durch die Ruinen und erklärt die Bauweise und Funktion der Thermalbäder.
Das Weingut Nägelsförst liegt idyllisch oberhalb der Rheinebene und ist eines der ältesten Weingüter der Region. Bereits seit 1268 wird hier Wein angebaut. Das Weingut bietet Führungen und Verkostungen an, bei denen Besuchende die edlen Tropfen und die beeindruckende Aussicht genießen können. Besonders beliebt sind die Spätburgunder und Riesling-Weine.
Das Museum LA8, am Ufer der Oos gelegen, widmet sich der Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts. Neben wechselnden Ausstellungen zu Themen wie Technik, Kunst und Wissenschaft bietet das Museum auch einen idyllischen Garten, der zum Verweilen einlädt.
Das Weingut Schloss Neuweier, etwas außerhalb von Baden-Baden gelegen, verbindet Tradition und Eleganz. Das historische Schloss aus dem 12. Jahrhundert bietet eine beeindruckende Kulisse für Weinverkostungen. Besonders bekannt ist das Weingut für seine Riesling-Weine, die in den umliegenden Weinbergen angebaut werden. Besuchende können an Führungen teilnehmen, die sowohl die Geschichte des Schlosses als auch die Weinproduktion beleuchten.
Die Kirche St. Bernhard, ein neugotisches Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert, beeindruckt durch ihre prachtvollen Glasfenster und die detailreiche Architektur. Sie liegt in zentraler Lage und bietet Besuchenden einen Ort der Ruhe und Besinnung.
Das Brahms-Haus in Lichtental ist das ehemalige Sommerdomizil des berühmten Komponisten Johannes Brahms. Heute beherbergt es ein kleines Museum, das das Leben und Werk des Künstlers beleuchtet. Besonders beeindruckend ist der erhaltene Flügel, auf dem Brahms selbst komponierte.
Die Staatliche Kunsthalle ist ein bedeutendes Zentrum für zeitgenössische Kunst. Wechselnde Ausstellungen präsentieren Werke von nationalen und internationalen Künstlern. Das imposante Gebäude mit seiner klassizistischen Architektur steht in einem schönen Kontrast zu den avantgardistischen Inhalten.
Das Geschäft ANNO Dazumal ist eine Fundgrube für Liebhaber von Antiquitäten und Kuriositäten. Hier finden Besuchende alte Möbel, Kunsthandwerk und außergewöhnliche Sammlerstücke. Jedes Stück erzählt seine eigene Geschichte und macht den Laden zu einem kleinen kulturellen Schatz.
Die Fettquelle in Baden-Baden ist eine der bekanntesten Thermalquellen der Stadt. Sie liegt am Römerplatz und versorgt unter anderem die berühmten Thermalbäder der Stadt wie das Friedrichsbad und die Caracalla Therme.
Der Name "Fettquelle" geht auf das schimmernde Erscheinungsbild der Quelloberfläche zurück, das an Fett erinnert. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um die natürliche Zusammensetzung der mineralhaltigen Thermalwässer. Diese Quellen sind reich an Spurenelementen wie Natrium, Kalzium und Magnesium und haben eine wohltuende Wirkung auf Haut und Gelenke. Man kann sich kostenlos etwas Wasser davon abzapfen.
Der Florentinerberg, der die Wasserkunstanlage Paradies beherbergt, ist einer der schönsten Orte Baden-Badens. Der Hügel, der seinen Namen der florentinischen Architektur der Gebäude in seiner Umgebung verdankt, bietet romantische Spazierwege und spektakuläre Ausblicke. Besonders im Frühling und Sommer entfaltet die Gegend ihren ganzen Charme, wenn Blumen und Pflanzen in voller Blüte stehen.
Die Lichtentaler Allee ist das grüne Herz von Baden-Baden. Der 2,3 Kilometer lange Spazierweg führt entlang des Flusses Oos und verbindet den Stadtpark mit dem romantischen Lichtentaler Kloster. Gesäumt von prachtvollen alten Bäumen, eleganten Villen und blühenden Blumenbeeten, bietet die Allee eine malerische Kulisse für Spaziergänge, Joggingrunden oder gemütliche Picknicks.
Die Allee ist auch ein kultureller Hotspot, da sie an Sehenswürdigkeiten wie dem Museum Frieder Burda, der Städtischen Galerie und dem Kurhaus vorbeiführt. Ein Spaziergang hier lässt den besonderen Charme Baden-Badens spüren.
Der Panoramaweg in Baden-Baden gehört zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands. Auf etwa 40 Kilometern führt der Rundweg durch die malerische Landschaft des Schwarzwalds und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Stadt und die Rheinebene. Der Weg ist in mehrere Etappen unterteilt und eignet sich sowohl für Tageswanderungen als auch für kürzere Spaziergänge. Unterwegs laden zahlreiche Aussichtspunkte, wie der Merkurberg oder die Battertfelsen, zum Verweilen ein.